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AUDI AG: Rekordabsatz von einer Million Autos für 2008 fest im Blick

06.06.2008
- Mehr als 426.200 Automobile in ersten fünf Monaten abgesetzt
- Hohe Wachstumsraten in der Region Asien/Pazifik
- Erfolgreichste Exportmärkte China und Großbritannien
- Modellwechsel beim A4 in Europa bis Juli abgeschlossen
- Audi-Chef Rupert Stadler: "Wir liegen mit Blick auf unser Jahresziel über Planung"
- Vertriebsvorstand Peter Schwarzenbauer: "Audi mit jüngster Produktpalette in der Autoindustrie"

Die AUDI AG hat von Januar bis Mai weltweit mehr als 426.200 Automobile verkauft. Das bedeutet ein Plus von 1,5 Prozent. Im Monat Mai steigerte Audi den Absatz gegenüber dem starken Vorjahresmonat um weitere 0,8 Prozent auf 88.200 Automobile. Stärkste Treiber des Wachstums waren erneut die Regionen Asien/Pazifik und Osteuropa.

"Wir haben uns für das Jahr 2008 ein Absatzziel von einer Million Automobilen vorgenommen, wobei wir starke Wachstumsraten gegenüber Vorjahr erst für das zweite Halbjahr erwarten", sagt Audi-Chef Rupert Stadler. Und: "Mit den Absatzzahlen für die ersten fünf Monate liegen bereits über Planung".

Für die AUDI AG steht das erste Halbjahr im Zeichen des Modellwechsels beim Audi A4: Auf die Markteinführung der A4 Limousine folgte im Mai die Markteinführung des neuen A4 Avant in ganz Europa.

Um den hohen Bestelleingängen für ihr wichtigstes Modell nachkommen zu können, setzt die AUDI AG erstmals die zwischen Ingolstadt und Neckarsulm eingerichtete Produktionsdrehscheibe ein.

Die Limousine wird damit zum ersten Mal an beiden deutschen Standorten gefertigt. Während die Kammlinie bei der A4 Limousine im letzten Monat erreicht wurde, wird die Produktion des A4 Avant im Juni ihre volle Kapazität erreichen.

Marketing- und Vertriebsvorstand Peter Schwarzenbauer: "Gerade der
A4 Avant ist für unseren Absatz von entscheidender Bedeutung: Allein in Europa, wo wir rund 70 Prozent unserer Fahrzeuge absetzen, erreicht der Avant einen Anteil von 60 Prozent an unserer volumenstärksten Modellreihe." Während gerade in Europa in den ersten Monaten das Absatzwachstum durch den Modellwechsel gebremst wurde, werde die volle Verfügbarkeit der neuen Modellgeneration ab August für ein deutliches Plus sorgen.

Schwarzenbauer: "Den für das Gesamtjahr geplanten Rekordwert werden wir vor allem dank unserer fortgesetzten Produktoffensive erreichen. Audi verfügt heute über die jüngste Modellpalette in unserer Industrie. Mit diesen Produkten finden wir über eine umfassende Offensive im Vertrieb weltweit immer mehr Kunden."

Das Wachstum der Marke, das für das zweite Halbjahr vor allem durch die volle Verfügbarkeit neuer Modelle begründet sein wird, erhielt in den ersten Monaten einen zusätzlichen Schub durch verstärktes Wachstum in der Region Asien/Pazifik: Hier verzeichnet die Marke mit den vier Ringen weiterhin zweistellige Wachstumsraten.

In den ersten fünf Monaten stieg der Absatz auf rund 65.000 Automobile (2007: 53.879 Autos), ein Plus von 20,6 Prozent. Im Monat Mai verkaufte Audi hier 12.600 Autos (2007: 10.312 Autos), 22,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

China (inklusive Hongkong), der größte Auslandsmarkt für Audi, kam im Mai auf eine Wachstumsrate von 26 Prozent: 9.727 Kunden kauften hier einen Audi (2007: 7.717 Autos). Von Januar bis Mai waren es 50.180 Kunden, 23,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum (2007:

40.678 Autos).

Auch in Japan verzeichnete die Marke ein Plus, entgegen dem allgemeinen Trend: Während der Gesamtmarkt der Importfahrzeuge im Mai wie bereits zu Jahresbeginn stark rückläufig war, verkaufte Audi mit 1.219 Autos 2,7 Prozent mehr als im Jahr 2007 (2007: 1.187 Autos).

Über die ersten fünf Monate lag das Absatzplus der Marke mit 6.189 Automobilen bei 8,1 Prozent (2007: 5.725 Autos). Auch Down Under hält das Wachstum der Marke an: Mit einem Absatz von 4.197 Automobilen in den ersten fünf Monaten erreichte Audi in Australien ein Plus von 33,4 Prozent; im Mai betrug die Steigerung auf 824 Automobile sogar 34,9 Prozent (2007: 611 Autos).

In Osteuropa legte die Marke mit den vier Ringen von Januar bis Mai 13,5 Prozent auf mehr als 18.300 Automobile zu (2007: 16.156 Autos); im Monat Mai stieg der Absatz um 8,6 Prozent auf rund 3.550 Autos (2007: 3.275 Autos). Im Wachstumsmarkt Russland legte Audi ein Plus von 21,3 Prozent auf 6.992 Autos über die ersten fünf Monate (2007: 5.766 Autos) und 9,2 Prozent auf 1.482 Autos im Mai vor (2007: 1.357 Autos). Stärkster gesamteuropäischer Markt für Audi war

Großbritannien: 49.495 Autos verkaufte die Marke mit den vier Ringen hier in den ersten fünf Monaten, 4,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum (2007: 47.187 Autos). Im Mai steigerte sie ihren Absatz um 8,3 Prozent auf 9.178 Einheiten (2007: 8.476 Autos).

AUDI AG im Überblick

Die AUDI AG hat im Jahr 2007 insgesamt 964.151 Automobile verkauft und damit das zwölfte Rekordjahr in Folge erzielt. Mit Umsatzerlösen von EUR 33.617 Mio. und einem Ergebnis vor Steuern von EUR 2.915 Mio. erreichte das Unternehmen neue Höchstwerte. Audi produziert an den Standorten Ingolstadt, Neckarsulm, Györ (Ungarn), Changchun (China) und Brüssel (Belgien). Ende 2007 startete die Produktion des Audi A6 in Aurangabad in Indien. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Märkten weltweit tätig. 100-prozentige Töchter der AUDI AG sind unter anderem Automobili Lamborghini Holding S.p.A. (Sant'Agata Bolognese/Italien) und die quattro GmbH (Neckarsulm). Audi beschäftigt derzeit weltweit rund 54.000 Mitarbeiter, davon 45.000 in Deutschland. Um den "Vorsprung durch Technik" nachhaltig zu sichern, investiert die Marke mit den vier Ringen jedes Jahr mehr als EUR 2 Mrd. Bis 2015 will Audi die Anzahl seiner Modelle von derzeit 26 auf dann 40 erweitern.


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