Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wissenschaftler des Exzellenzclusters Cardio-Pulmonary System (ECCPS) ausgezeichnet

09.06.2008
Privatdozent Dr. Konstantin Mayer an der Universität Gießen erhielt Preis der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin (DGIIN)

Erneut ist ein Wissenschaftler des Lungenzentrums Gießen für hervorragende wissenschaftliche Leistungen ausgezeichnet worden.

Auf der gemeinsamen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensiv- und Notfallmedizin (DGIIN) und der Österreichischen Gesellschaft für Internistische und Allgemeine Intensivmedizin (ÖGIAIM) in Innsbruck wurde der Privatdozent (PD) Dr. Konstantin Mayer, Oberarzt im Bereich Pneumologie und Intensivmedizin des Zentrums für Innere Medizin, der Forschungspreis Intensivmedizin der DGIIN 2008 verliehen. Er erhielt ihn für seine Arbeit "Parenterale Ernährung septischer Patienten mit n-3 Lipiden". Den mit 10.000 Euro dotierten Preis teilt sich Mayer mit einem Kollegen aus Halle.

Der Preisträger leitet Teilprojekte in dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Sonderforschungsbereich "Kardio-Pulmonales Gefäßsystem" (SFB 547) und in der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Klinischen Forschergruppe "Pneumonie". Er ist Mitglied im Exzellenz-cluster "Cardio-Pulmonary System" (ECCPS). Der Sprecher des ECCPS und Direktor der Medizinischen Klinik II, Prof. Dr. Werner Seeger, freut sich über die erneute Auszeichnung eines Wissenschaftlers aus dem Gießener Lungenzentrum. Auch im intensivmedizinischen Bereich genießt das Zentrum internationale Anerkennung.

... mehr zu:
»DGIIN »ECCPS »Intensivmedizin

Die Arbeit von PD Dr. Konstantin Mayer befasst sich mit der Sepsis ("Blutvergiftung"), einer oft tödlich verlaufenden Erkrankung, deren Häufigkeit zunimmt. Sie entsteht durch die Einschwemmung von Bakterien oder ihrer Bestandteile aus einem Infektionsherd in die Blutbahn, die eine ungesteuerte Aktivierung einer Vielzahl von Entzündungsprozessen auslösen. Aus Fischöl gewonnene N-3 Lipide können zur Ernährung von Intensivpatienten eingesetzt werden. Mayer konnte zeigen, dass die Zufuhr von n-3 Lipiden im Gegensatz zu einer konventionellen Ernährung die ungesteuerte Entzündungsreaktion in Patienten reduziert und septische Organschäden vermindert.

Kontakt:
PD Dr. Konstantin Mayer
Medizinische Klinik II, Zentrum für Innere Medizin, JLU
Klinikstrasse 36, 35392 Gießen
Telefon: 0641 99-42351, Fax: 0641 99-42359
E-Mail: Konstantin.Mayer@innere.med.uni-giessen.de

Meike Mossig | idw
Weitere Informationen:
http://www.uglc.de
http://www.uniklinikum-giessen.de/med2/

Weitere Berichte zu: DGIIN ECCPS Intensivmedizin

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Höchster deutscher Forschungspreis geht nach Freiburg
05.12.2019 | Universitätsklinikum Freiburg

nachricht Deutschlands gesündeste Arbeitgeber 2019 stehen fest
04.12.2019 | Corporate Health Initiative

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Das 136 Millionen Atom-Modell: Wissenschaftler simulieren Photosynthese

Die Umwandlung von Sonnenlicht in chemische Energie ist für das Leben unerlässlich. In einer der größten Simulationen eines Biosystems weltweit haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diesen komplexen Prozess an einem Bestandteil eines Bakteriums nachgeahmt – am Computer, Atom um Atom. Die Arbeit, die jetzt in der renommierten Fachzeitschrift „Cell“ veröffentlicht wurde, ist ein wichtiger Schritt zum besseren Verständnis der Photosynthese in einigen biologischen Strukturen. An der internationalen Forschungskooperation unter Leitung der University of Illinois war auch ein Team der Jacobs University Bremen beteiligt.

Das Projekt geht zurück auf eine Initiative des inzwischen verstorbenen, deutsch-US-amerikanischen Physikprofessors Klaus Schulten von der University of...

Im Focus: Developing a digital twin

University of Texas and MIT researchers create virtual UAVs that can predict vehicle health, enable autonomous decision-making

In the not too distant future, we can expect to see our skies filled with unmanned aerial vehicles (UAVs) delivering packages, maybe even people, from location...

Im Focus: Freiformflächen bis zu 80 Prozent schneller schlichten: Neue Werkzeuge und Algorithmen für die Fräsbearbeitung

Beim Schlichtfräsen komplexer Freiformflächen können Kreissegment- oder Tonnenfräswerkzeuge jetzt ihre Vorteile gegenüber herkömmlichen Werkzeugen mit Kugelkopf besser ausspielen: Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen entwickelte im Forschungsprojekt »FlexiMILL« gemeinsam mit vier Industriepartnern passende flexible Bearbeitungsstrategien und implementierte diese in eine CAM-Software. Auf diese Weise lassen sich große frei geformte Oberflächen nun bis zu 80 Prozent schneller bearbeiten.

Ziel im Projekt »FlexiMILL« war es, für die Bearbeitung mit Tonnenfräswerkzeugen nicht nur neue, verbesserte Werkzeuggeometrien zu entwickeln, sondern auch...

Im Focus: Bis zu 30 Prozent mehr Kapazität für Lithium-Ionen-Akkus

Durch Untersuchungen struktureller Veränderungen während der Synthese von Kathodenmaterialen für zukünftige Hochenergie-Lithium-Ionen-Akkus haben Forscherinnen und Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und kooperierender Einrichtungen neue und wesentliche Erkenntnisse über Degradationsmechanismen gewonnen. Diese könnten zur Entwicklung von Akkus mit deutlich erhöhter Kapazität beitragen, die etwa bei Elektrofahrzeugen eine größere Reichweite möglich machen. Über die Ergebnisse berichtet das Team in der Zeitschrift Nature Communications. (DOI 10.1038/s41467-019-13240-z)

Ein Durchbruch der Elektromobilität wird bislang unter anderem durch ungenügende Reichweiten der Fahrzeuge behindert. Helfen könnten Lithium-Ionen-Akkus mit...

Im Focus: Neue Klimadaten dank kompaktem Alexandritlaser

Höhere Atmosphärenschichten werden für Klimaforscher immer interessanter. Bereiche oberhalb von 40 km sind allerdings nur mit Höhenforschungsraketen direkt zugänglich. Ein LIDAR-System (Light Detection and Ranging) mit einem diodengepumpten Alexandritlaser schafft jetzt neue Möglichkeiten. Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Atmosphärenphysik (IAP) und des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT entwickeln ein System, das leicht zu transportieren ist und autark arbeitet. Damit kann in Zukunft ein LIDAR-Netzwerk kontinuierlich und weiträumig Daten aus der Atmosphäre liefern.

Der Klimawandel ist in diesen Tagen ein heißes Thema. Eine wichtige wissenschaftliche Grundlage zum Verständnis der Phänomene sind valide Modelle zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

QURATOR 2020 – weltweit erste Konferenz für Kuratierungstechnologien

04.12.2019 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Arbeit

03.12.2019 | Veranstaltungen

Intelligente Transportbehälter als Basis für neue Services der Intralogistik

03.12.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

RNA-Modifikation - Umbau unter Druck

06.12.2019 | Biowissenschaften Chemie

Der Versteppung vorbeugen

06.12.2019 | Geowissenschaften

Verstopfung in Abwehrzellen löst Entzündung aus

06.12.2019 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics