Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wie die Informatik unser Leben durchdringt: Die Universität Rostock auf der CeBIT

01.03.2010
Cross Domain Technology for Smart-Systems – das ist eines der Themenfelder, mit dem sich die Universität Rostock auf der diesjährigen CeBIT in Hannover, der größten IT-Messe der Welt, präsentiert. Mit dem Einzug der Internettechnologie in die Bereiche Industrieautomatisierung, Telekommunikation, Heimkommunikation und Automobiltechnologie werden Anwendungsprotokolle eingesetzt, die bisher nur im IT-Bereich vorzufinden waren.

WS4D (Web Services for Devices) und seine Community (www.ws4d.org) widmen sich der Herausforderung, eine domänenübergreifende Internettechnologie der nächsten Generation zu schaffen. Die an der Universität Rostock entwickelte Technologie ist eine Lösung zur Vernetzung von heterogenen eingebetteten Systemen und drahtlosen Sensoren. Dadurch werden heterogene Geräteumgebungen handhabbar und die Erstellung von Anwendungen für Smart-Szenarien grundlegend vereinfacht. WS4D ist eine Basistechnologie für das Internet der Dinge und ermöglicht die intelligente Vernetzung von Geräten.

Kontakt: Universität Rostock, Prof. Dirk Timmermann, Telefon: 0381 498-7250, Mail: dirk.timmermann@uni-rostock.de

Mit dem modular erweiterbaren sozialen Netzwerk Ziemo.de betritt die Universität Rostock den jungen und rasant wachsenden Markt der digitalen sozialen Netzwerke. Mit Hilfe eines Portalbaukastens, der durch die Benutzer modular um Themen- und Interessengebiete erweitert werden kann, bietet sich dieses Netzwerk als Begleiter über den gesamten Lebensweg und durch alle Lebensphasen an. Der Markt der digitalen sozialen Netzwerke wird aktuell von wenigen Anbietern dominiert. Anbieter wie StudiVZ.net und Last.FM konzentrieren sich auf jeweils ein lukratives Marktsegment (zum Beispiel Studenten und Musik), während andere Anbieter wie Facebook.com oder MySpace.com einen universalen Charakter haben und sich nicht spezialisieren lassen. Um als Neuling im Markt der sozialen Netzwerke Tritt zu fassen, folgt Ziemo.de der Long-Tail-Strategie. Grundidee hierbei ist: „Selling Less of More“.

Kontakt: Universität Rostock, Prof. Dr. Clemens Cap, Telefon: 0381-498-7500, Mail: clemens.cap@uni-rostock.de

Wi-Roads ist ein Kommunikationsnetzwerk für Automobile, das als Schlüsseltechnologie der Erhöhung von Sicherheit und Effizienz im Verkehrswesen dient. Noch sind Autobahnen und andere Verkehrswege hinsichtlich intelligenter Kommunikationsstrukturen der am wenigsten entwickelte öffentliche Bereich. Ein an der Universität Rostock entwickeltes modular-hierarchisches Netzwerk soll Abhilfe schaffen. Geforscht wird an drahtlosen Informationsnetzen, die Verkehrswege und Fahrzeuge intelligent miteinander kommunizieren lassen, um Unfälle und Staus vermeiden zu helfen und die Transportwege effektiver zu organisieren.

Kontakt: Universität Rostock, Prof. Djamshid Tavangarian, Telefon: 0381-498 7551, mail: djamshid.tavangarian@uni-rostock.de

Mit dem Telebankingstick ist an der Universität Rostock ein handlicher Minicomputer entwickelt worden, der eine intelligente Umgebung sicher einschließt. Das Gerät in der Größe eines USB-Sticks kann an einem beliebigen PC oder Notebook angeschlossen werden, woraufhin es sich mit dem Geldinstitut verbindet und dem Anwender komfortables und sicheres Onlinebanking ermöglicht. Die Sicherheit des neuen Verfahrens wird durch eine Ausführung aller sicherheitsrelevanten Aktivitäten in der gekapselten Umgebung des Minicomputers erreicht. Jede Kommunikation nach außen erfolgt über moderne Verschlüsselungsverfahren.

Kontakt: Universität Rostock, Prof. Djamshid Tavangarian, Telefon: 0381-498 7551, mail: djamshid.tavangarian@uni-rostock.de

Das Verbundprojekt XMLeditools will Kosten im Bereich der Produktion digitaler eLearning-Inhalte senken. Basiskonzept ist die getrennte Beschreibung von Inhalt und Layout - mit deren Hilfe eine arbeitsteilige Produktion bei gleichzeitiger Realisierung hoher Wiederverwendbarkeit ermöglicht wird. Neben den gestalterischen Informationen können auch Parameter wie das Ausgabemedium, die Zielgruppe oder der Schwierigkeitsgrad des Materials berücksichtigt werden. Diese Vorgehensweise, in der alle Dokumente aus einer Quelle erzeugt werden, wird als Single-Source-Prinzip bezeichnet. Realisiert wird dieses Projekt mit der am Lehrstuhl Rechnerarchitektur der Universität Rostock entwickelten Beschreibungssprache Multidimensional LearningObjects and Modular Lectures Markup Language, die neben Inhalt und Layout auch noch die Didaktik als ein weiteres, unabhängiges Modellierungsfeld betrachtet.

Kontakt: Universität Rostock, Dr. Christian Wehr, Telefon: 0381-5498 7526, Mail: christian.wehr@uni-rostock.de

Dr. Ulrich Vetter | Universität Rostock
Weitere Informationen:
http://www.uni-rostock.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2010:

nachricht Neue Freiheit für IT-Leiter - Die todo GmbH bringt flexIT 2010 heraus
24.03.2010 | todo GmbH

nachricht Neue Version der SAP-Lösung von Kaba noch anwenderfreundlicher
24.03.2010 | Kaba GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2010 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Im Focus: Exotic quantum states made from light: Physicists create optical “wells” for a super-photon

Physicists at the University of Bonn have managed to create optical hollows and more complex patterns into which the light of a Bose-Einstein condensate flows. The creation of such highly low-loss structures for light is a prerequisite for complex light circuits, such as for quantum information processing for a new generation of computers. The researchers are now presenting their results in the journal Nature Photonics.

Light particles (photons) occur as tiny, indivisible portions. Many thousands of these light portions can be merged to form a single super-photon if they are...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

Sensibilisierungskampagne zu Pilzinfektionen

15.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Graduiertenschule HyPerCells entwickelt hocheffiziente Perowskit- Dünnschichtsolarzelle

17.08.2017 | Energie und Elektrotechnik

Forschungsprojekt zu optimierten Oberflächen von Metallpulver-Spritzguss-Werkzeugen

17.08.2017 | Verfahrenstechnologie

Fernerkundung für den Naturschutz

17.08.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz