Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Firewall-System für kleine und mittlere Betriebe

04.03.2004


Universität Göttingen stellt Firewall-System für kleine und mittlere Betriebe auf der CeBIT vor


Ein neues System zur Netzwerksicherheit, das auf die Erfordernisse kleiner und mittlerer Betriebe zugeschnitten ist, präsentiert die Universität Göttingen auf der diesjährigen Computermesse CeBIT. Das Mathematische Institut zeigt auf dem Gemeinschaftsstand der niedersächsischen Hochschulen eine "Firewall in der BlueBox", die sich durch eine besondere Ausfallsicherheit und eine leichte Wartung auszeichnet.

(pug) Ein neues System zur Netzwerksicherheit, das auf die Erfordernisse kleiner und mittlerer Betriebe zugeschnitten ist, präsentiert die Universität Göttingen auf der diesjährigen Computermesse CeBIT. Das Mathematische Institut zeigt auf dem Gemeinschaftsstand der niedersächsischen Hochschulen eine "Firewall in der BlueBox", die sich durch eine besondere Ausfallsicherheit und eine leichte Wartung auszeichnet. "Unsere Firewall bietet ein extrem hohes Maß an Schutz vor unberechtigten Zugriffen auf die Daten, ohne dass die Anwender über spezielles Wissen beim Einsatz des Systems verfügen müssen", erläutert der Mathematiker Stefan Koospal. Die Göttinger Neuentwicklung hat dabei den vollen Funktionsumfang und die Entwicklungsfähigkeit eines linuxbasierten Systems. Die CeBIT findet vom 18. bis 24. März 2004 in Hannover statt.


"In kleinen Betrieben und Büros fehlen fundierte Fachkenntnisse, um die üblichen Firewall-Systeme regelmäßig zu warten, die dann mit der Zeit erhebliche Sicherheitslücken aufweisen. Aus Kostengründen wird manchmal ganz auf Netzwerksicherheit verzichtet", erläutert Stefan Koospal. Das Göttinger Firewall-System arbeitet besonders zuverlässig, weil es keine mechanischen Verschleißteile wie Lüfter, Festplatten oder Laufwerke enthält und passiv gekühlt wird. Die Software des Sicherheitssystems ist schreibgeschützt auf so genannten USB-Sticks gespeichert. Sie wird von einem Expertenteam nach den Wünschen des Kunden konfiguriert. Bei notwendigen Aktualisierungen (Updates) wird der Software-Stick lediglich durch einen neuen ausgetauscht. "Diesen Vorgang können Laien mit wenigen Handgriffen in Sekunden durchführen, Bedienungsfehler sind praktisch unmöglich", erklärt der Göttinger Mathematiker. Für die jeweils aktuelle Firewall-Version sorgt ein externer Dienstleister, der den neuen USB-Stick zuschickt.

Der Gemeinschaftsstand, auf dem zehn niedersächsiche Hochschulen mit 15 Exponaten vertreten sind, befindet sich in Halle 11, Stand A21.

Kontaktadresse:

Stefan Koospal
Georg-August-Universität Göttingen
Mathematisches Fakultät
Bunsenstraße 3 - 5, 37073 Göttingen
Telefon (0551) 39-7759, Fax -7662
e-mail: koospal@uni-math.gwdg.de

Marietta Fuhrmann-Koch | Universität Göttingen
Weitere Informationen:
http://www.uni-math.gwdg.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2004:

nachricht FwD begeisterte CeBIT-Besucher
19.04.2004 | Funkwerk Dabendorf GmbH

nachricht D-Link unter die Top 50 der wichtigsten Cebit Aussteller gewählt
31.03.2004 | D-Link

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2004 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Interfacial Superconductivity: Magnetic and superconducting order revealed simultaneously

Researchers from the University of Hamburg in Germany, in collaboration with colleagues from the University of Aarhus in Denmark, have synthesized a new superconducting material by growing a few layers of an antiferromagnetic transition-metal chalcogenide on a bismuth-based topological insulator, both being non-superconducting materials.

While superconductivity and magnetism are generally believed to be mutually exclusive, surprisingly, in this new material, superconducting correlations...

Im Focus: Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

Laseranregung von Semimetallen ermöglicht die Erzeugung neuartiger Quasiteilchen in Festkörpersystemen sowie ultraschnelle Schaltung zwischen verschiedenen Zuständen.

Die Untersuchung der Eigenschaften fundamentaler Teilchen in Festkörpersystemen ist ein vielversprechender Ansatz für die Quantenfeldtheorie. Quasiteilchen...

Im Focus: Studying fundamental particles in materials

Laser-driving of semimetals allows creating novel quasiparticle states within condensed matter systems and switching between different states on ultrafast time scales

Studying properties of fundamental particles in condensed matter systems is a promising approach to quantum field theory. Quasiparticles offer the opportunity...

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Intelligente Haustechnik hört auf „LISTEN“

17.01.2017 | Architektur Bauwesen

Satellitengestützte Lasermesstechnik gegen den Klimawandel

17.01.2017 | Maschinenbau