Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Vom Hörsaal zur Mensa: Mobile Software bietet Rundumservice für Studenten

25.02.2011
Studenten reicht künftig ein leistungsstarkes Handy, um den Überblick über die Hörsäle, Kursunterlagen und Seminararbeiten zu bewahren. Eine neue mobile Anwendung wird schon bald den Studenten der Universität des Saarlandes das komplette Vorlesungsverzeichnis anzeigen.

Sie können sich damit aber auch individuelle Semesterpläne erstellen und sich zum passenden Hörsaal lotsen lassen. Die so genannte App kann auf alle möglichen Smartphone-Geräte wie das Apple iPhone oder Handys mit dem Betriebssystem Android geladen werden. Sie wurde von Wissenschaftlern des Centre for E-Learning Technology (Celtech) an der Saar-Uni gemeinsam mit der IMC AG in Saarbrücken entwickelt.

Vom 1. bis 5. März werden die Forscher die Software auf der Computermesse Cebit in Hannover am saarländischen Forschungsstand (Halle 9, B 43) vorstellen.

„Wenn ein Seminar ausfällt oder sich der Hörsaal ändert, erscheint dies aktuell auf dem Handy-Display“, erklärt Christoph Igel, Managing Director des Centre for E-Learning Technology (Celtech) auf dem Saarbrücker Uni-Campus. Sein Team hat die Anwendung „learn&go“ entwickelt, die das Studentenleben künftig wesentlich erleichtern wird. Es zeigt nicht nur die Lehrveranstaltungen an, sondern führt Studenten und Gasthörer über eine Navigationsfunktion auch direkt zum Hörsaal. Wer auf dem Uni-Campus dann dennoch die Orientierung verliert, kann sich zu jedem Gebäude die Fachrichtungen und Lehrstühle der einzelnen Professoren anzeigen lassen.

Für Besprechungen können außerdem virtuelle Kursräume genutzt werden und Lehrmaterialien und Videos zu den einzelnen Seminaren abgerufen werden. Demnächst sollen zudem noch mehr Web 2.0- Dienste zur Verfügung gestellt werden. „Die Studenten können sich damit zum einen leichter auf dem Campus orientieren. Sie können aber auch die neuen Möglichkeiten des interaktiven Lernens nutzen, beispielweise über eine so genannte TED-Abfrage, bei der wie bei einem Fernseh-Quiz die wahrscheinlichste Lösungsvariante ermittelt wird“, sagt Christoph Igel.

Die Anwendung „learn&go“ wurde von Wissenschaftlern am Centre for E-Learning Technology (Celtech) entwickelt. Das Institut auf dem Saarbrücker Campus will die Software jetzt gemeinsam mit der IMC AG in Saarbrücken an andere Hochschulen und Bildungseinrichtungen vermarkten. „Die Software ist für aber auch für große Unternehmen interessant, die damit zum Beispiel die Schulung ihrer Mitarbeiter besser organisieren können“, sagt der Saarbrücker e-Learning-Experte.

Hintergrund

Das Centre for E-Learning Technology (Celtech) ist eine Einrichtung der Universität des Saarlandes, der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI). Es bündelt in 17 Laboratorien an sieben Standorten in Deutschland, den USA und in China die Kompetenzen von über 100 Wissenschaftlern. Unter Leitung von Professor Dr. Jörg Siekmann und Privatdozent Dr. Christoph Igel bietet das Kompetenzzentrum interdisziplinäre Forschung und Entwicklung, Planung, Durchführung und Evaluation von Modellprojekten und Anwendungsvorhaben bis hin zu Beratung und Services rund um Bildungstechnologien sowie Informations- und Wissensmanagement. Dazu zählen zum Beispiel von Psychologen unterstützte Assessment-Technologien, intelligente E-Learning-Systeme auf Basis künstlicher Intelligenz, interaktive Tutoriensysteme, innovative E-Learning-Entwicklungen für die Medizin, Mathematik, Ingenieurwissenschaften, für Gesundheit, Bewegung, Ernährung oder frühpädagogische Förderung und neue Methoden für das Lernen in Gruppen über Internet-Plattformen. Beratung und Services werden unter anderem zu den Themen E-Learning und Sprache, Evaluation, digitale Musikwissenschaft, E-Learning und IT-Services bis hin zu E-Learning in Verbindung mit Art, Design und Medien angeboten.

Priv.-Doz. Dr. habil. Christoph Igel
Centre for e-Learning Technology (CeLTech)
Mail: christoph.igel@celtech.de
Tel. 0681 / 857 75-1051/-1052
Friederike Meyer zu Tittingdorf
Tel. 0681 / 302-3610
Mobil 0151 / 11 37 16 32
Tel: 0511 / 89 49 70 22 (Cebit-Messestand)
Hinweis für Hörfunk-Journalisten: Sie können Telefoninterviews in Studioqualität mit Wissenschaftlern der Universität des Saarlandes führen, über Rundfunk-ISDN-Codec. Interviewwünsche bitte an die Pressestelle (0681/302-3610) richten.

Friederike Meyer zu Tittingdorf | idw
Weitere Informationen:
http://www.celtech.de
http://www.uni-saarland.de/pressefotos

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2011:

nachricht GUS Group im CeBIT-Aufschwung
11.03.2011 | GUS Deutschland GmbH

nachricht Die Top-Trends der CeBIT 2011 für Unternehmen und Consumer
07.03.2011 | Deutsche Messe AG Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2011 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Beschichtung lässt Muscheln abrutschen

18.08.2017 | Materialwissenschaften

Fettleber produziert Eiweiße, die andere Organe schädigen können

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

18.08.2017 | Geowissenschaften