Materialwissenschaften

Die Materialwissenschaft bezeichnet eine Wissenschaft, die sich mit der Erforschung – d. h. der Entwicklung, der Herstellung und Verarbeitung – von Materialien und Werkstoffen beschäftigt. Biologische oder medizinische Facetten gewinnen in der modernen Ausrichtung zunehmend an Gewicht.

Der innovations report bietet Ihnen hierzu interessante Artikel über die Materialentwicklung und deren Anwendungen, sowie über die Struktur und Eigenschaften neuer Werkstoffe.

Metallpulver spritzen und backen

Ein Mini-U-Boot, das in Blutbahnen selbstständig Ablagerungen wegfräst, ist noch länger Zukunftsmusik. Dennoch ist der Trend zu immer kleineren Bauteilen ungebrochen. Auch zu mechanischen Teilen, wie winzigen Zahn- oder Pumpenräder. Solche Mikrobauteile führen bereits in vielen Geräten ein eher verstecktes Dasein. Sollen sie aus festen und verschleißarmen Metallen gefertigt werden, kommen die wenigen einsetzbaren Verfahren der Mikrotechnik an ihre Leistungsgrenze: Laser, chemische Ätzlösungen oder e

Innovatives Lack-Know-how am Standort Münster konzentriert

BASF jetzt mit Kompetenzzentrum für UV-härtende Lacke Lack-Klasse mit hohem Zukunftspotential auch für den Automobilbau
Jede UV-Technologie vorhanden – neuester Stand der Technik Die BASF Coatings AG hat am Standort Münster ihre bislang an mehreren Standorten im In- und Ausland verstreuten Aktivitäten auf dem Gebiet der UV-härtenden Lacke in einem Kompetenzzentrum am Standort Münster konzentriert und deutlich erweitert. Kern des Forschungs- und

Nanokristalline Materialien aus massivem grobkörnigem Ausgangswerkstoff

Drei südkoreanische Wissenschaftler, die auf diesem Gebiet arbeiten, sind zur Zeit am Institut für Werkstoffkunde und Werkstofftechnik der TU Clausthal bei Professor Dr. Juri Estrin zu Gast: Professor Dr. Hyoung Seop Kim, Universität Chungnam, gemeinsam mit seinem Doktoranden Min Hong Seo, und Dr. Seung Chul Baik vom Forschungslabor des koreanischen Stahlunternehmens Pohang. Alle drei arbeiten mit je unterschiedlichen Schwerpunkten auf dem Gebiet der Herstellung ultrafeinkörniger nanostrukturier

Hitzeschutz für Turbinen – Neuer Werkstoff erfüllt höchste Ansprüche

Gasturbinen würden Strom effektiver und umweltschonender erzeugen, wenn das Erdgas in ihrem Inneren bei höheren Temperaturen verbrannt würde als es heute üblich ist. Doch die Materialien in der Brennkammer und auf den Turbinenschaufeln halten eine Hitze von über 1250 °C dauerhaft nicht aus. Abhilfe verspricht eine Wärmedämmung, die Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich entwickelt haben. Der neue Hitzeschutz setzt sich aus zwei verschiedenen Schichten – Zirkonoxid und Lanthanzirko

Schlagzähes Polystyrol mit verbesserten Eigenschaften

Mit Polystyrol 555 G bringt die BASF ein neues, hochglänzendes Produkt auf den Markt, bei dessen Entwicklung insbesondere auf die optimale Kombination von Glanz und Fließfähigkeit Wert gelegt wurde. Das neue Material bietet dem Kunden mehrfachen Nutzen: Einerseits erleichtert die hohe Fließfähigkeit die Verarbeitung. Andererseits behält Polystyrol 555 G auch bei niedrigen Werkzeugtemperaturen seinen hohen Glanz. Und schließlich erhöhen die kürzeren Zykluszeiten auch die Wirtschaftlichkeit.

Nanoelektronik gelötet

Wie sich Kohlenstoff-Nanoröhrchen miteinander verbinden lassen Mit der Entdeckung der Fullerene im Jahre 1985 begann eine Renaissance des elementaren Kohlenstoffs. Vor allem als sich herausstellte, daß die fußballförmigen Fullerene nur eine von vielen möglichen Architekturen des graphitischen Kohlenstoffs sind, setzte eine ungeheure weltweite Aktivität zur Erforschung der neuen Kohlenstoff-Nanoteilchen ein. Als wichtigste neue Modifikation gelten inzwischen Nanoröhrchen, die 1991 von Iiji

Seite
1 556 557 558 559 560 573