In der Ferne ganz nah


Professor auf Gastdozentur in Australien bietet Chat-Sprechstunde für Studierende an

Pressestelle der Universität Hannover, Welfengarten 1, 30167 Hannover
Telefon (05 11) 7 62-53 55/53 42, Fax (05 11) 7 62-53 91
E-Mail: info@pressestelle.uni-hannover.de


In der vorlesungsfreien Zeit haben Studierende oft das Nachsehen, wenn sie in die Sprechstunde ihrer Professorin oder ihres Professors wollen. Diese nutzen die Zeit für Exkursionen, Forschungsreisen und wissenschaftliche Untersuchungen – an der Universität sind sie seltener anzutreffen. Doch das Medium Internet bietet eine Alternative, die Professor Dr. Peter Schlobinski zeigt.

Schlobinski, selbst Forscher über die Kommunikationsformen im Internet, ist auf einer Gastdozentur in Australien. Während seines sechswöchigen Aufenthalts in Australien ist der Forscher einmal in der Woche online erreichbar. Nahezu ohne Zeitverzögerung können die Studierenden ihre Fragen zur anstehenden Magisterarbeit, zu Literaturquellen oder Seminararbeiten los werden. Der per Tastatur eingegebene Text legt die mehr als 16 000 Kilometer in Sekundenbruchteilen zurück und erscheint bei allen Teilnehmern und beim Forscher auf dem Bildschirm. „Seit drei Jahren untersuche ich im Projekt „sprache@web“ die Kommunikationsformen im Internet. Die Einrichtung einer Online-Sprechstunde lag dadurch nahe und ist eine gute Möglichkeit, auch in solchen Fällen erreichbar zu sein“, erklärt Schlobinski die praktische Anwendung seiner Forschung. Studierende haben die virtuelle Sprechstunde bereits genutzt und die Antworten halfen ihnen in der vorlesungsfreien Zeit weiter zu studieren.

Hinweis an die Redaktion
Für weitere Fragen steht Ihnen Torsten Siever, Projekt sprache@web, Telefon 0170/8930221 und unter http://www.websprache.uni-hannover.de zur Verfügung. Technische Informationen erhalten Sie unter http://www.fbls.uni-hannover.de/sdls/schlobi/chat.

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Media Contact

Monika Brickwedde

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Globale Erwärmung aktiviert inaktive Bakterien im Boden

Neue Erkenntnisse ermöglichen genauere Vorhersage des Kohlenstoffkreislaufs. Wärmere Böden beherbergen eine größere Vielfalt an aktiven Mikroben: Zu diesem Schluss kommen Forscher*innen des Zentrums für Mikrobiologie und Umweltsystemforschung (CeMESS) der Universität…

Neues Klimamodell

Mehr Extremregen durch Wolkenansammlungen in Tropen bei erhöhten Temperaturen. Wolkenformationen zu verstehen ist in unserem sich wandelnden Klima entscheidend, um genaue Vorhersagen über deren Auswirkungen auf Natur und Gesellschaft zu…

Kriebelmücken: Zunahme der Blutsauger in Deutschland erwartet

Forschende der Goethe-Universität und des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums in Frankfurt haben erstmalig die räumlichen Verbreitungsmuster von Kriebelmücken in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen modelliert. In der im renommierten…

Partner & Förderer