Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Internationale Konferenz: Wissenschaftskarrieren von Frauen im Ländervergleich

22.01.2003


Internationale Konferenz: Wissenschaftskarrieren von Frauen im Ländervergleich - Göttinger Soziologin veranstaltet Tagung zur Geschlechter-Gleichstellung in der Wissenschaft



Der Frauenanteil in wissenschaftlichen Karrierepositionen, in Studienfächern und in akademischen Abschlüssen weist in der länderübergreifenden Perspektive - so zeigen aktuelle Statistiken - erstaunlich hohe Unterschiede auf. "In den Naturwissenschaften steht wenigen Frauen in wissenschaftlichen Positionen in Deutschland beispielsweise eine relativ hohe Präsenz von Wissenschaftlerinnen in Italien und Portugal gegenüber", erläutert Dr. Ilse Costas vom Soziologischen Seminar der Georg-August-Universität Göttingen. Die Frage nach den Bedingungen und Ursachen für diese Unterschiede ist Thema der Konferenz "Geschlechterverhältnisse in der Wissenschaft - ein internationaler Vergleich", zu der Dr. Costas namhafte Referentinnen aus Dänemark, Frankreich, England, Portugal, den Niederlanden, der Türkei, den USA und Deutschland eingeladen hat. Die Tagung findet am 24. und 25. Januar 2003 statt.



Ziel der Konferenz ist es, die begünstigenden und hemmenden Faktoren für die Gleichstellung der Ge-schlechter in der Wissenschaft zu bestimmen. "Entgegen der weit verbreiteten Ansicht in der Öffentlichkeit, Gleichberechtigung sei erreicht, zeichnen die Ergebnisse der Forschung - in diesem Fall für den akademischen Bereich - ein anderes Bild der Realität, so dass die Thematik nichts an Brisanz verloren hat", so Dr. Costas. Im Rahmen der Tagung präsentieren die Referentinnen ihre Forschungsergebnisse zu Struktur und Organisation von Wissenschaft und Universitäten, zu historischen Entwicklungsprozessen im Wissenschafts- und Bildungssystem sowie zu den Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt und erläutern "Muster" von Karrierewegen und Karrierestufen. Im Mittelpunkt der Vorträge stehen dabei die jeweiligen Gegebenheiten im Herkunftsland und die Differenzierung nach Fachdiziplinen. Erörtert werden außerdem kulturelle und politische Faktoren, die eine Veränderung der Geschlechterverhältnisse in der Wissenschaft bewirken könnten. Die Veranstaltung wird vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert.

Kontaktadresse:

Georg-August-Universität Göttingen
Sozialwissenschaftliche Fakultät
Soziologisches Seminar, Arbeitsgruppe Geschlechterforschung
Dr. Ilse Costas
Platz der Göttinger Sieben 3, 37073 Göttingen
Tel. (0551) 39-4802, Fax (0551) 39-7692
E-mail: icostas@gwdg.de

Marietta Fuhrmann-Koch | idw
Weitere Informationen:
http://www.sowi.uni-goettingen.de/soziologie/gender-conference/

Weitere Berichte zu: Göttinger Ländervergleich Wissenschaftskarrieren

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht
17.07.2018 | Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

nachricht Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte
13.07.2018 | Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Im Focus: First evidence on the source of extragalactic particles

For the first time ever, scientists have determined the cosmic origin of highest-energy neutrinos. A research group led by IceCube scientist Elisa Resconi, spokesperson of the Collaborative Research Center SFB1258 at the Technical University of Munich (TUM), provides an important piece of evidence that the particles detected by the IceCube neutrino telescope at the South Pole originate from a galaxy four billion light-years away from Earth.

To rule out other origins with certainty, the team led by neutrino physicist Elisa Resconi from the Technical University of Munich and multi-wavelength...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

Conference on Laser Polishing – LaP: Feintuning für Oberflächen

12.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Optische Kontrolle von Herzfrequenz oder Insulinsekretion durch lichtschaltbaren Wirkstoff

17.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Umweltressourcen nachhaltig nutzen

17.07.2018 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Textilien 4.0: Smarte Kleidung und Wearables als Innovation

17.07.2018 | Innovative Produkte

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics