Forschungsprämie stärkt Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft

„Die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und Europas verlangt eine bessere Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft. An dieser Herausforderung setzen wir mit passgenauen Strategien an. Besonders Hochschulen und öffentliche Forschungseinrichtungen müssen sich noch stärker als bisher Kooperationen mit der Wirtschaft öffnen.

Mit der Forschungsprämie geben wir hierfür ein deutliches Signal: Die Zusammenarbeit vor allem mit kleinen und mittleren Unternehmen lohnt sich,“ betonte Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bei der Vorstellung des neuen Förderinstruments, das in der nächsten Woche starten wird.

Die Forschungsprämie des BMBF ist eine der zentralen Maßnahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung. Ideen sollen in Deutschland nicht mehr nur entwickelt, sondern hier auch in Produkte, Verfahren und Dienstleistungen umgesetzt werden. Das neue Förderinstrument gibt der öffentlichen Forschung deshalb den Anreiz, ihre Kompetenzen im Wissens- und Technologietransfer weiter auszubauen.

Für das bis Ende 2009 befristete Förderinstrument werden insgesamt rund 100 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Die Forschungsprämie erhalten öffentliche und staatlich anerkannte Hochschulen sowie die gemeinsam von Bund und Ländern finanzierten Forschungseinrichtungen für FuE-Aufträge von Unternehmen mit maximal 1.000 Beschäftigten. Sie soll für neue, zusätzliche Aktivitäten verwendet werden, die die Kooperationsfähigkeit der öffentliche Forschung insbesondere mit mittelständischen Unternehmen verbessern. Die Forschungsprämie beträgt 25% des Auftragsvolumens, mit einer Prämienuntergrenze von 2.500 Euro und einer Prämienobergrenze von 100.000 Euro pro FuE-Auftrag.

Rachel: „Wir laden die öffentliche Forschung dazu ein, dieses neue Förderinstrument intensiv zu nutzen und zusätzliche Potenziale für eine breite Zusammenarbeit mit der Wirtschaft zu mobilisieren.“

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