Materialwissenschaften

Die Materialwissenschaft bezeichnet eine Wissenschaft, die sich mit der Erforschung – d. h. der Entwicklung, der Herstellung und Verarbeitung – von Materialien und Werkstoffen beschäftigt. Biologische oder medizinische Facetten gewinnen in der modernen Ausrichtung zunehmend an Gewicht.

Der innovations report bietet Ihnen hierzu interessante Artikel über die Materialentwicklung und deren Anwendungen, sowie über die Struktur und Eigenschaften neuer Werkstoffe.

"Oberflächenaktiviertes Aluminiumoxid – ein bahnbrechendes Implantatmaterial für die Orthopädie"

In einer Kooperation zwischen der Orthopädischen Klinik und dem Institut
für Gesteinshüttenkunde der RWTH ist es erstmals gelungen, einen
keramischen Werkstoff, der aufgrund seiner biologischen Inaktivität
bisher nur beschränkt als Implantat eingesetzt werden konnte, in einem
einfachen Verfahren so zu verändern, dass Knochenzellen besser anheften
und so ein besserer Verbund zwischen Implantat und körpereigenem Knochen
erzielt wird.

Oxidkeramiken sind in der Orthopädie als sehr belas

Neues aus der Biomedizin-Technik: Knie- und Hüftimplantate bald aus Titan-Keramik-Verbundwerkstoffen

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt das Projekt des
Saarbrücker Werkstoffwissenschaftlers Professor Dr. Jürgen Breme mit
einer Sachbeihilfe von 250.000 DM für zunächst zwei Jahre.

Professor Dr. Jürgen Breme von der Saar-Uni arbeitet mit seinem
Forscher-Team an der ständigen Optimierung von Titan-Werkstoffen, die
die Grundlage für zahlreiche Implantate wie künstliche Knie- und Hüftgelenke
bilden.
Das Metall Titan ist besonders biokompatibel, d.h. gut

Hervorragende Röntgentransparenz durch Einsatz von Carbon-Werkstoffen für OP-Tischplatten

Die
OP Tischplatte Carbon (OP-Tisch System JUPITER)  verbindet in
hervorragender Art und Weise OP-Tisch Anwendungen für Chirurgie mit der
intraoperativen Radiologie bzw. Angiographie.
 Durch
den Einsatz von Carbon Werkstoffen wird eine hervorragende Röntgentransparenz
von  1,4

Sicherheitsteile aus Magnesium

Forschungen zu Magnesiumguss an der FH Aalen gefördert

Der Computertomograph (CT) im Gießerei-Labor der Fachhochschule
Aalen ist durch Untersuchungen für die Industrie bereits gut
ausgelastet. Doch nun werden die zerstörungsfreien Bauteilprüfungen,
die der CT ermöglicht, noch ausgeweitet, denn das
Bundesforschungsministerium hat Mittel für das
Verbund-Forschungsprojekt "MAGUS 2" bewilligt. Rund 300.000
Mark fließen im kommenden Jahr in das Teilprojekt "Bauteilpr

Textilien – virtuell veredelt

Forschungsprojekt "Virtuelle Textilveredlung" an der FH
Niederrhein gestartet

Ob rauh oder kuschelweich –
Computer simuliert Stoffoberflächen
Förderung durch das Land NRW
Eine edles Kleidungsstück wird durch Veredlung noch besser – durch
chemische Behandlung wird es etwa knitterfrei oder wasserabweisend
gemacht. Allerdings können sich dabei auch unangenehme Effekte
einstellen, wenn zum Beispiel der vorher schöne glatte Stoff anschließend
faserig erscheint.

Wie wächst eine Oxidhaut auf einem Metall?

In dieser Woche ist Christelle Nivot von der Université de Bourgogne
aus dem französischen Dijon (Burgund) für ihre Diplomarbeit bei Dipl.
Phys. Gernot Strehl zu Besuch. Sie nutzt eine selbst gebaute
Versuchsapparatur der Clausthaler Wissenschaftler, die
Hochtemperaturoxidationsapparatur, um eine grundlegende Frage zu
untersuchen: Wandern beim Wachstum der Schutzschichten die Metallatome von
innen nach außen und die Haut wächst an ihrer Außenseite weiter, oder
dringen die Sauerstoffatome dur

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