Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

TU Dresden auf der Biotechnica in Hannover:

28.09.2001


Bioreaktor zum Lernen mit LabView-Steuerung

Einen Bioreaktor zum Lernen und zum Gestalten umwelttechnischer Verfahren bieten Wissenschaftler der Technischen Universität Dresden (TUD) an. Das Exponat ist als umwelttechnisches Lehr-, Entwicklungs- und Analysesystem für Chemiker, Chemietechniker, Verfahrenstechniker als auch künftig für "Biotechniker" mobil einsetzbar.

Modelliert und gestaltet werden können umweltrelevante Bioprozesse wie Abwassertests, Recycling und Altlasten-Untersuchungen sowie der biologische Tenside- und Mineralölabbau sind auch unter ortsveränderlichen Bedingungen durchführbar.

Der Bioreaktor ermöglicht auch eine online Modellierung von Prozess-Steuerungen. Analysewerte mit hoher Datenrate können im Online-Betrieb erfasst, mittels Datenbanken ausgewertet und Bioprozesse über die grafische LabView-Oberfläche gesteuert werden.

Das Exponat wurde in enger Zusammenarbeit des Institutes für Beruflichen Fachrichtungen "Chemietechnik" und den Lehrlingen des Berufsausbildungszentrums der TU Dresden entwickelt, gebaut sowie mit der grafischen Steuersoftware auf LabView-Basis in Betrieb genommen.

Technische Universität Dresden Institut für Berufliche Fachrichtungen - Chemietechnik - Kontakt: Dr.-Ing. Hans Schneider Telefon/Fax +49 3 51 4 63-49 84 / 30 20 Mobil: +49 01 72 7 74 05 58


Modulare Komponenten für die Zellkultivierung unter Perfusionsbedingungen

In der medizinischen Forschung, in der pharmazeutischen Wirkstoffprüfung oder in der Umwelttoxikologie werden für die Anzüchtung und Erhaltung von Zellen und Geweben stabile Versorgungsbedingungen benötigt. Das Institut für Medizintechnik Dresden e. V. bietet mit seinen Partnern - darunter Wissenschaftler der TU Dresden - ein modulares System zur Versorgung, Überwachung und Steuerung von perfundierten Zellkulturen an. Die modularen Baugruppen umfassen Zellkulturträger, Versorgungspumpen, Sensortechnik für die Erfassung von Temperatur, pH- und pO2-Wert (inklusive Kalibrierungseinheiten) und eine Begasungseinheit. Alle variabel kombinierbaren Module werden über einen PC mittels der CAN-Bus-Technologie überwacht und gesteuert.

Informationen: Professur für Medizinisch-technische Systeme Professor Ruediger Poll, Telefon (03 51) 4 63 - 50 40; IMT Radebeul, Dr. Gerold Hanke, Telefon (03 51) 8 31 31 00, Fax (03 51) 8 31 31 01,  info@imt-dresden.de oder vom 9. bis 11. November 2001 auf der Biotechnica, Halle 2, Stand A 30.

Birgit Berg | idw
Weitere Informationen:
http://www.imt-dresden.de

Weitere Berichte zu: BIOTECHNICA Bioprozesse Bioreaktor Fachrichtungen

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht ZUKUNFT PERSONAL EUROPE: WORK:OLUTION - SUCCEED IN PERMANT BETA
16.07.2018 | GFOS mbH

nachricht Roboter zeichnet Skizzen von Messebesuchern
22.06.2018 | Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Future electronic components to be printed like newspapers

A new manufacturing technique uses a process similar to newspaper printing to form smoother and more flexible metals for making ultrafast electronic devices.

The low-cost process, developed by Purdue University researchers, combines tools already used in industry for manufacturing metals on a large scale, but uses...

Im Focus: Rostocker Forscher entwickeln autonom fahrende Kräne

Industriepartner kommen aus sechs Ländern

Autonom fahrende, intelligente Kräne und Hebezeuge – dieser Ingenieurs-Traum könnte in den nächsten drei Jahren zur Wirklichkeit werden. Forscher aus dem...

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue Anwendungen für Mikrolaser in der Quanten-Nanophotonik

20.07.2018 | Physik Astronomie

Need for speed: Warum Malaria-Parasiten schneller sind als die menschlichen Abwehrzellen

20.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Die Gene sind nicht schuld

20.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics