Umsatz im Gastgewerbe im April 2001: nominal um 2,5 % gesunken

Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes setzten die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland im April 2001 nominal (in jeweiligen Preisen) 2,5 % und real (in konstanten Preisen) 3,9 % weniger um als im entsprechenden Vorjahresmonat. Im Vergleich zum März 2001 wurde nach Kalender- und Saisonbereinigung der Daten nominal 0,2 % mehr abgesetzt. In den ersten vier Monaten des Jahres 2001 sanken die Umsätze gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um nominal 2,2 % und real 3,4 %.

Im Beherbergungsgewerbe wurde im April 2001 nominal und real mehr als im Vorjahresmonat umgesetzt (nominal + 3,0 %, real + 1,6 %); bei den Kantinen und Caterern wurde nur nominal eine geringe Umsatzsteigerung erzielt (nominal + 0,3 %, real – 1,4 %) und im Gaststättengewerbe lagen die Umsätze unter denen vom April 2000 (nominal – 6,0 %, real – 7,4 %).

Veränderung des Umsatzes im Gastgewerbe in %

Wirtschaftsbereich

April 2001 gegenüber April 2000

nominal

real

Gastgewerbe

 

 

   insgesamt

– 2,5

– 3,9

darunter:

 

 

   Beherbergungsgewerbe

+ 3,0

+ 1,6

   Gaststättengewerbe

– 6,0

– 7,4

   Kantinen und Caterer

+ 0,3

– 1,4

 

 

Gastgewerbeumsatz1)

1995 = 100

Jahr

Monat

In jeweiligen Preisen
(nominal)

In Preisen von 1995
(real)

Messzahl

Veränderung2)

Messzahl

Veränderung2)

 

 

Ursprungszahlen

1999

Oktober

102,8

1,7

98,1

0,6

November

89,4

2,4

85,2

0,7

Dezember

96,6

1,2

92,4

0,0

2000

Januar

81,1

– 1,3

77,7

– 2,3

Februar

83,2

3,0

79,0

1,7

März

90,5

0,8

86,5

– 0,2

April

94,3

1,9

89,3

0,6

Mai

105,7

0,3

100,6

– 0,2

Juni

104,8

4,7

98,9

3,8

Juli

104,1

0,2

96,1

– 1,3

August

105,5

0,6

97,2

– 0,6

September

109,6

2,3

103,4

1,2

Oktober

103,4

0,6

97,2

– 0,6

November

88,8

– 0,7

84,6

– 0,7

Dezember

97,3

0,7

92,1

– 0,3

2001

Januar

79,0

– 2,6

74,7

– 3,9

Februar

80,2

– 3,6

75,8

– 4,2

März

89,6

– 1,0

84,5

– 2,3

April

91,9

– 2,5

85,8

– 3,9

 

 

Saison- und kalenderbereinigte Zahlen

1999

Oktober

96,5

– 0,3

91,8

– 0,4

November

96,7

0,2

91,6

– 0,2

Dezember

96,9

0,2

91,9

0,4

2000

Januar

96,3

– 0,6

91,4

– 0,6

Februar

96,1

– 0,2

91,0

– 0,5

März

97,0

1,0

91,7

0,9

April

97,2

0,2

92,0

0,3

Mai

97,2

– 0,1

92,1

0,1

Juni

99,0

1,9

93,5

1,5

Juli

96,9

– 2,2

91,2

– 2,5

August

97,2

0,3

91,3

0,1

September

97,7

0,6

91,9

0,6

Oktober

97,2

– 0,6

91,4

– 0,5

November

96,6

– 0,6

91,1

– 0,4

Dezember

96,3

– 0,2

90,5

– 0,7

2001

Januar

95,4

– 1,0

89,5

– 1,1

Februar

96,2

0,8

90,3

0,9

März

94,9

– 1,3

88,8

– 1,6

April

95,2

0,2

88,8

0,0

 

1) Vorläufige Ergebnisse.
2) Ursprungszahlen: Veränderung gegenüber dem entsprechenden Monat des Vorjahres in %; Saison- und kalenderbereinigte Zahlen: Veränderung gegenüber dem Vormonat in %.


Weitere Auskünfte erteilt: Michael Wollgramm,
Telefon: (0611) 75-2423,
E-Mail:
michael.wollgramm@statistik-bund.de

Ansprechpartner für Medien

Michael Wollgramm Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreib Kommentar

Neueste Beiträge

Kälteschutz für Zellmembranen

Moose und Blütenpflanzen haben gleichartigen Mechanismus auf unterschiedlicher genetischer Grundlage entwickelt Ein Team um die Pflanzenbiologen Prof. Dr. Ralf Reski am Exzellenzcluster Zentrum für Integrative Biologische Signalstudien (CIBSS) der Universität…

Jenaer Forschungsteam erkennt Alzheimer an der Netzhaut

Alzheimer an den Augen erkennen, lange bevor die unheilbare Erkrankung ausbricht: Diesem Ziel ist ein europäisches Forschungsteam unter Beteiligung des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT) einen Schritt näher gekommen. Mithilfe…

Multiple Sklerose – Immunzellen greifen Synapsen der Hirnrinde an

Schädigungen der grauen Hirnsubstanz tragen maßgeblich zur Progression der Multiplen Sklerose bei. Ursache sind Entzündungsreaktionen, die zum Synapsenverlust führen und die Aktivität der Nervenzellen vermindern, wie Neurowissenschaftler zeigen. Multiple Sklerose…

Partner & Förderer