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EnBW legt zum vierten Mal in Folge Halbjahresergebnis auf Rekordniveau vor

08.08.2007
Konzernüberschuss steigt um 26,5 Prozent / Schulden weiter abgebaut / Eigenkapitalquote weiter deutlich erhöht
Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG bleibt weiterhin auf Wachstumskurs und konnte im ersten Halbjahr 2007 wiederum Umsatz und Ergebnis deutlich steigern. Nach dem heute in Karlsruhe veröffentlichten Halbjahresfinanzbericht 2007 steigerte die EnBW in den ersten 6 Monaten dieses Jahres ihren Umsatz um 14,9 Prozent auf 7,378 Milliarden Euro. In Folge einer insgesamt wiederum positiven Ergebnisentwicklung erhöhte sich der Konzernüberschuss um

26,5 Prozent auf 740,2 Millionen Euro.

Prof. Dr. Utz Claassen, Vorstandsvorsitzender der EnBW: "Mit diesem Halbjahresergebnis hat die EnBW zum 14. Mal in Folge ein unterjährig kumuliertes Quartalsergebnis auf jeweiligem Rekordniveau vorgelegt. Dies ist Ergebnis der konsequenten Unternehmensausrichtung in den letzten vier Jahren. Die damit gewonnene strukturelle Ertragsstärke der EnBW ist Voraussetzung, um die notwendigen beschlossenen Zukunftsinvestitionen in Netze, Kraftwerke und unsere Standorte in Baden-Württemberg konsequent umzusetzen und das Unternehmen auch künftig national und international positiv weiter zu entwickeln."

Das Ergebnis vor Ertragsteuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich um 5,4 Prozent auf 1,399 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsen (EBIT) verbesserte sich um 3,2 Prozent auf 1,025 Milliarden Euro, und das Ergebnis aus fortzuführenden Aktivitäten erhöhte sich um 18,3 Prozent auf nunmehr 684,7 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) beträgt 986,7 Millionen Euro und liegt damit um 3,1 Prozent über dem Ergebnis der vergleichbaren Vorjahresperiode. Damit hat die EnBW im ersten Halbjahr 2007 bei allen wesentlichen Ertragskennzahlen - EBITDA, EBIT und EBT - erneut historische Höchstwerte erreicht. Die Steigerung der Ergebnisse ergibt sich vor allem aus der Verbesserung der Ergebnisse im Bereich Strom sowie der Erweiterung des Konsolidierungskreises.

Bedingt durch den milden Winter verzeichnete die EnBW im Geschäftsfeld Gas dagegen einen Umsatz- und Ergebnisrückgang.

In Folge auch einer deutlichen Verbesserung im Working Capital erhöhte sich der Operating Cashflow um 70,8 Prozent auf 691,2 Millionen Euro. Der Free Cashflow konnte um 31,2 Prozent auf 411,5 Millionen Euro gesteigert werden, und dies, obwohl die EnBW im selben Berichtszeitraum Ihre Investitionen um 80 Prozent auf 326,7 Millionen Euro deutlich erhöht hat.

Weiterhin positiv entwickelt hat sich auch die Bilanzstruktur des Konzerns. "Aufgrund der guten Ertragsentwicklung ist es uns abermals gelungen, die Eigenkapitalquote des Konzerns zu erhöhen. Zum 30. Juni
2007 beträgt sie 18,1 Prozent, nachdem sie zum Jahresende 20061 bei
15,9 Prozent und zum Jahresende 2003 noch bei nur 6,1 Prozent lag.
Positiv ist auch die Entwicklung der Nettofinanzschulden. Sie konnten erneut abgebaut werden und betragen zum 30. Juni 2007 nur noch 3,446 Milliarden Euro," so Dr. Holzherr, Finanzvorstand der EnBW. Im Berichtszeitraum 1. Halbjahr 2007 erwarb die EnBW von der Thüga AG Anteile an der Erdgas Südwest GmbH (ESW), der Energie Sachsen Ost GmbH (ENSO) und an der Gasversorgung Sachsen Ost Wärmeservice GmbH Co. KG (GSWK). Mit dem Anteilserwerb erhöht sich der von EnBW mittelbar gehaltene Anteil an der ESW um 28 Prozent auf 79 Prozent, an der ENSO um 14,4 Prozent auf 64,8 Prozent und an der GSWK um 76,5 Prozent auf 100 Prozent. Anteile an der ESW werden von der EnBW Gas GmbH und die Anteile an der ENSO sowie der GSWK von der EnBW-Tochter GESO gehalten. Mit der Aufstockung ihrer Anteile stärkt die EnBW ihre Position in den für sie wichtigen Märkten Baden-Württemberg und Sachsen und setzt damit ihre endkundenorientierte Wachstumsstrategie konsequent fort. Ebenfalls im Berichtszeitraum verkaufte die EnBW ihre Anteile an der U-Plus-Gruppe an das Berliner Entsorgungsunternehmen ALBA GmbH. Insbesondere in Folge dieser Veräußerung ist die Zahl der Beschäftigten der EnBW um 4,9 Prozent auf 19.293 gesunken. Bereinigt um diesen Entkonsolidierungseffekt ist die Zahl der Beschäftigten dagegen um 1,4 Prozent gestiegen.

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