Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Europäische Forschungsinitiative EUREKA präsentiert sich erstmals auf der Research & Technology

02.02.2010
• Deutschland hat die EUREKA-Präsidentschaft bis Sommer 2010
• Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt
• EUREKA als europäische Forschungsinitiative
• Gründung von EUREKA im November 1985 in Hannover

Erstmals präsentiert sich die europäische Forschungsinitiative EUREKA mit einem eigenen Messestand auf der Research & Technology vom 19. bis 23. April im Rahmen der HANNOVER MESSE. Mit diesem Auf­tritt wird die strategisch wichtige Bedeutung des Innovationsmarktes Forschung und Entwicklung in Halle 2 einmal mehr untermauert.

"Wir wollen das Engagement von EUREKA als zentrale europäische Platt­form für die Vernetzung von industrieller Forschung, technologischem Fortschritt und Innovationen international noch deutlicher herausstellen. Die HANNOVER MESSE eignet sich aufgrund ihrer großen Hightech-Viel­falt und Internationalität auf Aussteller- und Besucherseite hervorragend dafür. Nirgendwo sonst können wir mit einem einzigen Auftritt so viele entscheidende Faktoren miteinander kombinieren wie in Hannover", sagt Luuk Borg, Direktor von EUREKA.

EUREKA ist eine zwischenstaatliche Organisation. Die Regierungen aller Mitgliedsländer und die Europäische Kommission sind hier vertreten. Ein dezentrales Netz­werk organisiert die politische Begleitung der europäischen Forschungs­initiative EUREKA sowie die administrative Betreuung der Projekte. Im jährlichen Wechsel übernimmt ein Mitgliedsland den Vorsitz und koordiniert die politische und strategische Weiterentwick­lung. Die Gremien werden dabei jeweils von einem Vertreter des Vor­sitzlandes geleitet.

EUREKA-Präsidentschaft: Deutschland hat bis Sommer 2010 den Vorsitz

Deutschland hat die EUREKA-Präsidentschaft seit dem 1. Juli 2009 bis Juni 2010 inne. Ziel des Vorsitzes ist es, den strategischen Handlungs­rahmen von EUREKA weiterzuentwickeln und für eine aktive Rolle des Netzwerkes bei der Weiterentwicklung des Europäischen Forschungs- und Innovationsraumes zu sorgen. Dabei gilt es insbesondere, die Teilnahme kleiner und mittlerer Unternehmen bei der Umsetzung internationaler Kooperationsprojekte zu fördern.

Im internationalen Hightech-Mix der HANNOVER MESSE bietet gerade die Research & Technology mit der EUREKA-Initiative gleichermaßen ideale Voraussetzungen für Unternehmen aus Wirtschaft und Wissenschaft, um Geschäftsbeziehungen anzubahnen und auf internationalem Parkett Kontakte zu knüpfen. Sie steht für vielfältiges und fachliches Know-how sowie Wissenstransfer und Matchmaking in einem.

Ein weiteres Highlight im Rahmen der EUREKA-Präsentation auf der HANNOVER MESSE stellen die drei Finalisten des 'EUREKA Innovation Award' dar. Sie präsentieren sich zusätzlich zu hochkarätigen Referen­ten der verschiedenen EUREKA-Cluster den internationalen Besuchern des weltweit bedeutendsten Technologieereignisses.

BMBF als wichtiger Förderer von EUREKA

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ist in Deutschland der federführende Partner der europäischen Forschungsini­tiative EUREKA, die sich zum Ziel gesetzt hat, die transnationale Projekt­zusammenarbeit von Unternehmen, Wissenschaftseinrichtungen und Regierungen im Bereich Forschung und Entwicklung in Europa voranzu­treiben. Als Plattform für grenzüberschreitende und marktorientierte Kooperationen zwischen Partnern aus Forschung, Wissenschaft, Wirt­schaft und Politik sichert die Initiative langfristig die Wettbewerbsfähig­keit europäischer Unternehmen, indem sie die in Europa vorhandenen fachlichen und finanziellen Ressourcen koordiniert und effektiver nutz­bar macht. Mit ihrer Marktorientierung und Flexibilität in der Förderung von Themen und Projekten, die auf Betreiben der Industrie selbst durch­geführt werden, ist EUREKA eine wichtige Ergänzung zum Forschungs­rahmenprogramm der Europäischen Union.

EUREKA ist eine europäische Initiative für marktnahe Forschung und Entwicklung. Sie wurde 1985 im Rahmen einer 18-köpfigen Minister­konferenz in Hannover gegründet und mit der so genannten "Hanover-Declaration" vom 5./6. November 1985 offiziell ins Leben gerufen. Nach 25 Jahren schließt sich in Hannover mit dem Messeauftritt auf der Research & Technology der Kreis dieser europäischen Forschungsinitia­tive. Aktuell sind 38 Staaten sowie die Europäische Kommission als Voll­mitglieder vertreten.

| Deutsche Messe
Weitere Informationen:
http://www.hannovermesse.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Network Manager mit Topologiedarstellung
05.04.2019 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co. KG

nachricht Energieverteilung leicht gemacht
05.04.2019 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Durchbruch in der Malariaforschung

Eine internationale Forschungsgruppe um den Zellbiologen Volker Heussler von der Universität Bern hat hunderte genetische Schwachstellen des Malaria-Parasiten Plasmodium identifiziert. Diese sind in der Medikamenten- und Impfstoffentwicklung dringend erforderlich, um die Krankheit dereinst ausrotten zu können.

Trotz grosser Anstrengungen in Medizin und Wissenschaft, sterben weltweit immer noch mehr als 400'000 Menschen an Malaria. Die Infektionskrankheit wird durch...

Im Focus: Bauplan eines bakteriellen Kraftwerks entschlüsselt

Wissenschaftler der Universität Würzburg und der Universität Freiburg gelang es die komplexe molekulare Struktur des bakteriellen Enzyms Cytochrom-bd-Oxidase zu entschlüsseln. Da Menschen diesen Typ der Oxidase nicht besitzen, könnte dieses Enzym ein interessantes Ziel für neuartige Antibiotika sein.

Sowohl Menschen als auch viele andere Lebewesen brauchen Sauerstoff zum Überleben. Bei der Umsetzung von Nährstoffen in Energie wird der Sauerstoff zu Wasser...

Im Focus: Neue Möglichkeiten des Additive Manufacturing erschlossen

Fraunhofer IFAM Dresden demonstriert Fertigung von Kupferbau

Am Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM in Dresden ist es gelungen, mittels Selektivem Elektronenstrahlschmelzen...

Im Focus: New opportunities in additive manufacturing presented

Fraunhofer IFAM Dresden demonstrates manufacturing of copper components

The Fraunhofer Institute for Manufacturing Technology and Advanced Materials IFAM in Dresden has succeeded in using Selective Electron Beam Melting (SEBM) to...

Im Focus: New Pitt research finds carbon nanotubes show a love/hate relationship with water

Carbon nanotubes (CNTs) are valuable for a wide variety of applications. Made of graphene sheets rolled into tubes 10,000 times smaller than a human hair, CNTs have an exceptional strength-to-mass ratio and excellent thermal and electrical properties. These features make them ideal for a range of applications, including supercapacitors, interconnects, adhesives, particle trapping and structural color.

New research reveals even more potential for CNTs: as a coating, they can both repel and hold water in place, a useful property for applications like printing,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

1. Internationale Konferenz zu Agrophotovoltaik im August 2020

15.11.2019 | Veranstaltungen

Kopfsprung aus 80 km Höhe

15.11.2019 | Veranstaltungen

4. Innovation and Networking Days: Smart City, Energie und intelligente Prozesse

15.11.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

1. Internationale Konferenz zu Agrophotovoltaik im August 2020

15.11.2019 | Veranstaltungsnachrichten

Kopfsprung aus 80 km Höhe

15.11.2019 | Veranstaltungsnachrichten

Was unser Gang verbirgt: Die Zukunft der Hirnstrommessung am Hanse-Wissenschaftskolleg

15.11.2019 | Seminare Workshops

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics