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Siemens und OMV geben Gas mit 6-Mio.-Euro-Deal

14.02.2007
Elektrotechnische Ausrüstung soll West-Austria-Gasleitung optimieren

Der Siemens-Bereich Industrial Solutions and Services gab gestern, Dienstag, bekannt, von der OMV Gas GmbH einen sechs Mio. Euro umfassenden Auftrag über die elektrotechnische Ausrüstung des Ausbaus der West-Austria-Gasleitung (WAG) erhalten zu haben.

"Das Geschäft umfasst zahlreiche Dienstleistungen, angefangen von der Projektleitung und dem Detailengineering, bis hin zur Montage, Inbetriebnahme sowie Schulungen unseres Lieferumfangs im Bereich der E-Technik", erläutert Pia Verosta, Pressesprecherin von Siemens Österreich, im Gespräch mit pressetext.

Im Zentrum des Projekts "WAG +600" steht die Erweiterung der bestehenden Kompressorstationen, die teilweise neu errichtet und mit zusätzlichen Leitungsabschnitten parallel zur bestehenden Pipeline aufgerüstet werden sollen. Siemens ist damit beauftragt, die Verdichterstationen Rainbach, Kirchberg und Baumgarten, für die Loops Kirchberg-Lichtenau und March-Baumgarten sowie für die Schieber- und Molchstationen an der Fernleitung mit elektronischer Ausrüstung und Feldinstrumentierung zu beliefern. Die Siemens-Sprecherin weist darauf hin, dass von Baumgarten fünf große Gaspipelines in sternförmiger Richtung weiter führen. "Das sind die großen Transitleitungen TAG (Trans-Austria-Gasleitung), WAG, SOL (Süd-Ost-Leitung), HAG (Hungaria-Austria-Gasleitung) und PW (Penta West)", so Verosta. An diesen fünf Hauptpipelines bestünden 35 Abzweig- und Übergabestationen zur Verteilung des Erdgases an die österreichischen Landesenergieversorger sowie internationale Gasabnehmer, wie etwa Deutschland, Italien, Slowenien oder Ungarn. Interessant ist, dass die WAG am russischen Pipelinenetz angeschlossen ist.

Das Projekt umfasst im Detail Niederspannungsschaltungen, Umrichter, Transformatoren, unterbrechungsfreie Stromversorgungen inklusive Notstromdiesel und Batterieanlage, als auch Brand- und Gasmeldeanlagen sowie Systeme zum lokalen kathodischen Korrosionsschutz. Die Lieferung der Instrumentierung und die Montage der neuen Systeme erfolgen in Kooperation mit der österreichischen Firma Kremsmüller Industrieanlagenbau KG http://www.kremsmueller.at . Die OMV Gas GmbH als Tochter des größten börsennotierten Industrieunternehmens Österreichs verfügt im Land über ein rund 2.000 Kilometer langes Erdgas-Leitungsnetz, wobei die Transportkapazität des gesamten Pipelinenetzes derzeit rund 44,5 Mrd. Kubikmeter umfasst. Bis zum Jahr 2011 ist eine Erhöhung auf 58,5 Mrd. Kubikmeter jährlich geplant. Diese Vorhaben beinhalten auch den Ausbau der zwischen der slowakischen Grenze - beginnend in Baumgarten bei Wien - sowie der deutschen Grenze bei Oberkappel verlaufenden WAG.

Die Siemens-Sprecherin verdeutlicht, dass der Gesamtfertigstellungstermin des Großprojekts noch nicht bekannt sei, da die Fertigstellungstermine für die von Siemens erbrachten Leistungen je nach den einzelnen Stationen unterschiedlich ausfielen. Verosta versichert jedoch, dass der letzte Termin Anfang November dieses Jahres realisiert wird.


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