Nachwuchsförderung im Bereich Neue Medien

BMBF unterstützt mit >digital sparks< innovative studentische Projekte

>digital sparks< ist ein Publikations- und Förderprojekt für Studierende im Bereich Neue Medien. Das Projekt ist eine virtuelle, also nur im Internet zugängliche Ausstellung für Kunst- und Designarbeiten, die am Computer entwickelt wurden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung schafft damit die Möglichkeit, interessante Arbeiten von Studierenden an deutschen Hochschulen bereits während ihrer Ausbildung der interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Die Arbeiten können noch bis zum Ende des Monats online eingegeben und damit dem interessierten Publikum auf der Internet-Plattform netzspannung.org zugänglich gemacht werden. Diese wird vom BMBF mit insgesamt 4,4 Mio. DM finanziert und ist für die Vernetzung von Kreativität und Forschung im medialen Bereich entwickelt worden.

Die Prämierung der besten Arbeiten erfolgt am 22. September 2001 durch eine unabhängige Jury im Rahmen der Konferenz cast01. Thema der Konferenz ist „living in mixed realities“. Sie wird vom GMD-Institut für Medientechnologie vom 21. bis 22. September 2001 auf Schloss Birlinghoven bei Bonn ausgerichtet. Die Preisträger werden zu einem Workshop eingeladen, auf dem neue Konzeptionen für Projekte entwickelt werden.

Das an Hochschulen vermittelte Know-how trägt immer stärker zur Konzeption digitaler Produktionen bei. Immer mehr Studierende und Absolventen prägen nachhaltig die Gestalt des gesamten medialen Umfelds. An den Hochschulen werden Kompetenzen vermittelt, die für Fortschritte in Technik, Wirtschaft, Kultur und Kunst sowie für den künftigen Erfolg medienkultureller Produktionen entscheidend sind. Sie beeinflussen damit auch die zukünftige Lebensqualität der Bürger.

Das Zusammenspiel von künstlerisch-gestalterischen, sozialen und technologischen Kompetenzen ist bei Innovationen auf dem Gebiet der Neuen Medien von großer Bedeutung. Für Studierende und Lehrende organisiert und fördert >digital sparks< den dafür erforderlichen interdisziplinären Erfahrungsaustausch. Außerdem sollen die Studierenden bereits während ihrer Ausbildung mit führenden Forschungseinrichtungen zusammengebracht werden. Daher erhalten die Teilnehmenden Kontakt zur "luK-Gruppe". Sie ist ein Zusammenschluss von acht ehemaligen GMD- und sieben Fraunhofer-Instituten und bündelt die Kompetenzen der Informations- und Kommunikationstechnologie-Forschung in Deutschland.

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