Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

"YOU PRODUCE - WE DESIGN!"

17.04.2008
Unter diesem Motto präsentiert der Fachbereich Design der FH Potsdam auf der diesjährigen Hannover Messe vom 21.04.2008 bis 25.04.2008 mehrere Kooperationsprojekte und studentische Arbeiten aus den drei Studiengängen Produkt-, Kommunikations- und Interface-Design.

Der Auftritt des Fachbereichs Design findet am Gemeinschaftsstand der IHK Brandenburg, Halle 5 am Stand E 04 statt. Es wurde eigens ein Showroom gestaltet, in welchem Studenten und Professoren der drei Studiengänge die Kurshighlights des vergangen Jahres vorstellen.

Das Fach Interface-Design, welches die Studenten zu Gestaltern zukünftiger Mensch-Maschine-Schnittstellen ausbildet, wird durch zwei hervorragende Projekte repräsentiert: Der Student Omer Yosha führt den Besucher mit seinem "Air Piano" in die Welt der interaktiven Musik. Rein durch filigrane Handbewegungen wird jeder ganz leicht zum Virtuosen.

Das zweite Projekt "Fritzing" von André Knörig, Zach Evelan, Dirk van Osterbosch und Jonathan Cohen versetzt den Nutzer in die Lage, mit einfachen Schritten benötigte Elektronik-Hardware selbst zu entwickeln.

Das für Messekunden relevante Können im Kommunikationsdesign zeigt der Fachbereich durch ein sehr umfassendes Kooperationsprojekt mit der Firma MawaDesign. Von der Produktfotografie über die gesamte Gestaltung des Katalogs bis hin zum Mawa-Messeauftritt: Alles aus den Händen des Fachbereichs.

Auch der von Daniel Gauggel, Jim Görtz und Raphael Singer gestaltete Hannover Messe-Auftritt selbst zeigt in einzigartiger Weise, was Design vollbringen kann.

Dem Messethema entsprechend bildet das Produktdesign den Hauptpfeiler des Messeauftritts. Fünf herausragende Arbeiten zeigen was in Potsdam entwickelt wird: Der "Isofot" von Florian Rühle ist ein Novum im Bereich der Präsentationsbeleuchtung. Durch wenige, einfache Schritte können Ausstellungsstücke äußerst schonend, ohne Schattenwurf ausgeleuchtet werden.

Sebastian Summa stellt zwei Projekte vor, die in Kooperation mit der Firma Hugo Breuer entstanden sind. Mit seiner Neuinterpretation des Drückerhandwerks beweist Sebastian, dass Design Alternativen zu Vollautomatisierung aufzeigen und somit zum Erhalt traditioneller Gewerke beitragen kann.

Wie heutige Medizintechnik aufgebaut sein muss um den verschiedensten Ansprüchen zu genügen, zeigt Ben Haller mit seiner in Kooperation mit der Firma XION medical entstandenen Arbeit: Ein modulares System, welches flexibel auf die einzelnen Einsatzbereiche in der Medizin reagieren kann.

Abgerundet wird dieses Ensemble durch eine bislang einzigartige Teamarbeit von sieben Studenten: Sebastian Callens, Sebastian Weigert, Johan Sträter, Steffen Bank, Jonas Togler, Alexander Warth und Björn Bethge zeigen durch ihr Kooperationsprojekt mit der Firma Wissner was aktuelle Gestaltung im Bereich des Coporate Product Design bei Investitionsgütern, speziell im Fräsmaschinensektor, leisten kann.

Der Fachbereich Design an der FH Potsdam umfasst vier Bachelorstudiengänge: Kommunikationsdesign, Produktdesign, Interfacedesign und Europäische Medienwissenschaft sowie zwei Masterstudiengänge Design und Europäische Medienwissenschaft; damit zählt er zu den engagiertesten und innovativsten Designfachbereichen im deutschsprachigen Raum. Die hohen Bewerberzahlen für diese Studiengänge zusammen mit den hochkarätigen Kontakten zu lokalen, überregionalen und internationalen Wissenschafts- und Wirtschaftspartnern unterstreichen die gute Reputation der Ausbildung an unserem Fachbereich.

Design ist ein künstlerisches Fach, das viele Schnittstellen zu unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft z.B. den Ingenieur-, Wirtschafts-, Kultur-, Sozial- und Geisteswissenschaften aufweist. Daraus ergibt sich ein kreatives Spannungsverhältnis, das die Anforderungen an das Studium stark beeinflusst und interdisziplinäres Denken und Arbeiten erfordert.

Die Ausbildung in unserem Fachbereich fokussiert deshalb darauf, neben einem erstklassigen gestalterischen "Handwerkzeug" nachhaltig Neugier und Lust auf lebenslanges Lernen zu vermitteln.

Der Fachbereich Design lädt hiermit alle interessierten Besucher der Hannover Messe auf seinen Stand ein und freut sich auf anregende Gespräche über die Potentiale der aktuellen Gestaltung und ihre Rolle im Realisierungsprozess neuer Produkte und Dienstleistungen.

Für Bildmaterial sowie weitere Informationen vorab wenden Sie sich bitte an Ulrike Weichelt, Transferstelle, 0331 580-1062, weichelt@fh-potsdam.de

Birgit Lißke | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-potsdam.de
http://www.fh-potsdam.de/aktuelles.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Rittal mit neuer Push-in-Leiteranschlussklemme - Kontakte im Handumdrehen
26.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Neuer Blue e+ Chiller von Rittal - Exakt regeln und effizient kühlen
25.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Im Neptun regnet es Diamanten: Forscherteam enthüllt Innenleben kosmischer Eisgiganten

21.08.2017 | Physik Astronomie

Ein Holodeck für Fliegen, Fische und Mäuse

21.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Institut für Lufttransportsysteme der TUHH nimmt neuen Cockpitsimulator in Betrieb

21.08.2017 | Verkehr Logistik