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3D OCR garantiert Rückverfolgbarkeit von Guss- und Schmiedeteilen!

29.01.2010
Die Rückverfolgbarkeit wird zunehmend auch in der Gießerei oder bei Schmiedeteilen vom ersten Prozessschritt an gefordert, sei es um gesetzliche Bestimmungen, wie z.B. bei der Produktion von Eisenbahnräder, oder um Kundenforderungen, wie im Falle von Zylinderkurbelgehäusen oder Motorblöcken, zu erfüllen.

Zeichenkette im 3D Bild oben und segmentierte Zeichen unten

Zur Gewährleistung der Rückverfolgbarkeit wird jedes einzelne Eisenbahnrad mit einer laufenden Produktionsnummer bestehend aus geprägten Zeichen gekennzeichnet. Gussteile haben die spezifischen Produktionsdaten (Chargennummer, Gießjahr, Gießwoche und Schicht, Gießwerkzeug und Form innerhalb des Werkzeuges sowie eine Zeichnungsnummer und Index) als erhabene Zeichen codiert.

Aufgrund der schwierigen Randbedingungen (verzunderte Oberfläche, Kühlmittel, schwankende Zeichenform und Tiefe bzw. Höhe, raue unbearbeitete Oberflächen usw.) ist nur mit einer 3D Zeichenerkennung eine prozesssichere Erkennung der Zeichen möglich. Für die weitere Verfolgung der Teile in den nächsten Prozessschritten, wird meist ein DataMatrixCode (DMC) in dem zusätzlich eine fortlaufende Nummer integriert ist, aufgetragen da diese Codierung in den nachfolgenden Stationen auch mit einfachen Lesegeräten sicher gelesen werden kann.

Die 3D OCR Systeme von Octum benutzen als Sensor schnelle, hochauflösende 3D Laser Triangulationskameras die bis zu 5000 3D Bilder/s aufnehmen. Mit der integrierten Scheinflugoptik, wird ein erweiterter Tiefenschärfebereich bei gleichzeitig hoher Tiefenauflösung bis zu 10µm erreicht. Die Systemsoftware von Octum benutzt ein statistisches Verfahren beim Lernen und Erkennen des jeweiligen Zeichensatzes, sodass auch bei großen Schwankungen des Erscheinungsbildes der Zeichen, eine hohe Lesesicherheit erzielt wird. Zur Segmentierung der Zeichen wurden lokal adaptive Methoden implementiert, um auch bei wenig ausgeprägten Zeichen eine sichere Lokalisierung der Zeichen zu gewährleisten.

Die einzelnen 3D Lesestationen werden aufgabenspezifisch projektiert und sind in der jeweils notwendigen Schutzart verfügbar. Je nach Aufgabenstellung werden dabei stationäre 3D Kameras, wenn die Teile auf einem Rollengang oder Band bewegt werden, oder mobile 3D Kameras auf 1-3 Achsen bei stationären Teilen, eingesetzt. Für die Integration in die Fertigung stehen die üblichen Standard Schnittstellen zur Verfügung.

Control 2010, Halle 5 Stand 5439

Pressekontakt:
Octum GmbH
Renntalstraße 16
74360 Ilsfeld
Tel. 07062 914 940
e-mail: info@octum.de

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