Die jährliche Inflationsrate der Eurozone für November 2004 wird auf 2,2% geschätzt. Dies geht aus einer heute veröffentlichten Vorausschätzung von Eurostat, dem Statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaften, hervor. Im Oktober 2004 lag die Rate noch bei 2,4%.
Die Inflation der Eurozone, d.h. in Belgien, Deutschland, Griechenland, Spanien, Frankreich, Irland, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich, Portugal und Finnland, wird anhand des Verbraucherpreisindex der Eurozone (VPI-EWU) gemessen und bezieht sich auf die Preisveränderung im laufenden Monat gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat. Zur Berechnung der Vorausschätzung verwendet Eurostat frühzeitig vorliegende Preisdaten für den Berichtsmonat aus den Mitgliedstaaten sowie frühzeitig vorliegende Informationen über die Energiepreise.
Die Informationen über die Vergangenheit und Teilinformationen über die aktuelle Preisentwicklung werden bei dem Schätzverfahren zu einem Gesamtindex für die Eurozone kombiniert. Eine detaillierte Untergliederung liegt zwar nicht vor, die Erfahrung hat aber gezeigt, dass die Prozedur zuverlässig ist. So wurde während der letzten zwei Jahre die Inflationsrate 14 Mal exakt vorausgeschätzt und 10 Mal betrug der Unterschied 0,1 Prozentpunkte.




