"Female High Performance Training": Weiterbildung für Frauen in Männerwelten

  • Vom Nutzen weiblicher Eigenschaften im Management
  • Akademie bietet „Female High Performance Training“
  • Weiterbildung für Frauen in Männerwelten

Frauen, die im neuen Jahr berufliche Herausforderungen erfolgreich bewältigen wollen, können sich schon jetzt zum „Female High Performance Training“ anmelden. Mit diesem Weiterbildungsangebot hilft die Akademie der Ruhr-Universität (Bereich Wirtschaftspsychologie) Frauen auf der Karriereleiter nach oben. An zwei mal zwei Tagen können sie auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse lernen, sich in der klassischen Männerwelt des Managements zu behaupten. Das Angebot startet im April 2002.

Mächtig weiblich

Frauen sind die besseren Manager: Aktuelle Studien belegen, dass Frauen als Führungskräfte deutlich bessere Noten bekommen als Männer. Bei Leistungsbeurteilungen von 58.000 Managern schlugen Frauen Männer in 42 von 52 gemessenen Fähigkeiten: Sie sind fachlich kompetenter, setzen realistischere Ziele, sind sensibler für Trends und können besser Mitarbeiter beurteilen. Sie durchdenken Entscheidungen besser, sind stärker an Zusammenarbeit und weniger an persönlichem Glamour interessiert. Kurz: Chefinnen gelten in nahezu allen Disziplinen als überlegen. Und umso eindrucksvoller sind die Ergebnisse, weil die Studien eigentlich gar nicht nach geschlechtsspezifischen Unterschieden suchten.

„Männliche“ Fähigkeiten und weibliche Stärken trainieren

Warum aber sitzen so wenige Frauen in Führungsetagen? Aktuelle Zahlen des statistischen Bundesamtes zeigen, dass Männer fast doppelt so häufig als Führungskraft vertreten sind. Die Gründe für dieses Missverhältnis liegen auch bei den Frauen selbst: Sie planen ihre Karriere weniger strategisch, präsentieren ihre Leistung nicht offensiv genug und achten tendenziell stärker auf die Mitarbeiter-Orientierung, wenn Ergebnisorientierung effektiver wäre. Hier setzt das „Female High Performance Training“ an. Die Wirtschaftspsychologinnen wollen gezielt diese Fähigkeiten trainieren und außerdem die „typisch weiblichen“ Management-Qualitäten stärken.

Berufliche Ziele verwirklichen

Weitere Themenschwerpunkte des Trainings sind der Umgang mit Konflikt- und Konkurrenzsituationen, Machtspiele und ihre Regeln, ein wirkungsvoller Auftritt und Optimierung des rhetorischen Geschicks. Auf der Grundlagen von wissenschaftlichen Fakten und Erkenntnissen lernen die Frauen z. B. auch, selbstbewusst nein zu sagen und eigenständig zu agieren statt zu reagieren. An zwei mal zwei Tagen arbeiten die Teilnehmerinnen in Kleingruppen und im Plenum, in Rollenspielen und Übungen ziel- und handlungsorientiert an Beispielen ihrer Berufspraxis. Während des gesamten Seminars werden sie intensiv von Wirtschaftspsychologinnen betreut. Sie hören Vorträge von Fachexpertinnen und -experten und treffen in den Abendveranstaltungen auf interessante Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Kultur. Das Training ist für alle Frauen interessant, die sich beruflichen Herausforderungen stellen möchten bzw. die nächsten Schritte auf dem Weg in eine Spitzenposition planen. Das erste Training findet Do./Fr. den 18./19. April 2002 und Mo./Di. den 17./18. Juni 2002 statt.

Weitere Informationen und Anmeldung

Akademie der Ruhr-Universität gGmbH, Bereich Wirtschaftspsychologie, Technologiezentrum Ruhr, Universitätsstraße 142, 44799 Bochum, Tel. 0234/9719577, Fax: 0234/30765719, E-Mail:  akademie@eligo.de

Media Contact

Dr. Josef König idw

Weitere Informationen:

http://:www.akademie-rub.de

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen

Aktuelle und interessante Meldungen und Entwicklungen aus dem Bereich der Wirtschaftswissenschaften finden Sie hier zusammengefasst.

Unter anderem bietet Ihnen der innovations-report Berichte aus den Teilbereichen: Aktienmärkte, Konsumklima, Arbeitsmarktpolitik, Rentenmarkt, Außenhandel, Zinstrends, Börsenberichte und Konjunkturaussichten.

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Mikroalge Stylodinium – ein geheimnisvoller Unbekannter aus dem Moor

Die Alge des Jahres 2022 … LMU-Biologe Marc Gottschling untersucht die Panzergeißler seit Langem. Einer ihrer bemerkenswertesten Vertreter wird jetzt zur Alge des Jahres 2022 gewählt. Die Mikroalge Stylodinium wird…

Zur Rolle von Bitterrezeptoren bei Krebs

Rezeptoren als Angriffspunkte für Chemotherapeutika. Bitterrezeptoren unterstützen den Menschen nicht nur beim Schmecken. Sie befinden sich auch auf Krebszellen. Welche Rolle sie dort spielen, hat ein Team um Veronika Somoza…

Das ungleichmäßige Universum

Forscher untersuchen kosmische Expansion mit Methoden aus der Physik von Vielteilchensystemen. Mathematische Beschreibungen der Expansion des Universums beinhalten einen systematischen Fehler: Man nimmt an, dass die Materie im Universum gleichmäßig…

Partner & Förderer