Über die Mär der Umfeldplatzierung / FOCUS-Studie untersucht Platzierung- und Umfeldeffekte

Wo wirken Anzeigen am besten? Im ersten oder im letzten Heftdrittel, auf der rechten oder auf der linken Seite? Wann gibt es positive oder negative Auswirkungen durch die redaktionellen Umfelder auf die Anzeigenbeachtung? Diese und andere Fragen versucht das aktuelle Platzierungsexperiment von FOCUS zu beantworten. Die Beachtung von elf Anzeigenmotiven wurde in einer FOCUS-Ausgabe an elf unterschiedlichen Plätzen getestet. Das zentrale Ergebnis: Die Platzierung macht nur rund drei Prozent der Anzeigenbeachtung aus. Viel entscheidender sind das Produktinteresse und die Anzeigengestaltung. Dies belegt erstmals die aktuelle FOCUS-Untersuchung „Positionierungs- und Umfeldeffekte auf die Ökonomie der Aufmerksamkeit“.

„Werbungtreibende und Agenturen wollen den Einsatz ihrer Werbeinvestitionen optimieren. Die Auswahl einzelner Werbeträger ist dabei nur ein wichtiges Element. Die Platzierung des Werbemittels in bestimmten Umfeldern gewinnt innerhalb des Mediaplanungsprozesses an Bedeutung. Mit unserer Studie wollen wir unseren Partnern eine wichtige Planungshilfe an die Hand geben“, führt Dr. Anna Maria Deisenberg, Leiterin Marketing-Kommunikation & Research, als Grund für die Untersuchung an. Die Ergebnisse der FOCUS-Studie wurden von Prof. Lutz Erbring vom Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität Berlin analysiert.

Die potentiellen Umfeldeffekte wurden in einem aufwendigen Verfahren untersucht. Es rotierten die elf Anzeigenmotive systematisch durch das gesamt Heft, die FOCUS-Ausgabe 22/2000. Dazu mussten elf verschiedene Heftversionen produziert werden, so dass jede Testanzeige reihum an elf verschiedenen Positionen im Heft platziert werden konnte – zusammen 121 verschiedene Platzierungskombinationen. Insgesamt wurden 1.100 Interviews durchgeführt. In der Studie sind zunächst die zentralen Ergebnisse aufgeführt, und im Anhang befindet sich die vollständige Dokumentation von Prof. Erbring.

Die FOCUS-Studie „Positionierungs- und Umfeldeffekte auf die Ökonomie der Aufmerksamkeit“ kann unter der Telefonnummer 0 89/92 50-24 39 bestellt werden und steht auch als Download unter www.medialine.de zur Verfügung.

Weitere Informationen:
Dr. Anna Maria Deisenberg
FOCUS Magazin Verlag GmbH
Marketing-Kommunikation & Research
Arabellastraße 23
81925 München

Telefon: 0 89/92 50-26 25
Fax: 0 89/92 50-20 61
E-Mail: anna.deisenberg@focus.de
Internet:www.focus.de
www.focus-money.de
www.medialine.de

Kirsten Hedinger
Hedinger Communications
Hansastraße 5
20149 Hamburg
Telefon: 0 40/53 30 88-70
Fax: 0 40/53 30 88-77
E-Mail: hedinger@hedingerCom.de

Media Contact

FOCUS ots

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien

Technische und kommunikationswissenschaftliche Neuerungen, aber auch wirtschaftliche Entwicklungen auf dem Gebiet der medienübergreifenden Kommunikation.

Der innovations-report bietet Ihnen hierzu interessante Berichte und Artikel, unter anderem zu den Teilbereichen: Interaktive Medien, Medienwirtschaft, Digitales Fernsehen, E-Business, Online-Werbung, Informations- und Kommunikationstechnik.

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Die Gene des sechsten Sinns

Ohne sie wäre gezielte Bewegung unmöglich: Nur dank spezieller Sensoren in den Muskeln und Gelenken weiß das Gehirn, was der Rest des Körpers tut. In „Nature Communications“ beschreibt ein Team…

Künstliche Intelligenz für die Lymphom-Diagnostik

Die Universität Kiel und das UKSH ist an einem interdisziplinären Projekt beteiligt, das die digitale Analyse von mikroskopischen Bildern erprobt und prüft, ob künstliche Intelligenz molekulare Analysen ersetzen kann. Die…

Immunbooster hilft bei viralen Atemwegserkrankungen

Zentrum für Klinische Studien (ZKS) bringt Erkenntnisse aus der Wissenschaft in die praktische Anwendung. Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) ist deutschlandweit eine der führenden Einrichtungen in der Impfstoff-Forschung. Bevor neue…

Partner & Förderer