Potenzial Früherkennung: Was die Nierenwerte aussagen

Vom 25.-28. Juni findet in München der europäische Nierenkongress statt. Herzlich laden wir zur Eröffnunsgpressekonferenz am Freitag, den 25. Juni um 11 Uhr ins Hotel „Le Meridien“ ein.

Bereits jetzt werden in Dtl. jährlich für nur 70.000 Dialysepatienten ca. 2,5 Mrd. Euro ausgegeben. Und wir sehen erst die Spitze des Eisbergs: Die chronische Niereninsuffizienz ist eine Folgeerkrankung von Diabetes mellitus und Bluthochdruck. Da bei diesen „Volkskrankeiten“ die Inzidenz in den letzen Jahren stark gestiegen und die Dunkelziffer immer noch hoch ist, muss zukünftig mit einer potenziell viel größeren Prävalenz von nierenkranken Menschen gerechnet werden.

Nur eine verbesserte Prävention kann dieser Entwicklung entgegenwirken. Die Früherkennungsmaßnahmen sind einfach, sie bestehen aus einen Urintest auf Albumin und einer Kreatinin-Blutbestimmung, mit deren Hilfe die Filterleistung der Nieren (GFR) berechnet wird. Es handelt sich also um eine Früherkennung, die nicht teuer oder aufwändig ist, sie wird auch von den gesetzlichen Krankenkassen getragen.

Diese Füherkennungstest sind zudem von besonderer Bedeutung, da man weiß, dass die beiden Parameter (Albuminurie/ GFR) nicht nur Aussagen über die Nierenfunktion erlauben, sondern auch aussagekräftige prognostische Parameter für die kardiovaskuläre und Gesamtmortalität sind. Die Nieren-Parameter können also kardiovaskuläre Hochrisiko-Patienten stratifizieren, bevor eine Nierenerkrankung zum Tragen kommt.

Media Contact

Dr. Bettina Albers idw

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreib Kommentar

Neueste Beiträge

Durchleuchten im Nanobereich

Physiker der Universität Jena entwickeln einen der kleinsten Röntgendetektoren der Welt Ein Röntgendetektor kann Röntgenstrahlen, die durch einen Körper hin­durchlaufen und nicht von ihm absorbiert werden, aufnehmen und somit ein…

Wer hat das Licht gestohlen?

Selbstinduzierte ultraschnelle Demagnetisierung limitiert die Streuung von weicher Röntgenstrahlung an magnetischen Proben.   Freie-Elektronen-Röntgenlaser erzeugen extrem intensive und ultrakurze Röntgenblitze, mit deren Hilfe Proben auf der Nanometerskala mit nur einem…

Mediterrane Stadtentwicklung und die Folgen des Meeresspiegelanstiegs

Forschende der Uni Kiel entwickeln auf 100 Meter genaue Zukunftsszenarien für Städte in zehn Ländern im Mittelmeerraum. Die Ausdehnung von Städten in niedrig gelegenen Küstengebieten nimmt schneller zu als in…

By continuing to use the site, you agree to the use of cookies. more information

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close