Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mikrosysteme schnell entwickeln und fertigen: Applikationszentren stellen sich auf der HannoverMesse vor

12.04.2007
Produktentwicklung und Fertigung leicht gemacht: Auf der Fachmesse MicroTechnology der HannoverMesse (16. bis 20. April) stellen sich sechs Applikationszentren für die Mikrosystemtechnik erstmals der Öffentlichkeit vor.

Die Mikrosystemtechnik ist im Laufe der vergangenen Jahre zu einem relevanten Wirtschaftsfaktor in Deutschland herangewachsen. Ob Medizintechnik, Energietechnik oder Maschinen- und Anlagenbau - kaum eine Branche kommt heute ohne Mikrosystemtechnik aus. Für die Integration von mikrosystemtechnischen Komponenten in neue oder verbesserte Produkte fehlt jedoch vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen oft die erforderliche finanzielle und materielle Ausrüstung und das nötige Know-how.

Um die Industrie bei der Nutzung dieser Zukunftstechnologie zu unterstützen, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmenprogramm "Mikrosysteme" den Aufbau von sechs Applikationszentren für die Mikrosystemtechnik. Hier finden Industrieunternehmen Ausrüstung und MST-Experten für ihre Produktentwicklung und Fertigung.

o MicroMountains Applications (MMAG / Baden-Württemberg) bündelt die wissenschaftlichen Potenziale der Region zu einem One-Stop-Shop für KMU zur Entwicklung von Mikrosystemtechnik basierten Produkten.

o Das MST-Applikationszentrum Smart System Integration (MST-SSI / Berlin) fasst die Kompetenzen mehrerer Institute zusammen, um die Entwicklung und den Transfer moderner Systemintegrationstechnologien in die Industrie zu sichern.

o Embedded Microsystems Bremen (EMB / Bremen) vernetzt die regionalen Kompetenzen in den Bereichen Sensorik, Aktorik und Mikrofluidik für industrielle Anwendungen in der Logistik, Medizin, Umwelt, im Kraftfahrzeug sowie in der Luft- und Raumfahrt.

o Das Applikationszentrum Mikrooptische Systeme (AMOS / Thüringen) ist ein Zusammenschluss der Entwicklungskompetenzen in der Region auf dem Gebiet optischer und optoelektronischer Mikrosysteme.

o Das Application Centre Dortmund Life Science and NanoTech Information Systems (ADLANTIS / Nordrhein-Westfalen) zielt auf die Produkt-Umsetzung von FuE-Ergebnissen der Mikrosystemtechnik auf den Gebieten der Lebenswissenschaften und der Lebensqualität (biomedizinische Diagnostik für Klinik und Home care, Life Style, Sicherheit).

o Das Applikationszentrum Hybride Mikrosysteme (Pro-Hybrid / Bayern) bündelt das technologische Know-how der Partner in der Entwicklung und im Aufbau hybrider Mikrosysteme für Anwendungen in den Branchen Anlagen- und Maschinenbau, Biotechnologie, Umwelt- und Medizintechnik.

Im Sommer 2006 haben die Applikationszentren ihre Arbeit aufgenommen. Auf der HannoverMesse werden sie sich und ihr Leistungsspektrum auf dem Gemeinschaftsstand der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH (Halle 15, Stand E46) erstmals öffentlich vorstellen. Auf dem Forum "Innovations for Industry" (Halle 15, E 40) präsentieren die Applikationszentren am Donnerstag, 19. April, ab 13 Uhr ihr Leistungsangebot.

Weitere Informationen zu den Applikationszentren gibt es unter www.mstonline.de und bei

VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Frau Dr. Gabi Fernholz
Tel.: 030 310078-252; fernholz@vdivde-it.de

Wiebke Ehret | idw
Weitere Informationen:
http://www.mstonline.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Praxisnah: Rittal zeigt umfassende Lösungskompetenz für Industrie und IT
24.03.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Key Enabling Technologies auf der HANNOVER MESSE 2017
08.03.2017 | IVAM Fachverband für Mikrotechnik

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise