Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Flüssigkeitskühlung bei Siemens Umrichtern reduziert Energieverbrauch

09.04.2015

Siemens auf der Hannover Messe 2015, Halle 9, Stand D35

  • Effiziente Wärmeabfuhr bei Sinamics S 120 Cabinet Modules flüssigkeitsgekühlt macht Raumklimatisierung überflüssig
  • Hohe Schutzarten bis IP55 leicht realisierbar
  • Reduzierte Stellfläche gegenüber leistungsgleichen luftgekühlten Einbaugeräten
  • Einfache Bestellung, Installation und Inbetriebnahme durch Integration in bewährte Engineering Tools

Der Frequenzumrichter Sinamics S120 Cabinet Modules flüssigkeitsgekühlt eignet sich durch den abgeschlossenen Schaltschrank vor allem für den Einsatz in rauen Umgebunsgbedingungen. Durch eine effiziente Wärmeabfuhr kann auf eine Raumklimatisierung verzichtet werden, was den Energieverbrauch deutlich senkt.

Mit dem Frequenzumrichter Sinamics S120 Cabinet Modules flüssigkeitsgekühlt bietet Siemens einen Umrichter für den Einsatz in rauen Umgebungsbedingungen. Durch eine effiziente Wärmeabfuhr kann auf eine Raumklimatisierung verzichtet werden, was den Energieverbrauch deutlich senkt. Die Footprint-optimierte Anordnung und die effektive Kühlung ermöglichen eine kompakte Bauweise und die Integration in bekannte Engineering Tools erleichtert die Bestellung.

Die Sinamics S 120 Cabinet Modules Frequenzumrichter sind Komponenten eines modularen Schranksystems für Mehrmotorenantriebe. Gerade für den Einsatz in rauen Umgebungen wie dem Bergbau oder der Stahlindustrie hat Siemens dieses Portfolio erweitert, da beispielsweise wegen der chemisch-aggressiven Atmosphären eine dichte Schaltschranklösung sinnvoll ist. Mit dem Sinamics S 120 Cabinet Modules flüssigkeitsgekühlt wurde eine standardmäßig flüssigkeitsgekühlte und damit komplett geschlossene Lösung entwickelt, um die eingesetzten Frequenzumrichter vor den hier herrschenden Bedingungen zu schützen. Durch die besondere Kühltechnik ist eine effiziente Wärmeabfuhr möglich, weshalb auf eine Raumklimatisierung verzichtet werden kann. Dadurch und durch den geringeren Energieverbrauch der Flüssigkeitskühlung lassen sich Energieeinsparpotenziale nutzen.

Dazu kommt, dass das Prinzip der Wärmerückgewinnung genutzt werden kann, indem die bei der Kühlung erhitzte Kühlflüssigkeit kostengünstig für Prozesswärme und Heizung verwendet wird.

Die Einzelmodule des Sinamics S 120 Cabinet Modules flüssigkeitsgekühlt sind optimal aufeinander abgestimmt, modular und flexibel kombinierbar. Zusätzlich ist ein vielfältiges Optionsspektrum verfügbar, das eine flexible Anpassung an spezifische Anforderungen unterstützt. Die werksseitige Vorkonfigurierung und die Integration in bekannte Auswahl- und Engineering-Tools wie Katalog, PMD und Sizer erleichtern die Bestellung, Installation und Inbetriebnahme vor Ort.

Zum Einsatz kommen die Sinamics S 120 Cabinet Modules Umrichter vor allem in der Prozess-, Stahl- und Automobilindustrie sowie im Bergbau.

Weitere Informationen zum Thema S120 Cabinet Modules unter http://www.siemens.de/sinamics-s120-cabinet-modules


Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein führender internationaler Technologiekonzern, der seit mehr als 165 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität steht. Das Unternehmen ist in mehr als 200 Ländern aktiv, und zwar schwerpunktmäßig auf den Gebieten Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Siemens ist weltweit einer der größten Hersteller energieeffizienter ressourcenschonender Technologien. Das Unternehmen ist Nummer eins im Offshore-Windanlagenbau, einer der führenden Anbieter von Gas- und Dampfturbinen für die Energieerzeugung sowie von Energieübertragungslösungen, Pionier bei Infrastrukturlösungen sowie bei Automatisierungs-, Antriebs- und Softwarelösungen für die Industrie. Darüber hinaus ist das Unternehmen ein führender Anbieter bildgebender medizinischer Geräte wie Computertomographen und Magnetresonanztomographen sowie in der Labordiagnostik und klinischer IT. Im Geschäftsjahr 2014, das am 30. September 2014 endete, erzielte Siemens einen Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten von 71,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 5,5 Milliarden Euro. Ende September 2014 hatte das Unternehmen auf fortgeführter Basis weltweit rund 343.000 Beschäftigte.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com


Reference Number: PR2015040162PDDE


Ansprechpartner
Herr Stefan Rauscher
Division Process Industries and Drives
Siemens AG

Gleiwitzer Str. 555

90475 Nürnberg

Tel: +49 (911) 895-7952

stefan.rauscher​@siemens.com

Stefan Rauscher | Siemens Process Industries and Drives

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Rittal mit neuer Push-in-Leiteranschlussklemme - Kontakte im Handumdrehen
26.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Neuer Blue e+ Chiller von Rittal - Exakt regeln und effizient kühlen
25.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Smarte Sensoren für effiziente Prozesse

Materialfehler im Endprodukt können in vielen Industriebereichen zu frühzeitigem Versagen führen und den sicheren Gebrauch der Erzeugnisse massiv beeinträchtigen. Eine Schlüsselrolle im Rahmen der Qualitätssicherung kommt daher intelligenten, zerstörungsfreien Sensorsystemen zu, die es erlauben, Bauteile schnell und kostengünstig zu prüfen, ohne das Material selbst zu beschädigen oder die Oberfläche zu verändern. Experten des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken präsentieren vom 7. bis 10. November 2017 auf der Blechexpo in Stuttgart zwei Exponate, die eine schnelle, zuverlässige und automatisierte Materialcharakterisierung und Fehlerbestimmung ermöglichen (Halle 5, Stand 5306).

Bei Verwendung zeitaufwändiger zerstörender Prüfverfahren zieht die Qualitätsprüfung durch die Beschädigung oder Zerstörung der Produkte enorme Kosten nach...

Im Focus: Smart sensors for efficient processes

Material defects in end products can quickly result in failures in many areas of industry, and have a massive impact on the safe use of their products. This is why, in the field of quality assurance, intelligent, nondestructive sensor systems play a key role. They allow testing components and parts in a rapid and cost-efficient manner without destroying the actual product or changing its surface. Experts from the Fraunhofer IZFP in Saarbrücken will be presenting two exhibits at the Blechexpo in Stuttgart from 7–10 November 2017 that allow fast, reliable, and automated characterization of materials and detection of defects (Hall 5, Booth 5306).

When quality testing uses time-consuming destructive test methods, it can result in enormous costs due to damaging or destroying the products. And given that...

Im Focus: Cold molecules on collision course

Using a new cooling technique MPQ scientists succeed at observing collisions in a dense beam of cold and slow dipolar molecules.

How do chemical reactions proceed at extremely low temperatures? The answer requires the investigation of molecular samples that are cold, dense, and slow at...

Im Focus: Kalte Moleküle auf Kollisionskurs

Mit einer neuen Kühlmethode gelingt Wissenschaftlern am MPQ die Beobachtung von Stößen in einem dichten Strahl aus kalten und langsamen dipolaren Molekülen.

Wie verlaufen chemische Reaktionen bei extrem tiefen Temperaturen? Um diese Frage zu beantworten, benötigt man molekulare Proben, die gleichzeitig kalt, dicht...

Im Focus: Astronomen entdecken ungewöhnliche spindelförmige Galaxien

Galaxien als majestätische, rotierende Sternscheiben? Nicht bei den spindelförmigen Galaxien, die von Athanasia Tsatsi (Max-Planck-Institut für Astronomie) und ihren Kollegen untersucht wurden. Mit Hilfe der CALIFA-Umfrage fanden die Astronomen heraus, dass diese schlanken Galaxien, die sich um ihre Längsachse drehen, weitaus häufiger sind als bisher angenommen. Mit den neuen Daten konnten die Astronomen außerdem ein Modell dafür entwickeln, wie die spindelförmigen Galaxien aus einer speziellen Art von Verschmelzung zweier Spiralgalaxien entstehen. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Astronomy & Astrophysics veröffentlicht.

Wenn die meisten Menschen an Galaxien denken, dürften sie an majestätische Spiralgalaxien wie die unserer Heimatgalaxie denken, der Milchstraße: Milliarden von...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresbiologe Mark E. Hay zu Gast bei den "Noblen Gesprächen" am Beutenberg Campus in Jena

16.10.2017 | Veranstaltungen

bionection 2017 erstmals in Thüringen: Biotech-Spitzenforschung trifft in Jena auf Weltmarktführer

13.10.2017 | Veranstaltungen

Tagung „Energieeffiziente Abluftreinigung“ zeigt, wie man durch Luftreinhaltemaßnahmen profitieren kann

13.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

ESO-Teleskope beobachten erstes Licht einer Gravitationswellen-Quelle

16.10.2017 | Physik Astronomie

Was läuft schief beim Noonan-Syndrom? – Grundlagen der neuronalen Fehlfunktion entdeckt

16.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Gewebe mit Hilfe von Stammzellen regenerieren

16.10.2017 | Förderungen Preise