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Aktienmärkte wieder leicht unter Druck

11.03.2005

An den internationalen Aktienmärkten konnten viele Indizes zum Wochenauftakt noch neue Jahreshochs erzielen, gaben dann aber wegen eines schwachen US-Dollars und eines weiter steigenden Ölpreises nach. Das "Beige Book" der amerikanischen Notenbank zeichnete zwar ein insgesamt positives Bild der Wirtschaft. Negativ überraschte allerdings, dass einige Branchen Kostensteigerungen ohne große Mühe weitergeben können, was Inflationssorgen weckt. Deutsche Unternehmen wie adidasSalomon und BASF präsentierten mehrheitlich erfreuliche Unternehmensergebnisse, die dem Markt eine Stütze gaben.

Die Anlageexperten der Commerzbank sehen den seit August letzten Jahres bestehenden Aufwärtstrend als intakt an, erwarten jedoch aus technischer Sicht kurzfristig einen Test. Da sich die konjunkturelle Erholung in den USA und im Euroraum fortsetzen wird, die Zinsen weiterhin sehr niedrig und viele Titel günstig bewertet sind, bleiben die Chancen am deutschen Aktienmarkt grundsätzlich gut. Für diese Einschätzung spricht auch der gelungene Börsen-Start von Premiere, der als positives Signal für künftige Neuemissionen gelten darf. Privatanleger sollten zum Positionsaufbau die Allianz-Aktie bevorzugen.

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Die Renditen an den europäischen Rentenmärkten sind zuletzt weiter leicht gestiegen. Sie liegen für zehnjährige Bundesanleihen jetzt bei knapp 3,8% und damit etwa 10 Basispunkte über dem Stand vom Jahresbeginn. Die Weichen für einen weiteren Renditenanstieg scheinen somit gestellt, zumal die Europäische Zentralbank zuletzt ihre Neigung zu Zinserhöhungen wieder stärker betont hat. Die Volkswirte der Commerzbank erwarten eine erste Zinserhöhung der EZB im September, sofern in den nächsten Monaten Enttäuschungen bei den Wirtschaftsdaten ausbleiben. Privatanleger sollten wegen des Kursrisikos auf Nummer sicher gehen und bei Neuengagements überschaubare Laufzeiten zwischen zwei und vier Jahren bevorzugen. Auch Dollar-Positionen in kurzlaufenden Papieren sowie britische Anleihen mittlerer Laufzeit bleiben interessant.

Diese Ausarbeitung richtet sich ausschließlich an Personen mit Wohnsitz in Deutschland. Sie dient ausschließlich Informationszwecken und stellt weder eine individuelle Anlageempfehlung noch ein Angebot zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten dar. Diese Ausarbeitung ersetzt nicht eine individuelle anleger- und anlagegerechte Beratung. Die in der Ausarbeitung enthaltenen Informationen wurden sorgfältig zusammengestellt. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann jedoch nicht übernommen werden. Einschätzungen und Bewertungen reflektieren die Meinung des Verfassers im Zeitpunkt der Erstellung der Ausarbeitung.

Hinweise auf mögliche Interessenkonflikte: Der Commerzbank-Konzern, bzw. mit diesem verbundene Unternehmen, halten an der Gesellschaft oder den Gesellschaften deren Wertpapiere Gegenstand der Ausarbeitung sind, mindestens ein Prozent des Grundkapitals oder können eine entsprechende Beteiligung halten. Auch Organe, Führungskräfte sowie Mitarbeiter halten möglicherweise Anteile oder Positionen an Wertpapieren oder Finanzprodukten, die Gegenstand von Ansichten, Einschätzungen oder Bewertungen sind. Die Commerzbank hat zudem möglicherweise einem Konsortium angehört, das die Emission von Wertpapieren der Gesellschaft, die Gegenstand der Ausarbeitung sind, übernommen hat. Die Commerzbank kann ferner auch Bankleistungen oder Beratungsleistungen für den Emittenten von solchen Wertpapieren erbringen und betreut möglicherweise analysierte Wertpapiere auf Grund eines mit dem jeweiligen Emittenten geschlossenen Vertrages an der Börse oder am Markt. Organe der Commerzbank bzw. Mitarbeiter können zudem Aufsichtsratsfunktionen bei Emittenten wahrnehmen, deren Wertpapiere Gegenstand der Ausarbeitung sind. Ó2005; Herausgeber: Commerzbank Aktiengesellschaft, Kaiserplatz, 60261 Frankfurt am Main. Diese Ausarbeitung oder Teile von ihr dürfen ohne Erlaubnis der Commerzbank weder reproduziert noch weitergegeben werden.

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