Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Banken: Neue Vertriebstaktik verzahnt Mensch und Maschine

22.10.2003


Der Filmklassiker "Moderne Zeiten" mit Charlie Chaplin zeigte schon 1936: Beim technischen Fortschritt wird der Faktor Mensch oft vergessen. Genau diesen Fehler haben viele Banken beim Vertrieb gemacht: Sie wollten ihren Umsatz allein durch neue Computersysteme steigern. Jetzt gehen sie neue Wege, verzahnen Technik und persönliche Ansprache in so genannten Customer-Relationship-Management-Systemen (CRM). 93 Prozent der deutschen Kreditinstitute wollen bis 2005 hierin investieren, das zeigt die Studie "Branchenkompass Kreditinstitute" von Mummert Consulting. Bis zu fünf Prozent mehr Umsatz kann eine sinnvolle Verzahnung von Mensch und Maschine bringen, schätzen die Experten von Mummert Consulting.


Technische Neuerungen allein greifen zu kurz, wenn es darum geht, die Kundenbindung zu stärken. Denn die neuen Informationstechnologien erfordern eine Anpassung der Organisationsstruktur, sprich, zusammen mit der Technik müssen auch Mitarbeiter und Führungskräfte "umgestellt" werden. Hier besitzen viele Unternehmen Nachholbedarf. Nicht einmal jedes zweite passt seine Organisation mit der Einführung von Customer Relationship Management an. Mitarbeiter halten an alten Arbeitsabläufen fest, betrachten das Neue skeptisch. Die Folge: Sinnvolle Funktionen und Anwendungen werden nicht genutzt. Im Zweifelsfall wird der Kunde trotz neuer Technik sogar schlechter betreut als vorher. Daher müssen Führungskräfte in den neuen, technisch unterstützten Vertriebsmethoden geschult werden. Eine Kombination von Mensch und Maschine bietet das neue Vertriebskonzept MOVE (Methodenwandel - Organisationsveränderung - Verhaltensänderung - Einstellungswandel) von Mummert Consulting und Infoteam Sales Process Consulting.

Das Vertriebskonzept MOVE erschließt den Banken neue Ertragspotenziale. Die vorhandenen Kundendaten geben den Kreditinstituten Aufschluss über Bedürfnisse des Kunden. Mit MOVE lernen die Mitarbeiter durch Trainings und Coaching, diese Bedürfnisse stärker für den Vertrieb zu nutzen. Sie können dem Kunden damit gezielt individuelle Angebote machen. Die Folge: Die Verkaufschancen steigen.


Mummert Consulting stellt das MOVE-Konzept zusammen mit Infoteam auf der European Banking & Insurance Fair (EBIF) vom 27. bis 29. Oktober in Frankfurt vor. Einen gemeinsamen Vortrag zum Thema "Nutzen Sie Ihre Potenziale im Vertrieb! - Kunden erfolgreicher gewinnen, binden und ausbauen" bieten die Unternehmen am 29. Oktober ab 12.45 Uhr auf dem Stand der Mummert Consulting AG (3.0E19) an.

Jörg Forthmann | Mummert Consulting AG
Weitere Informationen:
http://www.mummert-consulting.de

Weitere Berichte zu: Kreditinstitut Vertriebskonzept

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht IMK-Indikator: Konjunkturampel schaltet von „gelb“ auf „grün“
16.05.2018 | Hans-Böckler-Stiftung

nachricht Ergebnisse der IAB-Stellenerhebung für das erste Quartal 2018
30.04.2018 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

Passt eine ultrakalte Wolke aus zehntausenden Rubidium-Atomen in ein einzelnes Riesenatom? Forscherinnen und Forschern am 5. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart ist dies erstmals gelungen. Sie zeigten einen ganz neuen Ansatz, die Wechselwirkung von geladenen Kernen mit neutralen Atomen bei weitaus niedrigeren Temperaturen zu untersuchen, als es bisher möglich war. Dies könnte einen wichtigen Schritt darstellen, um in Zukunft quantenmechanische Effekte in der Atom-Ion Wechselwirkung zu studieren. Das renommierte Fachjournal Physical Review Letters und das populärwissenschaftliche Begleitjournal Physics berichteten darüber.*)

In dem Experiment regten die Forscherinnen und Forscher ein Elektron eines einzelnen Atoms in einem Bose-Einstein-Kondensat mit Laserstrahlen in einen riesigen...

Im Focus: Algorithmen für die Leberchirurgie – weltweit sicherer operieren

Die Leber durchlaufen vier komplex verwobene Gefäßsysteme. Die chirurgische Entfernung von Tumoren ist daher oft eine schwierige Aufgabe. Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS hat Algorithmen entwickelt, die die Bilddaten von Patienten analysieren und chirurgische Risiken berechnen. Leberkrebsoperationen werden damit besser planbar und sicherer.

Jährlich erkranken weltweit 750.000 Menschen neu an Leberkrebs, viele weitere entwickeln Lebermetastasen aufgrund anderer Krebserkrankungen. Ein chirurgischer...

Im Focus: Positronen leuchten besser

Leuchtstoffe werden schon lange benutzt, im Alltag zum Beispiel im Bildschirm von Fernsehgeräten oder in PC-Monitoren, in der Wissenschaft zum Untersuchen von Plasmen, Teilchen- oder Antiteilchenstrahlen. Gleich ob Teilchen oder Antiteilchen – treffen sie auf einen Leuchtstoff auf, regen sie ihn zum Lumineszieren an. Unbekannt war jedoch bisher, dass die Lichtausbeute mit Elektronen wesentlich niedriger ist als mit Positronen, ihren Antiteilchen. Dies hat Dr. Eve Stenson im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald jetzt beim Vorbereiten von Experimenten mit Materie-Antimaterie-Plasmen entdeckt.

„Wäre Antimaterie nicht so schwierig herzustellen, könnte man auf eine Ära hochleuchtender Niederspannungs-Displays hoffen, in der die Leuchtschirme nicht von...

Im Focus: Erklärung für rätselhafte Quantenoszillationen gefunden

Sogenannte Quanten-Vielteilchen-„Scars“ lassen Quantensysteme länger außerhalb des Gleichgewichtszustandes verweilen. Studie wurde in Nature Physics veröffentlicht

Forschern der Harvard Universität und des MIT war es vor kurzem gelungen, eine Rekordzahl von 53 Atomen einzufangen und ihren Quantenzustand einzeln zu...

Im Focus: Explanation for puzzling quantum oscillations has been found

So-called quantum many-body scars allow quantum systems to stay out of equilibrium much longer, explaining experiment | Study published in Nature Physics

Recently, researchers from Harvard and MIT succeeded in trapping a record 53 atoms and individually controlling their quantum state, realizing what is called a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

Visual-Computing an Bord der MS Wissenschaft

17.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

18.05.2018 | Physik Astronomie

Countdown für Kilogramm, Kelvin und Co.

18.05.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics