Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Forum „Innovations for Industry“ präsentiert Hightech aus Deutschland und Korea

16.03.2009
  • Topthemen Printed Intelligence, Energy Harvesting sowie Laser für die Mikromaterialbearbeitung und Mikroproduktion
  • Deutsch-koreanisches Symposium am 22. und 23. April

Internationale Experten und Unternehmen informieren auf dem Forum „Innovations for Industry“ im Rahmen der MicroTechnology über Hightechprodukte und Forschungsprojekte aus der Mikro- und Na­notechnologie sowie dem Bereich neue Materialien.

Zu den Topthemen gehören Printed Intelligence, Energy Harvesting sowie Laser in der Mikromaterialbearbeitung und Mikroproduktion. Das Forum wird vom IVAM Fachverband für Mikrotechnik organisiert und findet vom 20. bis 24. April 2009 während der HANNOVER MESSE statt.

Revolution in der Elektronik: Druckbare Intelligenz

Vom elektronischen Display auf der Safttüte über die Batterie auf dem Blatt Papier bis zur Solarzelle aus der Spraydose: Durch Mikrostruktur­techniken werden zukünftig völlig neue elektronische Anwendungen möglich. Sensoren, Batterien, Solarzellen, RFID-Tags und viele weitere Komponenten können verschiedenste Bereiche der Industrie, aber auch des Alltags erobern. „Printed Intelligence“ - also „druckbare Intelligenz“ - nennt das VTT Technical Research Centre of Finland die neuen technolo­gischen Möglichkeiten, bei denen großtechnische „Rolle-zu-Rolle“-Prozesse oder mobile Tintenstrahlverfahren genutzt werden.

Diese Verfahren werden in der Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik eine technologische Revolution auslösen. Wie sie funktionieren und wel­che Applikationen möglich sind, zeigen das VTT und weitere Experten in der Session „Printed Intelligence“ am 21. April 2009 auf dem Forum „Innovations for Industry“.

Energie kann man auch ernten

Das Institut für Mikro- und Informationstechnik der Hahn-Schickard-Gesellschaft
(HSG-IMIT) aus Villingen-Schwenningen erforscht neue Konzepte zur Energiegewinnung im Kleinstformat. Ziel des aktuellen Forschungsprojekts „Energieeffiziente Autonome Systeme“ ist es, Systeme für die Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik zu entwi­ckeln, die autonom sind, über unbegrenzte Betriebszeit verfügen, keine Wartung erfordern und einfach zu installieren sind. Diese Systeme sollen langfristig die Stromversorgung von Sensoren und Aktoren durch elektri­sche Leitungen beziehungsweise Batterien überflüssig machen. Dies ist durch das so genannte „Energie Harvesting“, das Ernten von Umgebungsenergie - beispielsweise aus der Bewegung von Maschinen, möglich.

Wie die Energie „geerntet“ wird und welche Rolle Mikrosysteme dabei spielen, zeigt die Session „Energy Harvesting“ am 22. April auf dem Forum „Innovations for Industry“. Neben dem HSG-IMIT präsentieren hier das IMTEK sowie die Unternehmen EnOcean, Siemens, Adaptive Energy, RAMPF FORMEN, Araymond, Avreni und perpetuum praktische Lösungen für energieautonome Systeme.

Mikropräzises Produzieren mit dem Laser

Bei vielen Produktionsmethoden, die Präzision im Mikrobereich erzielen sollen, werden bisher sehr teure Verfahren eingesetzt, die Werkzeuge und Masken benötigen. Doch nach und nach bahnt sich die Lasertechnik ihren Weg in die Mikroproduktion. Die Laserverfahren überzeugen durch hohe Bearbeitungsgeschwindigkeit und schnelle Einführbarkeit, sei es bei der Herstellung von Prototypen oder in der Massenfertigung. Das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT, die LIMO Lissotschenko Mikrooptik GmbH sowie die 3D-Micromac AG präsentieren auf der Laser Session am 21. April 2009 innovative Produktionsverfahren mit Lasertechnologie.

Spitzentechnologien aus Korea

Korea, das Partnerland der diesjährigen HANNOVER MESSE, setzt neue Maßstäbe, was die Geschwindigkeit der Einführung innovativer Techno­logien angeht. In Kooperation mit dem Korea Institute of Machinery and Materials KIMM und dem Korea Institute of Industrial Technology KITECH organisiert IVAM auf dem Forum „Innovations of Industry“ mehrere kore­anisch-deutsche Sessions. Hierzu gehören ein Mikrotechnik-Forum mit dem Titel „Development and Applications of Micro Manufacturing Technology“, ein Nanotechnik-Forum zum Thema „Nano Mechatronics Technology for Industry Innovation“ sowie ein koreanisch-deutscher Workshop zu miniaturisierten Systemen. In diesem Umfeld spricht die Firma Samsung über gedruckte elektromechanische Systeme und die Yeon-Sei University über Spritzgussverfahren. Das Korea Institute of Machinery & Materials KIMM wird Mikrofabriktechnologien, Nanoimprintverfahren und die Anwendungsmöglichkeiten von Carbon Nanotubes thematisieren.

Über die HANNOVER MESSE 2009

Das weltweit wichtigste Technologieereignis findet vom 20. bis 24. April 2009 in Hannover statt. Dabei präsentieren sich folgende Leitmessen: INTERKAMA+, Factory Automation, Industrial Building Auto­mation, Motion, Drive & Automation, Digital Factory, Subcontrac­ting, Energy, Wind, Power Plant Technology, MicroTechnology, SurfaceTechnology, ComVac sowie Research & Technology. Die zentralen Themen der HANNOVER MESSE 2009 sind Industrieautoma­tion, Energietechnologien, Antriebs- und Fluidtechnik, industrielle Zuliefe­rung und Dienstleistungen sowie Zukunftstechnologien.

Die Republik Korea ist das Partnerland der HANNOVER MESSE 2009.

Ansprechpartnerin für die Redaktion:
Tanja Gerhardt
Tel. +49 511 89-31012
E-Mail: tanja.gerhardt@messe.de

Angelika Backes | TEMA Technologie Marketing AG
Weitere Informationen:
http://www.hannovermesse.de
http://www.hannovermesse.de/forum_microtechnology

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Hannover Messe: Elektrische Maschinen in neuen Dimensionen
28.03.2017 | Technische Universität Chemnitz

nachricht Industrial Data Space macht neue Geschäftsmodelle möglich
27.03.2017 | Fraunhofer-Gesellschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hannover Messe: Elektrische Maschinen in neuen Dimensionen

28.03.2017 | HANNOVER MESSE

Dimethylfumarat – eine neue Behandlungsoption für Lymphome

28.03.2017 | Medizin Gesundheit

Antibiotikaresistenz zeigt sich durch Leuchten

28.03.2017 | Biowissenschaften Chemie