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Innovation und Hochleistung

12.09.2001


Der Michelin-Stand D02 in Halle 8 steht mit seiner modernen Holz-, Metall- und Glas-Architektur ganz im Zeichen von Innovation und Hochleistung, dem diesjährigen Messe-Motto des französischen Konzerns. Als wegweisende Technologie präsentiert sich vor allem das pannensichere Rad-Reifen-System PAX, das bereits in Serienfahrzeugen zum Einsatz kommt. Im Hochleistungssegment ist Michelin mit der sportlichen Pilot-Familie bei allen namhaften Herstellern vertreten. Als besonders augenfällige Synthese von Innovation und Hochleistung zählt schließlich die erfolgreiche Rückkehr von Michelin in den Formel-1-Rennsport, die bereits im ersten Jahr mit mehreren Siegen und Platzierungen belohnt wurde.

Auf der 59. IAA zeigt Michelin auf 449 Quadratmetern nicht nur sein umfassendes Produktprogramm, sondern auch eine Fülle innovativer Lösungen rund um das Thema Mobilität. Anhand verschiedener Modelle und Versuchsaufbauten sowie mit einem Simulations-Kino, das 10 Gästen gleichzeitig Platz bietet, werden die Vorteile der von Michelin entwickelten, zukunftsweisenden Technologien erläutert und ihre Funktionsweise demonstriert. Auf der Außenfläche neben Halle 9 hat der Besucher die Möglichkeit, das neuartige Rad-Reifen-System PAX selbst zu testen. Dafür stehen 2 Serienfahrzeuge des Typs Renault Scenic bereit.

Als erster Autohersteller hat sich Renault vor kurzem entschlossen, das Michelin PAX System beim Kompaktvan Scenic als Option anzubieten und so seinen Kunden die enormen Sicherheitsreserven dieser innovativen Lösung zugänglich zu machen. Denn PAX bietet den Vorteil einer neuartigen, rein mechanischen Fixierung des Reifens auf der Felge, was auch bei einem völligen Druckverlust einen sicheren Sitz gewährleistet. Zudem verfügt der Pneu dank eines integrierten Stützrings über exzellente Notlaufeigenschaften, die jeder Reifenpanne den Schrecken nehmen. Michelin ist mit Pirelli (1999), Goodyear (2000) und Sumitomo (2001) jeweils Kooperationen eingegangen, um PAX System rasch als weltweiten Standard zu etablieren und vor allem in den Triademärkten mit starken Partnern präsent zu sein. Die bereits heute hohe Akzeptanz von PAX seitens der Automobilhersteller reflektiert die große Zahl von Studien und Prototypen auf der IAA, die das neuartige Rad-Reifen-System nutzen.

Eine weitere Innovation stellt das Optimised Contact Patch system dar, eine Fahrwerksentwicklung von Michelin, die bei allen Fahrmanövern für eine optimierte Reifen-Aufstandsfläche sorgt. Ein in das Chassis des Fahrzeugs integrierter Hilfsrahmen gleicht die auf das Rad wirkenden Seitenkräfte bei Kurvenfahrt aus und eliminiert sie vollständig, wodurch der Reifen in allen Fahrsituationen eine gleichmäßig auf die Aufstandsfläche verteilte Kraftübertragung gewährleisten kann.

Im Hochleistungssegment führt die sportliche Pilot-Reifenfamilie die breite Michelin-Produktpalette an, gefolgt von der in Sachen Wirtschaftlichkeit und Ressourcenschonung vorbildlichen Energy-Reifen. Leichte Nutzfahrzeuge sind mit der Agilis-Produktfamilie bestens bedient, und für Off-Roader und Sport-Utility-Vehicles kann man zwischen 4x4 Diamaris und 4x4 Synchrone wählen, die für den komfortablen Strassen- oder den harten Gelände-Einsatz maßgeschneidert sind. Selbstverständlich verfügt der französische Hersteller mit der Alpin-Serie auch über eine vollständige, bis ins Hochleistungssegment und den Allradbereich reichende Palette traktionsstarker Winterreifen.

Michelin ist Anfang der Saison als Reifenlieferant für 5 Teams in die Formel 1 zurückgekehrt, nachdem das Unternehmen zuvor 16 Jahre lang sein Rennsport-Engagement auf den Rallye- und Tourenwagen-Sport konzentrierte. Mehrere Siege und Platzierungen in der Königsklasse bereits im ersten Jahr haben die Leistungsfähigkeit und Innovationskraft der französischen Reifenspezialisten eindrucksvoll bewiesen. Dabei betrachtet Michelin sein Formel 1-Engagement als Speerspitze der Reifenentwicklung und damit als unverzichtbare Investition in die Zukunft. Gleichzeitig bietet der Formel-1-Sport auch eine ideale Plattform, um die Bekanntheit der Marke und ihr Hochleistungs-Image weiter zu fördern.

Thomas Becki | ots

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