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Bentley Systems und Siemens PLM Software fördern Fertigungsprozessproduktivität durch reale Modellierung von Industrieanlagen

13.11.2014

Integration der VortexEngine von Bentley dehnt BIM-Informationsmobilität auf PLM-Entwurf- und Prozessplanungsingenieure aus

Bentley Systems und Siemens PLM Software gaben ihre jüngsten Maßnahmen bekannt, um die Integration des digitalen Produkt- und Prozesslebenszyklus bei der digitalen Fabrikplanung weiter zu fördern.

Die Unternehmen haben die Erweiterung für Gebäudedatenmodelle (BIM) mithilfe von Punktwolken von Bentley in die hochmodernen Prozess-Simulierungs-Tools der Software Tecnomatix von Siemens für digitale 3D-Fabrikautomatisierung integriert.

Dadurch können die Benutzer der Softwarelösungen für Product Lifecycle Management (PLM) von Siemens auf Grundlage von erweiterten digitalen 3D-Modellen bestehender Fabriken unter „as-operated" Bedingungen arbeiten, indem die aus Punktwolken erstellten Modelle, die per Scanning erfasst wurden, genutzt werden.

Die Bekanntmachung erfolgte auf der Konferenz Year in Infrastructure 2014, einem weltweiten Treffen hochrangiger Führungskräfte im Bereich von Planung, Bau und Betrieb von Infrastrukturen.

Die neue integrierte Lösung bietet Herstellern folgende Vorteile:

• Früherer Produktionsstart, indem Bau- oder Produktionslinienstörungen verhindert werden
• Hochwertigere Entwürfe mit höherem Produktionsdurchsatz durch präzise Simulierungen aller möglichen Fabrik-Layout-Konfigurationen
• Rasche Erstellung von As-Built-Werksmodellen, um Zeit und Kosten in Verbindung mit einer Modellierung der digitalen Fabrik zu senken
• Möglichkeit, dass das Punktwolkenmodell als As-Built/As-Operating-Erfassung der Linie dient und somit Verbesserungen der betrieblichen Leistung über den Fabrik-, Produkt- und Prozess-Lebenszyklus hinweg ermöglicht

Bentley und Siemens PLM Software haben ihre bestehende Zusammenarbeit erweitert, um diese Vorteile sowie Informationsmobilität und Arbeitsprozessfortschritte zu ermöglichen. Die industriellen BIM-Anwendungen von Bentley beziehen bereits zahlreiche PLM-Component-Software-Tools von Siemens ein, darunter die Software Parasolid, die Software D-Cubed und das Datenformat JT. Im Rahmen dieser Vereinbarung wird Siemens PLM Software nun die Vortex-Punktwolken-Technologie von Bentley nutzen und sie in weitere geeignete Siemens-Anwendungen integrieren und damit die Möglichkeiten weiter ausbauen.

Dick Slansky, Senior Analyst, PLM Research Director, ARC Advisory Group, sagte: „Seit der Bekanntgabe der strategischen Zusammenarbeit im November 2012 habe ich die Kooperation zwischen Siemens und Bentley genau verfolgt und war mit den Ergebnissen der Zusammenarbeit sehr zufrieden. Sie bieten nun eine Lösung für integrierte Produkt-, Prozess- und Produktionsplanung in Bezug auf Fabrikinfrastruktur, von der Hersteller und ihre Zulieferer erheblich profitieren. Durch den Wissensaustausch zu Produkt- und Fabrik-/Werks-Lebenszyklen haben EPCs und Anlagenbauer Zugang zu hochwertigeren Informationen, die von den Herstellern zur Verfügung gestellt werden. Im Gegenzug können Hersteller und Zulieferer von einer Senkung der Markteinführungszeit und -kosten, besseren Überprüfung der digitalen Fabrik und verlässlicher Anlagenplanung und Installation ausgehen."

Faraz Ravi, Bentley Fellow, Bentley Platform Solutions, sagte: „Wir bei Bentley freuen uns, dass das so genannte Reality Modeling solche Vorteile für die Produkt- und Produktionslebenszyklen bringt. In Industrieanlagen kann das gelegentliche Vermessen nun in einen nahezu kontinuierlichen immersiven Scanning-Vorgang übergehen. Die Projekt- und Anlagenleistung werden durch die Informationsmobilität der Punktwolken mithilfe der Vortex-Technologie verbessert. Dies kann nun die industrielle Flexibilität und Qualität deutlich verbessern, indem kürzere Produkt- und Prozessplanungszyklen ermöglicht werden."

Al Hufstetler, Vice President, Siemens PLM Software, erläuterte: „Wir haben ausgewählten Kunden frühzeitige Integrationen unserer Software, welche die Vortex-Tools von Bentley enthielten, vorgestellt und die Resonanz war äußerst positiv. Dieser Mehrwert, der sich dadurch ergibt, dass die digitale Fabrikplanung im As-Built-Zustand in unsere Tecnomatix-Produkte für Prozess-Simulierung und -Planung aufgenommen wird, ist eindeutig der erste wichtige Schritt auf dem Weg zur Übernahme von Bentley-Tools. Prozessplanungs- und Anlagenplaner werden von unserer Partnerschaft profitieren, die nicht nur schnellere und bessere Wiederholungen ermöglicht, sondern auch einen tieferen Einblick in die Bau- und Fertigungsleistung bietet."

Über Bentley Systems

Als weltweiter Marktführer stellt Bentley Architekten, Ingenieuren, Geoinformatikern, Bauherren und Anlagenbetreibern umfassende Softwarelösungen zur Verbesserung von Entwurfs-, Konstruktions- und Betriebsphasen im Rahmen der Bereitstellung nachhaltiger Infrastrukturen zur Verfügung. Die Nutzer von Bentley profitieren von der Informationsmobilität unterschiedlicher Disziplinen im Verlauf des gesamten Infrastruktur-Lebenszyklus und können auf diese Weise zur Leistungssteigerung von Projekten und Anlagen beitragen. Zu den Lösungen des Unternehmens gehören die MicroStation Anwendungen für das Informations Modeling, ProjectWise für die Zusammenarbeit und den Austausch des für die Infrastrukturen zuständigen Projektteams, um integrierte Projekte bereitzustellen sowie die AssetWise-Serviceleistungen, um intelligente Infrastrukturen zu schaffen ergänzt durch weltweite professionelle Dienstleistungen und umfassende Managed Services.
Das 1984 gegründete Unternehmen beschäftigt mehr als 3.000 Mitarbeiter in über 50 Ländern und erzielt einen Jahresumsatz von über 600 Millionen US-Dollar. Seit dem Jahr 2006 hat Bentley mehr als eine Milliarde US-Dollar in Forschung, Entwicklung und Firmenübernahmen investiert. Weitere Informationen über Bentley Systems finden Sie unter www.bentley.com.

Bentley, das "B"-Logo von Bentley, Be, Vortex, MicroStation und ProjectWise sind entweder eingetragene oder nicht eingetragene Marken- bzw. Dienstleistungszeichen von Bentley Systems, Incorporated oder einer direkten oder indirekten hundertprozentigen Tochtergesellschaft. D-Cubed, JT, Parasolid und Tecnomatix sind Marken oder eingetragene Marken von Siemens Product Lifecycle Management Software Inc. oder seinen Tochtergesellschaften in den Vereinigten Staaten und anderen Ländern. Andere Marken und Produktnamen sind Marken ihrer jeweiligen Eigentümer.
Siemens PLM Software, eine Business Unit der Siemens Digital Factory Division, ist ein führender Anbieter von PLM Software und Services mit neun Millionen Arbeitsplatzlizenzen und mehr als 77.000 Kunden weltweit. Mit Hauptsitz in Plano, Texas, arbeitet Siemens PLM Software mit Unternehmen zusammen, um ihnen zu fundierten Entscheidungen zu verhelfen, die zu besseren Produkten führen. Weitere Informationen zum Thema PLM-Software unter www.siemens.com/plm.

Ansprechpartner für Journalisten:
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Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein führender internationaler Technologiekonzern, der seit mehr als 165 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität steht. Das Unternehmen ist in mehr als 200 Ländern aktiv, und zwar schwerpunktmäßig auf den Gebieten Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Siemens ist weltweit einer der größten Hersteller energieeffizienter ressourcenschonender Technologien. Das Unternehmen ist Nummer eins im Offshore-Windanlagenbau, einer der führenden Anbieter von Gas- und Dampfturbinen für die Energieerzeugung sowie von Energieübertragungslösungen, Pionier bei Infrastrukturlösungen sowie bei Automatisierungs- und Softwarelösungen für die Industrie. Darüber hinaus ist das Unternehmen ein führender Anbieter bildgebender medizinischer Geräte wie Computertomographen und Magnetresonanztomographen sowie in der Labordiagnostik und klinischer IT. Im Geschäftsjahr 2013, das am 30. September 2013 endete, erzielte Siemens auf fortgeführter Basis einen Umsatz von 75,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 4,2 Milliarden Euro. Ende September 2013 hatte das Unternehmen auf dieser fortgeführten Basis weltweit rund 362.000 Beschäftigte. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com.

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Claudia Lanzinger
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