Siemens investiert 150 Mio. EUR in Expansion des Windgeschäfts

Siemens investiert in den nächsten beiden Jahren in Dänemark über 150 Mio. EUR in den weiteren Ausbau seines Windenergiegeschäfts. In Brande und Aalborg werden zwei neue Forschungs- und Entwicklungs-Standorte aufgebaut. Darüber hinaus passt Siemens die Fertigungskapazität in seinen dänischen Fabriken an die steigende Nachfrage nach Offshore-Windenergieanlagen in Europa an und schafft für die wachsende Belegschaft neue Büroflächen am Hauptsitz in Brande und in Vejle. Ab 2012 wird das erfolgreiche Offshore-Geschäft in Vejle beheimatet sein.

Erst Ende 2010 hatte Siemens zwei Fertigungsstandorte für Windenergieanlagen in China und den USA eröffnet. Außerdem verfügt das Unternehmen bereits über Forschungs- und Entwicklungszentren in Aachen, im dänischen Taastrup, in Sheffield und Keele, Großbritannien, in Den Haag in den Niederlanden sowie in Boulder, USA. „Unsere Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie in die Erweiterung unserer Produktionskapazitäten bilden die Grundlage für unsere weltweite Expansion im Windgeschäft. Wir werden den Ausbau unseres internationalen Fertigungsnetzes weiter vorantreiben und unsere Vertriebsaktivitäten in den Schlüsselmärkten intensivieren, um noch näher an unsere Kunden zu rücken,” sagte Jens-Peter Saul, CEO der Business Unit Siemens Wind Power. „Weitere Produktionsstätten planen wir beispielsweise in Großbritannien, Kanada, Russland und Indien“, ergänzte Saul.

“Unsere neuen Forschungs- und Testzentren in Dänemark werden zum Ausbau unserer Technologieführerschaft im Windgeschäft beitragen”, sagte Henrik Stiesdal, CTO der Business Unit Siemens Wind Power. “Wir können damit neue Produkte und innovative Technologien, beispielsweise die zukunftsweisende getriebelose Antriebstechnik oder das neue Quantum Blade, noch umfassender als bisher vor der Markteinführung testen und somit unsere Erfolgsbilanz auch bei den neuen großen Offshore-Anlagen weiter fortschreiben.” Das Quantum-Rotorblatt von Siemens ist leichter als seine Vorgängermodelle, aber ebenso robust. Durch eine neu gestaltete Blattwurzel erhöht sich die Windausbeute, und gleichzeitig wird die Gesamtleistung der Anlage optimiert.

Windenergie ist Teil des Siemens-Umweltportfolios, mit dem das Unternehmen im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von rund 28 Mrd. EUR erzielte. Das macht Siemens zum weltweit größten Anbieter von umweltfreundlicher Technologie. Kunden haben mit entsprechenden Produkten und Lösungen des Unternehmens im selben Zeitraum 270 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) eingespart, das ist so viel wie Hongkong, London, New York, Tokio, Delhi und Singapur in Summe an CO2 jährlich ausstoßen.

Der Siemens-Sektor Energy ist der weltweit führende Anbieter des kompletten Spektrums an Produkten, Dienstleistun¬gen und Lösungen für die Energieerzeugung, -übertragung und -verteilung sowie für die Gewinnung, die Umwandlung und den Transport von Öl und Gas. Im Geschäftsjahr 2010 (30. September) erwirtschaftete der Sektor Energy einen Umsatz von rund 25,5 Mrd. EUR und erhielt Aufträge in einem Umfang von über 30,1 Mrd. EUR. Das Ergebnis betrug über 3,3 Mrd. EUR. Im Sektor Energy arbeiteten zum 30. September 2010 über 88.000 Mitarbeiter. Weitere Informatio¬nen unter: www.siemens.de/energy.

Siemens AG
Corporate Communications and Government Affairs
Wittelsbacherplatz 2, 80333 München
Deutschland
Informationsnummer: ERE201106.071

Media Relations: Eva-Maria Baumann
Telefon: +49 9131 18-3700
E-Mail: eva-maria.baumann@siemens.com
Siemens AG
Energy Sector – Renewable Energy Division
Freyeslebenstr. 1, 91058 Erlangen

Media Contact

Weitere Informationen:

http://www.siemens.de/energy

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Unternehmensmeldungen

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Neue universelle lichtbasierte Technik zur Kontrolle der Talpolarisation

Ein internationales Forscherteam berichtet in Nature über eine neue Methode, mit der zum ersten Mal die Talpolarisation in zentrosymmetrischen Bulk-Materialien auf eine nicht materialspezifische Weise erreicht wird. Diese „universelle Technik“…

Tumorzellen hebeln das Immunsystem früh aus

Neu entdeckter Mechanismus könnte Krebs-Immuntherapien deutlich verbessern. Tumore verhindern aktiv, dass sich Immunantworten durch sogenannte zytotoxische T-Zellen bilden, die den Krebs bekämpfen könnten. Wie das genau geschieht, beschreiben jetzt erstmals…

Immunzellen in den Startlöchern: „Allzeit bereit“ ist harte Arbeit

Wenn Krankheitserreger in den Körper eindringen, muss das Immunsystem sofort reagieren und eine Infektion verhindern oder eindämmen. Doch wie halten sich unsere Abwehrzellen bereit, wenn kein Angreifer in Sicht ist?…

Partner & Förderer