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CapacityPlus von Siemens auf dem Lissabonner Flughafen in Rekordzeit aufgebaut

10.10.2007
Im Auftrag des Flughafenbetreibers ANA Aeroportos de Portugal SA hat der Siemens-Bereich Industrial Solutions and Services (I&S) seine temporäre Terminal-Lösung CapacityPlus am Flughafen Lissabon, Portugal, installiert.

In einer extrem kurzen Bauzeit von nur vier Monaten wurde auf 7500 m2 ein komplettes Flughafenterminal in Leichtbauweise mit 22 Check-in-Schaltern zur Abwicklung aller Inlandsflüge errichtet. Die Flächenvorbereitung und die infrastrukturelle Einbettung des neuen Terminals einschließlich der Erdbauarbeiten, Straßen und Zugänge wurden vom Konsortialpartner Tomás Olivera Spa durchgeführt.

Seit August dieses Jahres steht Fluggästen, die ab Flughafen Lissabon zu Zielen im Inland fliegen, das Terminal 2 des Flughafens Lissabon zur Verfügung. Über das Terminal, das auf der Standardlösung CapacityPlus von Siemens basiert, können rund 1.500 Fluggäste pro Stunde abgefertigt werden.

Auf kompaktem Raum wird im neuen Terminal eine umfassende Passagierabwicklung und -betreuung bei hohem Komfort gewährleistet. Terminal 2, in einer Leichtbau-Struktur ausgeführt, belegt eine Gesamtfläche von 7.500 m2 und bietet Platz für den Check-in-Bereich mit 22 Schaltern auf 2.100 m2, sechs elektronischen Quick-Check-in Schaltern nach CUSS (Common Use Self Service)-Standard der IATA. Auch eine Abfertigung für Nicht-Standard-Gepäck, sechs Sicherheitskontrollstationen, Ticketschalter von Fluggesellschaften, ein Restaurantbereich, sanitäre Anlagen und technische Hilfseinrichtungen sind dort untergebracht.

Im neuen Terminal können täglich über 60 Abflüge mit insgesamt rund 5.000 Fluggästen abgefertigt werden. Ein Viertel hiervon sind Transitpassagiere. Der Einsteigebereich, neben dem Check-in-Bereich gelegen, umfasst zwölf Flugsteige, von denen einer für Transitfluggäste vorgesehen ist, die auf Inlandsflügen weiterreisen. Die Wartezone im Einsteigebereich bietet 480 Fluggästen Platz und umfasst eine für Restaurants und Läden reservierte Fläche, eine Lounge mit 50 Sitzplätzen, sanitäre Anlagen und Technikeinrichtungen.

Transitfluggäste werden in einen separaten Bereich, den so genannten QTC (Quick Transfer Center), geleitet. Dort sind zehn Passkontrollposten, ein Wartebereich, fünf Check-in-Schalter, jeweils zwei Ein- und Ausgänge für Schengen- und Nicht-Schengen-Fluggäste eingerichtet. Ein Zollbereich und ein Bereich für Technik sowie für sanitäre Anlagen vervollständigen die Infrastruktur. Auf 1.200 m2 Fläche können in diesem Bereich stündlich bis zu 750 Fluggäste abgefertigt werden.

Zur Ausstattung des CapacityPlus-Terminals gehört ein Gepäckterminal mit zwei Gepäckkarussells und einer Kapazität von 1.800 Gepäckstücken pro Stunde. Eine Gepäckabholung ist nicht vorhanden, da das Terminal ausschließlich für Abflüge vorgesehen ist.

Siemens hat bereits für die Dauer der Fußball-Europameisterschaft 2004 in Portugal am Flughafen Lissabon ein CapacityPlus-Terminal errichtet. Für die Asienspiele im Dezember 2006 in Qatar am Persischen Golf kam diese temporäre Terminallösung ebenso zum Zuge.

Siemens Airports ist eine Koalition von Siemens-Bereichen, die erfolgreich ihre Produkte, Dienstleistungen und Systeme zu erstklassigen Flughafen-Lösungen bündelt und integriert. Die beteiligten Partner sind die Bereiche Automation and Drives (A&D), Industrial Solutions and Services (I&S), Siemens Building Technologies (SBT), Power Transmission and Distribution (PTD) und Siemens IT Solutions and Services.


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