Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Patentierte Forschungsergebnisse zum Anfassen

22.04.2008
Auf der Hannover Messe 2008 finden Unternehmen auf dem Stand des Bundeministeriums für Wirtschaft und Technologie bei der TechnologieAllianz marktreife Hochschulerfindungen für ihren Zeitvorsprung am Markt.

Der Verbund der deutschen Technologie- und PatentVerwertungsAgenturen TechnologieAllianz e.V. ist im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) angetreten, die Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu schlagen.

Aus Anlass der weltweit größten Industrie- und Technologiemesse präsentiert das BMWi im Rahmen des Förderprogramms SIGNO – Schutz von Ideen für die gewerbliche Nutzung auf der Fachmesse Research & Technology in Halle 2 am Stand A02 Erfindungen, die der Wirtschaft zur Nutzung angeboten werden. In Zusammenarbeit mit der TechnologieAllianz stellen auch Entwickler aus deutschen Hochschulen und außeruniversitären Forschungs­einrichtungen interessierten Unternehmern zusammen mit den Innovationsmanagern ihrer Vermarktungsagenturen Spitzentechnologien für den Technologietransfer vor.

Es handelt sich dabei um einen kleinen Ausschnitt der Erfindungen, die in der Zusammenarbeit von BMWi, Hochschulen und Patentverwertungsagenturen der Wirtschaft zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit zugute kommen sollen. Die Agenturen vertreten mehr als 200 wissenschaftliche Institutionen und mehr als 100.000 Wissenschaftler Deutschlands. Über ihren Verband bieten sie einen zentralen unbürokratischen Zugang zu diesem umfassenden Sortiment aller Technologiebereiche.

Zu der Auswahl spannender Innovationen aus der Wissenschaft gehören Polymerfasern für optische Anwendungen zur optimalen Lichtverteilung bei Einsätzen z.B. in Treppen oder Handläufen in Wohnhäusern oder Sicherheitsstreifen in Flugzeugen (ESA Patentverwertungs­agentur Sachsen-Anhalt GmbH); ein Fahrerinformationssystem für Verdichter in landwirtschaftlichen Silos, die den Fahrer zu den ungenügend verdichteten Stellen im Silo mittels einer 3-D-Graphik leitet (ipal GmbH); ein AirSwitcher zur Messung verschiedener Druckdifferenzen speziell für den Abgleich in Lüftungsgeräten (InnoWi GmbH); ein planarer Mikroflammenionisationsdetektor zur Quantifizierung von organischen Verbindungen für den mobilen Einsatz in der Gaschromatographie oder für Leckprüfungen (TuTech Innovation GmbH) und eine Lenkvorrichtung zum zentrierten Führen von Fördergurten zur Verwendung in Bereichen des Massenguttransportes, die der Verhinderung negativer Verschleißeffekte oder Schieflauf des Förderbandes dienen (ZAB GmbH - Brainshell).

Mit dem Angebot bereits patentierter und auf ihre ökonomische Relevanz geprüfter Innovationen für Lizenzierung oder Kauf durch Unternehmen reduzieren die Verwertungsexperten für die Unternehmer nicht nur das Risiko eigener Fehlentwicklungen. Sie ermöglichen ihnen durch den schnellen Zugriff außerdem einen Vorsprung im Zeitwettbewerb um innovative Produkte und Verfahren sowie durch die Patente eine wirtschaftliche Vermarktung in Monopolstellung.

Kurze Wege und kompetente Beratung soll es auch auf der Hannover Messe 2008 geben: Vertreter aus Hochschulen und PatentVerwertungsAgenturen stehen Besuchern der Halle 2 zum weiteren Austausch in Vorträgen im Rahmen des techtransfer- Vortragsforums und für Expertengespräche durchgehend am Stand A 02 zur Verfügung.

Die TechnologieAllianz auf dem SIGNO-Stand des BMWi auf der Hannover Messe 2008:
21.- 25. April 2008, Halle 2 / Stand A02
Vorträge am 23.04.2008 9:30 bis 10:30 Uhr:
- Prof. W. Ted Masselink, Humboldt Universität Berlin, Quanten-Kaskaden-Laser für Spektroskopie im Wellenlängenbereich 3–12 um

- Stefanie Zenk, TechnologieAllianz e.V., Patentierte Spitzentechnologien aus der deutschen Wissenschaft


Podiumsdiskussion am 24.04.2008, 14:00 bis 14:30 Uhr:
- Podiumsdiskussion der SIGNO-Initiative: „Aus der Praxis für die Praxis“, Innovationen - verschiedene Wege, ein Ziel?

Über die TechnologieAllianz
Die 1994 gegründete TechnologieAllianz e.V. ist ein Verbund deutscher Technologie- und Patentvermarktungsgesellschaften. Er wird wesentlich durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie finanziert und ist ein bundesweites Netzwerk zur Vermarktung von Technologien aus der deutschen Wissenschaft. Die 28 Mitglieder der TechnologieAllianz vertreten über 200 wissenschaftliche Einrichtungen mit mehr als 100.000 patentrelevanten Wissenschaftlern und erschließen Unternehmen das gesamte Spektrum innovativer Forschungsergebnisse deutscher Hochschulen und außeruniversitärer Forschungsstätten. Kooperationen mit Partnerverbänden wie dem BDI oder dem in Brüssel ansässigen Verband der europäischen Wissenstransfereinrichtungen ProTon Europe dienen der Optimierung der Verwertungsinfrastruktur. Eine Auswahl von Technologieangeboten kann unter www.technologieallianz.de eingesehen beziehungsweise auf Nachfrage bei der Geschäftsstelle der TechnologieAllianz angefordert werden.

Weitere Informationen:
TechnologieAllianz e.V.
Stefanie Zenk
c/o ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH
Steinstraße 104-106
14480 Potsdam
Tel.: +49 (0) 331 660-38 16
Fax: +49 (0) 331 660-32 02
E-Mail: zenk@technologieallianz.de

Stefanie Zenk | TechnologieAllianz e.V.
Weitere Informationen:
http://www.technologieallianz.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Rittal mit neuer Push-in-Leiteranschlussklemme - Kontakte im Handumdrehen
26.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Neuer Blue e+ Chiller von Rittal - Exakt regeln und effizient kühlen
25.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Navigationssystem der Hirnzellen entschlüsselt

Das menschliche Gehirn besteht aus etwa hundert Milliarden Nervenzellen. Informationen zwischen ihnen werden über ein komplexes Netzwerk aus Nervenfasern übermittelt. Verdrahtet werden die meisten dieser Verbindungen vor der Geburt nach einem genetischen Bauplan, also ohne dass äußere Einflüsse eine Rolle spielen. Mehr darüber, wie das Navigationssystem funktioniert, das die Axone beim Wachstum leitet, haben jetzt Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) herausgefunden. Das berichten sie im Fachmagazin eLife.

Die Gesamtlänge des Nervenfasernetzes im Gehirn beträgt etwa 500.000 Kilometer, mehr als die Entfernung zwischen Erde und Mond. Damit es beim Verdrahten der...

Im Focus: Kohlenstoff-Nanoröhrchen verwandeln Strom in leuchtende Quasiteilchen

Starke Licht-Materie-Kopplung in diesen halbleitenden Röhrchen könnte zu elektrisch gepumpten Lasern führen

Auch durch Anregung mit Strom ist die Erzeugung von leuchtenden Quasiteilchen aus Licht und Materie in halbleitenden Kohlenstoff-Nanoröhrchen möglich....

Im Focus: Carbon Nanotubes Turn Electrical Current into Light-emitting Quasi-particles

Strong light-matter coupling in these semiconducting tubes may hold the key to electrically pumped lasers

Light-matter quasi-particles can be generated electrically in semiconducting carbon nanotubes. Material scientists and physicists from Heidelberg University...

Im Focus: Breitbandlichtquellen mit flüssigem Kern

Jenaer Forschern ist es gelungen breitbandiges Laserlicht im mittleren Infrarotbereich mit Hilfe von flüssigkeitsgefüllten optischen Fasern zu erzeugen. Mit den Fasern lieferten sie zudem experimentelle Beweise für eine neue Dynamik von Solitonen – zeitlich und spektral stabile Lichtwellen – die aufgrund der besonderen Eigenschaften des Flüssigkerns entsteht. Die Ergebnisse der Arbeiten publizierte das Jenaer Wissenschaftler-Team vom Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT), dem Fraunhofer-Insitut für Angewandte Optik und Feinmechanik, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Helmholtz-Insituts im renommierten Fachblatt Nature Communications.

Aus einem ultraschnellen intensiven Laserpuls, den sie in die Faser einkoppeln, erzeugen die Wissenschaftler ein, für das menschliche Auge nicht sichtbares,...

Im Focus: Flexible proximity sensor creates smart surfaces

Fraunhofer IPA has developed a proximity sensor made from silicone and carbon nanotubes (CNT) which detects objects and determines their position. The materials and printing process used mean that the sensor is extremely flexible, economical and can be used for large surfaces. Industry and research partners can use and further develop this innovation straight away.

At first glance, the proximity sensor appears to be nothing special: a thin, elastic layer of silicone onto which black square surfaces are printed, but these...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

10. Uelzener Forum: Demografischer Wandel und Digitalisierung

26.07.2017 | Veranstaltungen

Clash of Realities 2017: Anmeldung jetzt möglich. Internationale Konferenz an der TH Köln

26.07.2017 | Veranstaltungen

2. Spitzentreffen »Industrie 4.0 live«

25.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Robuste Computer für's Auto

26.07.2017 | Seminare Workshops

Läuft wie am Schnürchen!

26.07.2017 | Seminare Workshops

Leicht ist manchmal ganz schön schwer!

26.07.2017 | Seminare Workshops