Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ericsson präsentiert neue Studie zum IPTV- und Mobile TV-Markt

06.03.2008

Ericsson hat auf der CeBIT 2008 eine neue Studie vorgestellt, die untersucht, wie sich multimediale Trends auf den TV-Markt auswirken werden. Für die Studie wurden Experten in elf Ländern interviewt. Die Kernfragen lauteten: Welche neuen Möglichkeiten und Geschäftsmodelle können IPTV- WebTV- und Mobile TV-Lösungen zum Durchbruch verhelfen, mit welchen Problemen sehen sich Unternehmen in diesem Markt derzeit noch konfrontiert?

Der TV-Branche stehen in den nächsten Jahren gravierende Veränderungen bevor. Das liegt nicht nur daran, dass sich mit Mobile TV und IPTV neue Verbreitungskanäle fürs Fernsehangebot etablieren werden. Zugleich eröffnen sich mit den neuen Technologien auch völlig neue Möglichkeiten: Die Fernsehnutzung wird persönlich und interaktiv, feste Programmschemata lösen sich immer mehr auf. Und neue multimediale Dienste sorgen zudem dafür, dass die bislang streng getrennten Unterhaltungs- und Kommunikationsdienste zunehmend verschmelzen.

Doch wie lassen sich in diesem neuen Markt profitable Geschäftsmodelle realisieren und welche Hindernisse gilt es noch aus dem Weg zu räumen? Ericsson hat dazu 49 Experten befragt, die in Unternehmen in elf Ländern an verschiedenen Stellen der neuen TV-Wertschöpfungskette tätig sind. Die Ergebnisse der Befragung sind in der Studie: "The new TV world - barriers and boosters" zusammengefasst, die Ericsson am 5. März auf der CeBIT 2008 vorgestellt hat. Zu den befragten Unternehmen gehören private und öffentlich-rechtliche Fernsehsender, Kabelnetzbetreiber, Diensteanbieter sowie Fest- und Mobilfunkbetreiber, für die der TV-Markt noch einen verhältnismäßig neuen Geschäftsbereich darstellt.

... mehr zu:
»TV-Markt
Bei einem Großteil der Bevölkerung weltweit nimmt Fernsehen bei den täglichen Freizeitaktivitäten eine wichtige Rolle ein. Dabei gibt es allerdings deutliche Unterschiede zwischen verschiedenen Ländern. So etwa schauen Schweizer fast zwei Stunden pro Tag weniger fern als der Durchschnittsamerikaner, der auf über 5 Stunden kommt (Stand 2006). Der TV-Konsum findet vorzugsweise abends statt, wobei das Medium eher passiv (bequem auf dem Sofa sitzend) genutzt wird.

Als - neben dem klassischen Fernsehkonsumenten - viel versprechende Zielgruppen für IPTV nennen die Teilnehmer der Befragung vor allem jüngere und technikaffine Nutzer. Ihnen ist die Unabhängigkeit vom vorgegebenen Programmschema wichtig, sie sind zum Beispiel an VoD- (Video on Demand), zeitversetztem Fernsehen oder Nischenangeboten interessiert. Ein ähnliches Bild ergibt sich beim Mobile TV: Auch hier sehen die Anbieter in jüngeren Nutzern, die keine Scheu vor Technik haben, eine viel versprechende Zielgruppe. Hinzu kommen hier Business-User und alle Menschen, mit einem eher mobilen Lebensstil.

Die Studie konzentrierte sich auf den europäischen Markt, der Untersuchungsschwerpunkt lag in Deutschland. Die Einschätzung der befragten Fachleute deckt sich weitgehend mit Marktforschungsdaten: Mit 88 Prozent ist der weitaus größte Teil der Nutzer, die bereits Erfahrungen mit Mobile TV gesammelt haben, männlich, rund ein Drittel davon gehört der Altersgruppe von 18 bis 24 Jahren an. Bei den weitaus am häufigsten genutzten Inhalten handelt es sich um Nachrichtenangebote gefolgt von Sportprogrammen.

Insgesamt erwarten die von Ericsson befragten Fachleute, dass die Akzeptanz der neuen TV-Verbreitungskanäle im Laufe der nächsten Jahre deutlich zunehmen wird. Gefragt nach besonders wichtigen Faktoren, von denen der Erfolg der neuen TV-Angebote abhängt, werden vor allem Komfort und Nutzerfreundlichkeit der Angebote, angemessene und transparente Preisgestaltung, eine hohe Übertragungsqualität und beim Mobile TV auch die Verfügbarkeit geeigneter Endgräte genannt. Mit Priorität wollen die marktaktiven Unternehmen auf alle Fälle drei Bereiche behandelt sehen: Die Verbesserung des Nutzererlebnisses bei neuen TV-Angeboten, das Schaffen einheitlicher technischer Standards und die Konvergenz der verschiedenen Zugangstechnologien.

Um mehr Nutzer erfolgreich zur Nutzung neuer TV-Angeboten bewegen zu können, fehlt es, so fassen es viele der befragten Experten zusammen, noch an interessanten Inhalten und neuen Mehrwert bringenden Anwendungen. Auch mehr Interaktivität wurde als möglicher Erfolgsfaktor genannt. Die Teilnehmer der Befragung gehen nicht von einer schnellen Revolution im TV-Sektor aus und erwarten dementsprechend auch keine schnellen Gewinne. Doch sie stimmen darin überein, dass der neue TV-Markt das Potential besitzt, um erfolgreiche Geschäftsmodelle zu realisieren.

Die Studie kann hier bezogen werden:
http:www.ericsson.com/de/cebit/tv_studie/
Ericsson ist der weltweit führende Lieferant von Technologien und Services für die Betreiber von Telekommunikationsnetzen und Marktführer in den 2G- und 3G-Mobilfunktechnologien. Das Unternehmen liefert Kommunikationsdienste und betreibt im Kundenauftrag Netzwerke, die über 185 Millionen Teilnehmer versorgen. Das Angebot umfasst mobile und festnetzbasierte Infrastrukturen sowie Breitband- und Multimedialösungen für Netzbetreiber, Unternehmen und Entwickler. Verbraucher beliefert das Gemeinschaftsunternehmen Sony Ericsson mit hochwertigen mobilen Endgeräten.

Ericsson verfolgt seine Vision der "Kommunikation für alle" durch Innovation, Technologie und nachhaltige geschäftliche Lösungen. 2007 erwirtschafteten mehr als 70.000 Mitarbeiter in 175 Ländern einen Umsatz von 27,9 Milliarden US-Dollar (SEK 189 Milliarden). Das Unternehmen wurde 1876 gegründet, der Hauptsitz befindet sich in Stockholm, Schweden. Die Aktie von Ericsson ist an den Börsen in Stockholm und London sowie an der NASDAQ gelistet.

Bitte besuchen Sie den Pressebereich von Ericsson auf:
http://www.ericsson.com
Pressekontakt:
ANSPRECHPARTNER:
Ericsson GmbH (Deutschland)
Pressestelle
Lars Bayer
Tel.: +49-211-534-2692
Mobil: +49-172-2175 211
Fax: +49-211-534-1431
de.presse@ericsson.com
Jürgen Witteck
Tel.: +49-211-534-1535
Mobil: +49-177- 4 83 18 62
Fax: +49-211-534-1431
de.presse@ericsson.com

| Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.cebit.de

Weitere Berichte zu: TV-Markt

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2008:

nachricht Verbesserte Diagnostik von Herzrhythmusstörungen
10.03.2008 | Vitaphone GmbH

nachricht Professionelles Drucken für Windows Server 2008
10.03.2008 | ThinPrint GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2008 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Größter Galaxien-Proto-Superhaufen entdeckt

Astronomen enttarnen mit dem ESO Very Large Telescope einen kosmischen Titanen, der im frühen Universum lauert

Ein Team von Astronomen unter der Leitung von Olga Cucciati vom Istituto Nazionale di Astrofisica (INAF) Bologna hat mit dem VIMOS-Instrument am Very Large...

Im Focus: Auf Wiedersehen, Silizium? Auf dem Weg zu neuen Materalien für die Elektronik

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung (MPI-P) in Mainz haben zusammen mit Wissenschaftlern aus Dresden, Leipzig, Sofia (Bulgarien) und Madrid (Spanien) ein neues, metall-organisches Material entwickelt, welches ähnliche Eigenschaften wie kristallines Silizium aufweist. Das mit einfachen Mitteln bei Raumtemperatur herstellbare Material könnte in Zukunft als Ersatz für konventionelle nicht-organische Materialien dienen, die in der Optoelektronik genutzt werden.

Bei der Herstellung von elektronischen Komponenten wie Solarzellen, LEDs oder Computerchips wird heutzutage vorrangig Silizium eingesetzt. Für diese...

Im Focus: Goodbye, silicon? On the way to new electronic materials with metal-organic networks

Scientists at the Max Planck Institute for Polymer Research (MPI-P) in Mainz (Germany) together with scientists from Dresden, Leipzig, Sofia (Bulgaria) and Madrid (Spain) have now developed and characterized a novel, metal-organic material which displays electrical properties mimicking those of highly crystalline silicon. The material which can easily be fabricated at room temperature could serve as a replacement for expensive conventional inorganic materials used in optoelectronics.

Silicon, a so called semiconductor, is currently widely employed for the development of components such as solar cells, LEDs or computer chips. High purity...

Im Focus: Blauer Phosphor – jetzt erstmals vermessen und kartiert

Die Existenz von „Blauem“ Phosphor war bis vor kurzem reine Theorie: Nun konnte ein HZB-Team erstmals Proben aus blauem Phosphor an BESSY II untersuchen und über ihre elektronische Bandstruktur bestätigen, dass es sich dabei tatsächlich um diese exotische Phosphor-Modifikation handelt. Blauer Phosphor ist ein interessanter Kandidat für neue optoelektronische Bauelemente.

Das Element Phosphor tritt in vielerlei Gestalt auf und wechselt mit jeder neuen Modifikation auch den Katalog seiner Eigenschaften. Bisher bekannt waren...

Im Focus: Chemiker der Universitäten Rostock und Yale zeigen erstmals Dreierkette aus gleichgeladenen Ionen

Die Forschungskooperation zwischen der Universität Yale und der Universität Rostock hat neue wissenschaftliche Ergebnisse hervorgebracht. In der renommierten Zeitschrift „Angewandte Chemie“ berichten die Wissenschaftler über eine Dreierkette aus Ionen gleicher Ladung, die durch sogenannte Wasserstoffbrücken zusammengehalten werden. Damit zeigen die Forscher zum ersten Mal eine Dreierkette aus gleichgeladenen Ionen, die sich im Grunde abstoßen.

Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Professoren Mark Johnson, einem weltbekannten Cluster-Forscher, und Ralf Ludwig aus der Physikalischen Chemie der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Rettungsdienst und Feuerwehr - Beschaffung von Rettungsdienstfahrzeugen, -Geräten und -Material

18.10.2018 | Veranstaltungen

11. Jenaer Lasertagung

16.10.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2018

16.10.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Nanodiamanten als Photokatalysatoren

18.10.2018 | Materialwissenschaften

Schichten aus Braunschweig auf dem Weg zum Merkur

18.10.2018 | Physik Astronomie

Rettungsdienst und Feuerwehr - Beschaffung von Rettungsdienstfahrzeugen, -Geräten und -Material

18.10.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics