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Peugeot 407 - Der Zeit stets voraus: die Peugeot Modellreihen 40...

01.06.2004

Peugeot 407 und seine Vorgänger


  • Französische Vielfalt und Variabilität in der Mittelklasse
  • Weg weisende Designlösungen und Mut zur Avantgarde

  • Technologie-Träger und Bestseller seit 70 Jahren

Der neue Peugeot 407 ist in Sachen Sicherheit, Technik und Design nicht nur ein neuer Maßstab in seinem Segment, sondern reiht sich auch würdig in eine große Tradition ein: Vor 70 Jahren, im September 1934, markiert der Peugeot 401 die Geburtsstunde einer neuen französischen Mittelklasse. Seitdem repräsentieren zum einen alle mit der Ziffer „4“ beginnenden Baureihen diese spezielle Tradition der Löwenmarke, zum anderen sind sie gleichzeitig auch stets Träger mutiger Designlösungen und fortschrittlicher Technologien.

1934: Eine neue Modellreihe wird geboren

Schon der erste Vertreter der neuen Peugeot Mittelklasse setzt neue Designtrends und überrascht mit einer großen Karosserievielfalt. Neben zwei- und viertürigen Limousinen mit unterschiedlicher Anzahl von Sitzen und Fenstern, wird der Peugeot 401 D auch als Coupé, Cabriolet und Roadster produziert. Hinzu kommen auf einem längeren Radstand (DL/DLT) besonders geräumige Familienfahrzeuge, eine Taxiversion sowie eine Variante zur kommerziellen Nutzung – insgesamt nicht weniger als elf Karosserieversionen.

Als Beispiel für innovative Designlösungen gelten noch heute das Stromlinienheck von Roadster und Cabriolet. Seiner Zeit weit voraus ist auch der 401 Eclipse: Mit ihm geht erstmals ein versenkbares Metalldach in die Serienproduktion. Heute selbstverständliche Ausstattungsdetails wie Heizung und Radio – der Peugeot 401 hat sie als erstes europäisches Familienfahrzeug zu bieten. Weniger vielfältig ist die Motorenauswahl: Ein Antrieb mit 1,7 Liter Hubraum und 44 PS Leistung steht zur Verfügung. Mit insgesamt rund 13.550 verkauften Einheiten innerhalb von nur knapp einem Jahr ist der Peugeot 401 nach damaligen Maßstäben ein Erfolg. Bereits im August 1935 folgt jedoch die legendäre Baureihe 402, die mit ihren insgesamt 16 Varianten und einem bis dahin ungekannten Stromliniendesign Geschichte schreibt.

Peugeot 402 (1935 – 1942): „Raketendesign aus Souchaux“

Der Peugeot 402 wird von 1935 bis 1942 in insgesamt rund 75.000 Exemplare produziert. Als man ihn im September 1935 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert, erregt sein avantgardistisches Stromliniendesign großes Lob und er erhält von den Franzosen den Beinahmen „Ligne Fuseau Sochaux“, was mit „Raketendesign aus Sochaux“ übersetzt werden kann. Im Peugeot-Werk Sochaux wird jedoch nicht nur ein formal hochmodernes Automobil gebaut, der 402 wartet auch mit vielen anderen Neuheiten auf. So verfügt das Mittelklasse-Modell über versenkte Türgriffe, Sicherheits-Zapfenschlösser, eine Zwölf-Volt-Anlage und auch über ein elektromagnetisches Dreigang-Cotal-Vorwahlgetriebe. Bis 1942 wird der Peugeot 402 in zwei Generationen und in bis zu 16 Karosserievarianten hergestellt, unter anderem auch als Transporter und Roadster. Im 402 kommt für einen Feldversuch in einer Vorserie 1928 erstmals ein Dieselmotor zum Einsatz.

Peugeot 403 (1955 – 1967): Aufbruch zu neuen Ufern

Der nach dem Krieg ab 1955 produzierte Peugeot 403 repräsentiert wie kaum ein anderes Modell den Aufbruch der Marke in der Wirtschaftswunderzeit. Er wird über 1,2 Millionen Mal produziert und damit zum ersten „Millionär“ des Unternehmens. Zudem ist der 403 auch das erste Peugeot Fahrzeug, das auf allen fünf Kontinenten verkauft wird. Formal steht der Peugeot 403 für den Beginn der bis heute anhaltenden Zusammenarbeit mit Pininfarina. Die Designer schneidern dem neuen Fahrzeug eine zeitlos-elegante Pontonform. Weg weisend ist aber auch die Sicherheitsausstattung mit einer Zahnstangenlenkung und den erstmals eingesetzten Michelin X-Reifen. Im September 1956 kommt das ebenfalls von Pininfarina entworfene 403 Cabriolet auf den Markt, das als Dienstfahrzeug des US-Inspektors Columbo weltweite Bekanntheit erlangt. Ende der 50er-Jahre können die Kunden aus 51 verschiedenen Varianten wählen, darunter auch erstmals Kombi-Modelle mit Dieselmotor.

Peugeot 404 (1960 – 1988): Mit Trapezform auf Erfolgskurs

Mit der Markteinführung des 404 bei gleichzeitiger Weiterproduktion des 403 positioniert sich Peugeot nun in der gehobenen Mittelklasse. Wieder stammt die formale Lösung von Pininfarina, die Designer geben dem neuen Peugeot feine Trapezlinien und dezent angedeutete Heckflossen mit auf den Weg. Das im Oktober 1961 auf dem Pariser Salon vorgestellte 404 Cabriolet sowie das im Frühjahr 1962 gezeigte 404 Coupé werden sogar von Pininfarina-Markenemblemen geziert, da auch die Produktion in Italien erfolgt. Technisch setzt sich der Peugeot 404 durch seine mechanisch arbeitende Kugelfischer-Einspritzanlage in Verbindung mit dem 1,6-Liter-Motor (88 PS) vom Wettbewerb ab, erstmals eingesetzt im Coupé und Cabriolet. Gegen Ende seiner Laufzeit konzentriert sich die 404-Produktion auf Exportmärkte in Afrika. In Deutschland sind die Modelle der Baureihe ab 1974 nicht mehr erhältlich. In Nigeria läuft die Produktion der Nutzfahrzeug-Varianten noch bis 1988.

Peugeot 405 (1988 – 1996): Der Sprung in die Moderne

Mit dem von 1988 bis 1996 produzierten 405 schafft die Peugeot Mittelklasse den Weg in die Moderne. Nach fünfjähriger Entwicklungsarbeit steht der 405 für den Wechsel vom Hinterrad- zum Vorderradantrieb, er verfügt zudem über gleich zwei Allrad-Konzepte, Leichtmetallmotoren mit Vierventiltechnik sowie Turboantrieb für die Benziner und Diesel-motoren. Erstmals schränkt man sich bei den Karosserievarianten ein und konzentriert sich auf die Varianten Limousine und Break (Kombi). Als Ende 1996 der letzte 405 als Break gefertigt wird, sind insgesamt 2,8 Millionen Exemplare dieser Baureihe produziert worden.

Peugeot 406 (1995 – 2004): „Mit Sicherheit mehr Vergnügen“

Auch der 1995 auf den Markt kommende 406 wird als Limousine und Break produziert. Hinzu kommt 1997 ein Coupé, zeitlos elegant gezeichnet von Pininfarina. Der 406 ist das erste Modell, in dem der Peugeot-Markenslogan „Mit Sicherheit mehr Vergnügen“ umgesetzt wird. Eine komplette Sicherheitsausstattung sorgt für die Erfüllung des ersten Teils dieser Aussage, die große Auswahl an Motoren für das Vergnügen. Sportlicher Höhepunkt ist dabei der 3,0-Liter V6-Motor (152 kW/207 PS). Ein technologischer Paukenschlag ist die Einführung des Rußpartikelfiltersystems FAP im Frühjahr 2001. Die Baureihe 406 zeigt sich somit als würdiger Vertreter der Peugeot-Mittelklasse, in der nun durch den 407 ein neues Kapitel aufgeschlagen wird.

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