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Achema 2009: Siemens zeigt Lösungen zur Anlagen- und Prozessoptimierung, ...

11.05.2009
zur besseren Ressourcennutzung und zum Schutz der Umwelt

Der Siemens-Messeauftritt auf der Achema 2009 steht ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. Das Unternehmen zeigt, wie die Prozessindustrie bei Themen wie Energieeffizienz, Emissionsschutz, Abfallvermeidung und Wasseraufbereitung von Siemens-Produkten, -Systemen und -Lösungen profitieren kann.

Zur Anlagen- und Prozessoptimierung bietet Siemens ein abgestimmtes Portfolio für mehr Produktivität, Flexibilität und Effizienz über den gesamten Anlagen- und Produktionslebenszyklus. Als Partner der Prozessindustrie zeigt Siemens seinen Kunden, wie sie die Ressourcennutzung in der Produktion optimieren und die Energieeffizienz steigern können. Zum Schutz der Umwelt lassen sich zum Beispiel die Wasser- und Energienutzung optimieren, Emissionen reduzieren und Abfall vermeiden.

Unter der Standmotto „How do you achieve sustainable business?” gibt Siemens Antworten darauf, wie Unternehmen der Prozessindustrie ihre Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt mit wirtschaftlichem Erfolg vereinbaren können, wie sie zum Beispiel ihre Produktivität steigern und die Wettbewerbsfähigkeit verbessern können. Mit einem kompletten Angebotsspektrum von der Prozessinstrumentierung über Antriebe und Leittechnik bis zu den Manufacturing Execution Systems und dem Lifecycle Management zeigt Siemens, wie sich unter Berücksichtigung des gesamten Lebenszyklus Investitionen in Energieeffizienz, Emissionskontrolle, Abfallvermeidung und Wasseraufbereitung oft schnell amortisieren.

Beim Thema Energieeffizienz rechnen sich die energiesparenden Motoren von Siemens meist schon innerhalb von drei Jahren: Denn vielfach sind mehr als 97 Prozent der Lebenszykluskosten eines Motors Energiekosten und nur drei Prozent Anschaffungs- und Installationskosten. Auch bei Pumpen und Gebläsen lässt sich der Stromverbrauch deutlich verringern – beim Einsatz drehzahlveränderlicher Antriebe mit Frequenzumrichtern um bis zu 60 Prozent. Prozessinstrumente und -analytik von Siemens ermöglichen höhere Effizienz in der Prozessführung und geringeren Energieverbrauch, indem die Prozesse näher an den vorgeschriebenen Spezifikationen gefahren werden können. Um Energie zu sparen und Abgase zu überwachen, misst beispielsweise das In-situ-Diodenlaser-Spektrometer Sitrans SL Sauerstoffkonzentrationen direkt im Verbrennungsbereich eines Kessels. Die Prozessanalysegeräte Oxymat, Fidamat, Maxum oder MicroSAM messen Abgase beim Verbrennen oder Abfackeln von Lösungsmitteln. Damit lassen sich die Umweltbestimmungen bei der kontinuierlichen Überwachung von Abgasen sicher einhalten. Die Siemens-Geräte selbst tragen zu einem verringerten Energieverbrauch bei: zum Beispiel die Ultraschall-Füllstandssteuerung Sitrans LUC 500 mit Energiesparalgorithmen, und der mikromechanische Gaschromatograph MicroSAM mit gegenüber einem konventionellen Chromatographen um bis zu 80 Prozent reduziertem Gas- und Energieverbrauch.

Beim Energiemanagement, der Abfallvermeidung und der Wasseraufbereitung zeigt Siemens Konzepte und Lösungen, wie sich große Mengen wertvoller Ressourcen in den Produktionsprozessen Kosten sparend reduzieren lassen. Ein Schlüsselelement für die Abfallverringerung ist Process Analytical Technology (PAT). Sipat, die PAT-Softwarelösung von Siemens, bietet dem Anwender einen detaillierten Einblick in den Prozess und führt zu einer Produktfreigabe in Echtzeit. Bei der Wasseraufbereitung zeigt Siemens den S3-Prozess: Das Wasser wird nur noch gereinigt, wenn es wirklich benötigt wird. Dies reduziert gegenüber kontinuierlich arbeitenden Umwälzungssystemen deutlich den Wasser- und Stromverbrauch.

Prozessoptimierung und Produktivitätssteigerung leisten ebenfalls Beiträge zur Nachhaltigkeit. Hierzu verfügt Siemens über leistungsfähige automatisierungstechnische Produkte und Systeme. Zum Beispiel wird das Prozessleitsystem Simatic PCS7 bei der Erzeugung umweltfreundlicher Energie in Biogasanlagen eingesetzt. Die neue Version 7.1 trägt mit seinen erweiterten Funktionen dazu bei, die Engineering-, Montage- und Inbetriebnahmezeit zu verkürzen und gleichzeitig die Betriebs- und Instandhaltungskosten zu senken.

Die Softwarelösungen von Siemens unterstützen Nachhaltigkeit über den gesamten Anlagen-Lebenszyklus. Hierbei reduziert das integrierte, objektorientierte Lebenszyklus-Anlagenmanagementsystem Comos den Zeitaufwand und die Kosten für die Planung, Inbetriebnahme und den Betrieb einzelner Maschinen sowie gesamter Anlagen. Zusätzlich bietet Siemens seinen Kunden Beratungsleistungen rund um das Thema Energie, etwa den Energie-Optimierungsservice EOS, mit dem sich in Industrieanlagen bis zu 30 Prozent Energiekosten und CO2-Ausstoß reduzieren lassen.

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