Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Moderne Werkstoffe für flexible und leistungsstarke Kraftwerke

09.03.2012
Die 1. internationale Konferenz „Alloys in Power Plant Technology“ am 12. und 13. Juni 2012 in Berlin thematisiert neue Materialkonzepte für thermische Kraftwerke

Der Fortbestand konventioneller Kraftwerke ist von technologischen Entwicklungen in der Werkstofftechnik abhängig. Die Materialien nehmen eine Schlüsselstellung ein, um einen Wandel beim Design und Betrieb der Anlagen zu erreichen: Sie müssen korrosionsbeständig, zeitstandsfest, sicher zu verarbeiten und kostengünstig herzustellen sein. Auf der 1. internationalen Konferenz „Alloys in Power Plant Technology“ am 12. und 13. Juni 2012 in Berlin, diskutieren Experten neue Materialkonzepte für die Kraftwerkstechnik. Konferenzleiter ist Prof. Karl Maile, stellvertretender Direktor am Institut für Materialprüfung der Universität Stuttgart.

Der Werkstoff T24 spielt in aktuellen Neubauprojekten eine entscheidende Rolle, hat aber bei der Verarbeitung nicht erwartete Probleme gezeigt. Frank Neumann, Abteilungsleiter der RWE Technology in Essen, stellt in seinem Vortrag aufgetretene Schäden vor und berichtet über die Untersuchungsergebnisse, die Rückschlüsse auf die Schadensabläufe und Ursachen geben.

Bestimmte Bauteile erfordern besondere Herstellungsbedingungen, die Konstrukteure beachten müssen. Erik Solomonsson, Vertriebsingenieur von Sandvik Powdermet AB in Surahammar, Schweden, referiert über heiß isostatisch erzeugte Bauteile für Kraftwerke. Mit diesem Verfahren lassen sich komplexe Bauelemente auf pulvermetallurgischer Basis herstellen und somit aufwendige Schweißkonstruktionen vermeiden.

Experten des European Technology Development in Surry, Großbritannien, berichten, wie sie dickwandige Bauteile aus P91 martensitischen Stahl reparieren und Rissbildung vermeiden. Des Weiteren erläutern sie, wie sie die Temperatur bei der Wärmebehandlung nach dem Schweißen für die P92 Legierung bestimmen. Eine wichtige Rolle spielt dabei die thermodynamische Modellierung.

Die internationale Konferenz richtet sich weltweit an Fach- und Führungskräfte von Betreibern, Herstellern und Zulieferern, sowie an beratende Ingenieure, technische Qualitätsprüfer und Forscher.

Anmeldung und Programm unter www.vdi.de/materialsinpowerplants oder über den Organisator, das VDI Wissensforum Kundenzentrum, Postfach 10 11 39, 40002 Düsseldorf,

E-Mail: wissensforum@vdi.de, Telefon: +49 211 6214-2 01, Telefax: -154.

Über den VDI
Der VDI (Verein Deutscher Ingenieure) mit Sitz in Düsseldorf ist Sprecher der Ingenieure und Technik. Er ist der größte technisch-wissenschaftliche Verein Deutschlands mit fast 150.000 Mitgliedern und ist Entwickler und Multiplikator von Wissen.

Dank des großen Expertennetzwerks und des Know-hows des VDI können Ingenieure sowie technische Fach- und Führungskräfte jährlich aus 1.000 Weiterbildungsveranstaltungen wählen. Der Veranstalter, das VDI Wissensforum, bietet Seminare, Technikforen, Lehrgänge, Fachtagungen und Kongresse in allen relevanten Branchen an. Aktuelles technisches Fachwissen steht dabei stets im Mittelpunkt.

Nora Kraft | VDI Wissensforum GmbH
Weitere Informationen:
http://www.vdi.de/materialsinpowerplants
http://www.vdi-wissensforum.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni
24.05.2017 | Institute for Advanced Sustainability Studies e.V.

nachricht Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet
24.05.2017 | Deutsche Diabetes Gesellschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten