Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hand in Hand für innovative Werkstoffe

06.04.2011
Hannover Messe 2011, Gemeinschaftsstand Halle 2, A26
Netzwerk Innovative Werkstoffe und Landescluster NMW.NRW
erschließen Synergien künftig noch intensiver

Am Rande der Hannover Messe 2011 vom 4. bis 8. April 2011 haben Vertreter des Netzwerk Innovative Werkstoffe e.V. und des Landesclusters NanoMikro+Werkstoffe.NRW (NMW.NRW) ihre Absicht bekräftigt, künftig intensiver zusammenzuarbeiten.

So sollen den Mitgliedern und Partnern noch effizienter Dialog- und Kooperationspartner vermittelt und damit der Grundstein für wirtschaftlichen Erfolg gelegt werden. Erste konkrete Maßnahmen wurden bereits vereinbart, um die Vernetzung voranzutreiben.

Das Netzwerk Innovative Werkstoffe arbeitet bereits seit seiner Gründung als Initiative auf dem „materials day“ in Köln im Sommer 2010 eng und erfolgreich mit dem Landescluster NMW.NRW zusammen. Das Netzwerk, das vorrangig im Rheinland aktiv ist, war daher schon bisher gut in die vielfältigen landesweiten

Aktivitäten zur Innovations- und Wirtschaftsförderung eingebunden.

„Diese Anbindung an die NRW-Clusterlandschaft als überregionale Drehscheibe für Informationen und Kontakte eröffnet unseren Mitgliedern zusätzliche attraktive Möglichkeiten, um mit potenziellen Partnern in Verbindung zu treten“, erklärte Mario Bernards, Geschäftsführer des Netzwerks Innovative Werkstoffe, das kürzlich in einen eingetragenen Verein überführt wurde. „Der Vorstand unseres Vereins erwartet, dass eine solche überregionale Vernetzung der regionalen Entwicklung im Rheinland wichtige zusätzliche Impulse geben wird und begrüßt sie daher ausdrücklich“, so Bernards weiter.

Harald Cremer, Clustermanager NMW.NRW, erläuterte wesentliche Vorteile aus seiner Sicht: „Das Netzwerk ist thematisch und regional für uns gewissermaßen eine Lupe, gerichtet auf innovative Werkstoffe im Rheinland. Diese Lupe erlaubt uns, das dortige Geschehen detaillierter zu erfassen und zu analysieren. Dies schafft mehr Transparenz für uns und unsere Partner.“ Cremer sieht außerdem weitere Entwicklungsmöglichkeiten: „Wir wollen z. B. erfolgreiche Vorgehensweisen im Sinne von ‚best practices’ identifizieren und dokumentieren. Das Netzwerk Innovative Werkstoffe könnte schließlich zu einem Modellprojekt werden, nach dessen Vorbild sich in anderen Regionen und Themenbereichen weitere Netzwerke konstituieren und etablieren.“

Die Zusammenarbeit von Landescluster und Netzwerk umfasst strategische, organisatorische und operative Aspekte. Zu den ersten, konkreten Maßnahmen für die nahe Zukunft gehören eine stärkere geographische und organisatorische Vernetzung als Grundstein für weitere, gemeinsame Aktivitäten. Dazu plant das
Netzwerk Innovative Werkstoffe, in Düsseldorf ein Büro als Schnittstelle zu der Landesorganisation einzurichten. Außerdem wollen Netzwerk und Cluster eine

gemeinsame Datenbank von Mitglieder- bzw. Partnerprofilen aufbauen, um diese Informationen effizienter nutzen zu können.

Unter dem Arbeitstitel „NMW.NRWPortal“ soll aus dieser Datenbank schrittweise eine interaktive Partnerbörse im Internet entwickelt werden.

Auch gemeinsame Auftritte bei Messen und Kongressen bleiben im Fokus der gemeinsamen Arbeit. „Veranstaltungen wie die Hannover Messe bietet ein
hervorragendes Forum, um auf internationaler Ebene viele neue Partner für Dialog und Kooperation zu begeistern und zu gewinnen. Unser Auftritt auf dem

Gemeinschaftsstand des Clusters unter dem Dach Nordrhein-Westfalens ist dafür optimal geeignet“, unterstrich Mario Bernards.

Landescluster NanoMikro+Werkstoffe.NRW
Der Landescluster NanoMikro+Werkstoffe.NRW (NMW) repräsentiert und betreut die nordrhein-westfälische Unternehmens- und Forschungslandschaft in den Bereichen Nanotechnologie, Mikrosystemtechnik sowie Innovative Werkstoffe. Ziel des Clusters NMW ist es, das Land Nordrhein-Westfalen national und international zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensgestützten Wirtschaftsraum im Bereich der Nano-, Mikro- und Werkstofftechnologie zu machen. Dazu gehört die Schaffung eines innovationsfördernden und beschleunigenden Umfelds gleichermaßen wie eine strategische Profilschärfung.
Über das Netzwerk Innovative Werkstoffe e.V.
Der Verein Netzwerk Innovative Werkstoffe e.V. bündelt und vernetzt die Interessen und Projekte seiner Mitglieder rund um das Zukunfts- und Querschnittsthema „Innovative Werkstoffe“. Als Treiber und Vermittler will das Netzwerk geeignete Partner auf dem Gebiet der Materialwissenschaft und –technologie verknüpfen. Vorrangiges Ziel ist es, innovative Partner zum wirtschaftlichen Erfolg zu begleiten, regionales Wirtschaftswachstum zu fördern und die Attraktivität des rheinischen Wirtschaftsraums zu stärken.
Ansprechpartner für die Redaktionen:
Raoul Hamacher
Landescluster NanoMikro+Werkstoffe.NRW
Tel.: +49 (0)211 385459-14
E-Mail: raoul.hamacher@nmw.nrw.de
Mario Bernards
Geschäftsführer des Netzwerks Innovative Werkstoffe e.V.
Tel.: +49 (0)214 30 72415 bzw. +49 (0)175 30 72415
E-Mail: m.bernards@netzwerk-iw.de

Raoul Hamacher | Netzwerk IW e.V.
Weitere Informationen:
http://www.nmw.nrw.de
http://www.netzwerk-iw.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Die GFOS stellt auf der HMI aus: Mit gfos.MES in Richtung Industrie 4.0
20.02.2018 | GFOS mbH

nachricht Hannover Messe 2018: Wasserschwert statt Laserschwert
01.02.2018 | Technische Universität Chemnitz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorstoß ins Innere der Atome

Mit Hilfe einer neuen Lasertechnologie haben es Physiker vom Labor für Attosekundenphysik der LMU und des MPQ geschafft, Attosekunden-Lichtblitze mit hoher Intensität und Photonenenergie zu produzieren. Damit konnten sie erstmals die Interaktion mehrere Photonen in einem Attosekundenpuls mit Elektronen aus einer inneren atomaren Schale beobachten konnten.

Wer die ultraschnelle Bewegung von Elektronen in inneren atomaren Schalen beobachten möchte, der benötigt ultrakurze und intensive Lichtblitze bei genügend...

Im Focus: Attoseconds break into atomic interior

A newly developed laser technology has enabled physicists in the Laboratory for Attosecond Physics (jointly run by LMU Munich and the Max Planck Institute of Quantum Optics) to generate attosecond bursts of high-energy photons of unprecedented intensity. This has made it possible to observe the interaction of multiple photons in a single such pulse with electrons in the inner orbital shell of an atom.

In order to observe the ultrafast electron motion in the inner shells of atoms with short light pulses, the pulses must not only be ultrashort, but very...

Im Focus: Good vibrations feel the force

Eine Gruppe von Forschern um Andrea Cavalleri am Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) in Hamburg hat eine Methode demonstriert, die es erlaubt die interatomaren Kräfte eines Festkörpers detailliert auszumessen. Ihr Artikel Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, nun online in Nature veröffentlich, erläutert, wie Terahertz-Laserpulse die Atome eines Festkörpers zu extrem hohen Auslenkungen treiben können.

Die zeitaufgelöste Messung der sehr unkonventionellen atomaren Bewegungen, die einer Anregung mit extrem starken Lichtpulsen folgen, ermöglichte es der...

Im Focus: Good vibrations feel the force

A group of researchers led by Andrea Cavalleri at the Max Planck Institute for Structure and Dynamics of Matter (MPSD) in Hamburg has demonstrated a new method enabling precise measurements of the interatomic forces that hold crystalline solids together. The paper Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, published online in Nature, explains how a terahertz-frequency laser pulse can drive very large deformations of the crystal.

By measuring the highly unusual atomic trajectories under extreme electromagnetic transients, the MPSD group could reconstruct how rigid the atomic bonds are...

Im Focus: Verlässliche Quantencomputer entwickeln

Internationalem Forschungsteam gelingt wichtiger Schritt auf dem Weg zur Lösung von Zertifizierungsproblemen

Quantencomputer sollen künftig algorithmische Probleme lösen, die selbst die größten klassischen Superrechner überfordern. Doch wie lässt sich prüfen, dass der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Von festen Körpern und Philosophen

23.02.2018 | Veranstaltungen

Spannungsfeld Elektromobilität

23.02.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vorstoß ins Innere der Atome

23.02.2018 | Physik Astronomie

Wirt oder Gast? Proteomik gibt neue Aufschlüsse über Reaktion von Rifforganismen auf Umweltstress

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Wie Zellen unterschiedlich auf Stress reagieren

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics