Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Innovationscluster REM 2030 stellt innovatives Elektroauto-Konzept vor

13.04.2015

Im Forschungsprojekt „Regional Eco Mobility 2030 (REM 2030)“ erforschen das Fraunhofer ISI, ICT, IOSB und IWM zusammen mit drei Instituten des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) die urbane Mobilität der Zukunft. Neben technischen und Software-Lösungen werden in REM 2030 auch Zukunftskonzepte für eine effiziente Individualmobilität entwickelt. Auf der MobiliTec – Hannover Messe 2015 präsentiert das Fraunhofer-Innovationscluster ein Demonstratorfahrzeug, das mit selbstentwickelten Komponenten wie einem Elektromotor oder einer Lithium-Ionen-Batterie aufgebaut wurde. Das Fahrzeug ist vom 13. bis 17. April 2015 im Baden-Württemberg Pavillon, Stand H85 in Halle 27, ausgestellt.

Wie bewegen wir uns im Jahr 2030 fort? Welche Fahrzeugkonzepte werden dabei eine Rolle spielen? Und wie muss sich Mobilität in urbanen Räumen wandeln, um effektiv und nachhaltig zu sein?

Diesen Fragen widmet sich das Fraunhofer-Innovationscluster „Regional Eco Mobility 2030 (REM 2030)“, in dem sich das Fraunhofer ISI, ICT, IOSB und IWM mit drei Instituten des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) zusammengeschlossen haben.

Gemeinsam mit Industriepartnern wie Fahrzeugherstellern, Zulieferern und Energieversorgern sowie Mobilitätsdienstleistern, Verkehrsbetrieben, Verbänden und Kommunen werden Lösungen und Wege für eine effiziente Individualmobilität der Zukunft untersucht und erprobt.

Mobilität wird dabei systemisch, also aus technologischer, ökologischer, sozialer und ökonomischer Perspektive betrachtet.

Auf der MobiliTec 2015, die vom 13. bis 17. April im Rahmen der diesjährigen Hannover Messe stattfindet, stellen die Forscherinnen und Forscher des Innovationsclusters REM 2030 erste Forschungsergebnisse sowie ein innovatives Elektroauto-Konzept vor, das auf folgenden im Projekt entwickelten Bauteilen aufbaut: einem Elektromotor, bei dem es sich um eine permanenterregte Synchronmaschine mit Einzelzahnwicklung handelt, ein Schaltgetriebe, eine Lithium-Ionen-Batterie sowie eine Methanol-Brennstoffzelle als Reichweitenverlängerer.

Neben Informationen zu den Fahrzeugkomponenten geben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am REM 2030-Stand, der sich im Baden-Württemberg Pavillon (Stand H85 in Halle 27) befindet, auch Auskunft über den Mobilitätsansatz des Projekts. Dieser basiert auf dem Zusammenspiel dreier Fahrzeugkonzepte, die miteinander kombiniert werden: elektrischen Fahrrädern für Kurzstrecken, speziell für die Stadt entwickelten und elektrisch angetriebenen Kleinstfahrzeugen sowie herkömmlichen Autos für weitere Strecken. Lösungen im Bereich des automatischen Fahrens runden das Mobilitätskonzept ab.

Alle Forschungsergebnisse des Innovationsclusters REM 2030 sowie das Demonstratorfahrzeug werden zudem auf dem Symposium „Urbane Mobilität der Zukunft“ vorgestellt, das am 17. und 18. Juni 2015 im Konzerthaus Karlsruhe stattfindet. Die Veranstaltung richtet sich an Vertreter aus Wissenschaft, Industrie, Politik und Wirtschaft, die sich dort gemeinsam über die Frage austauschen, wie sich die Mobilität in den kommenden Jahren wandeln kann und muss. In Fachvorträgen setzen sich Experten aus Wissenschaft und Politik sowie Unternehmen wie Audi oder Bosch SI aus verschiedenen Perspektiven mit der urbanen Mobilität von morgen auseinander und loten bei einer abschließenden Podiumsdiskussion deren Chancen und Möglichkeiten aus.

Weitere Informationen:

http://www.rem2030.de/rem2030-de/index.php
http://www.rem2030.de/rem2030-de/Symposium.php
http://www.hannovermesse.de/produkt/projekt-rem2030/563470/P678034

Anne-Catherine Jung | Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI)

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Die GFOS stellt auf der HMI aus: Mit gfos.MES in Richtung Industrie 4.0
20.02.2018 | GFOS mbH

nachricht Hannover Messe 2018: Wasserschwert statt Laserschwert
01.02.2018 | Technische Universität Chemnitz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorstoß ins Innere der Atome

Mit Hilfe einer neuen Lasertechnologie haben es Physiker vom Labor für Attosekundenphysik der LMU und des MPQ geschafft, Attosekunden-Lichtblitze mit hoher Intensität und Photonenenergie zu produzieren. Damit konnten sie erstmals die Interaktion mehrere Photonen in einem Attosekundenpuls mit Elektronen aus einer inneren atomaren Schale beobachten konnten.

Wer die ultraschnelle Bewegung von Elektronen in inneren atomaren Schalen beobachten möchte, der benötigt ultrakurze und intensive Lichtblitze bei genügend...

Im Focus: Attoseconds break into atomic interior

A newly developed laser technology has enabled physicists in the Laboratory for Attosecond Physics (jointly run by LMU Munich and the Max Planck Institute of Quantum Optics) to generate attosecond bursts of high-energy photons of unprecedented intensity. This has made it possible to observe the interaction of multiple photons in a single such pulse with electrons in the inner orbital shell of an atom.

In order to observe the ultrafast electron motion in the inner shells of atoms with short light pulses, the pulses must not only be ultrashort, but very...

Im Focus: Good vibrations feel the force

Eine Gruppe von Forschern um Andrea Cavalleri am Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) in Hamburg hat eine Methode demonstriert, die es erlaubt die interatomaren Kräfte eines Festkörpers detailliert auszumessen. Ihr Artikel Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, nun online in Nature veröffentlich, erläutert, wie Terahertz-Laserpulse die Atome eines Festkörpers zu extrem hohen Auslenkungen treiben können.

Die zeitaufgelöste Messung der sehr unkonventionellen atomaren Bewegungen, die einer Anregung mit extrem starken Lichtpulsen folgen, ermöglichte es der...

Im Focus: Good vibrations feel the force

A group of researchers led by Andrea Cavalleri at the Max Planck Institute for Structure and Dynamics of Matter (MPSD) in Hamburg has demonstrated a new method enabling precise measurements of the interatomic forces that hold crystalline solids together. The paper Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, published online in Nature, explains how a terahertz-frequency laser pulse can drive very large deformations of the crystal.

By measuring the highly unusual atomic trajectories under extreme electromagnetic transients, the MPSD group could reconstruct how rigid the atomic bonds are...

Im Focus: Verlässliche Quantencomputer entwickeln

Internationalem Forschungsteam gelingt wichtiger Schritt auf dem Weg zur Lösung von Zertifizierungsproblemen

Quantencomputer sollen künftig algorithmische Probleme lösen, die selbst die größten klassischen Superrechner überfordern. Doch wie lässt sich prüfen, dass der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Von festen Körpern und Philosophen

23.02.2018 | Veranstaltungen

Spannungsfeld Elektromobilität

23.02.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vorstoß ins Innere der Atome

23.02.2018 | Physik Astronomie

Wirt oder Gast? Proteomik gibt neue Aufschlüsse über Reaktion von Rifforganismen auf Umweltstress

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Wie Zellen unterschiedlich auf Stress reagieren

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics