Hoch, höher, am höchsten!

Die Windenergie war Ende des Jahrs 2011 mit 29.000 MW installierter Nennleistung bzw. 22.000 Windenergieanlagen(WEA) die tragende Säule der erneuerbaren Energien in Deutschland.

Steigende jährliche Energieerträge von modernen Windenergieanlagen verbessern die Wettbewerbsfähigkeit entscheidend. An Land sind dabei Türme mit Nabenhöhen von über 100 m eine Schlüsseltechnologie. Fachleute erwarten, dass die Türme in Zukunft noch höher werden.

Eine sichere Unterkonstruktion, die in der Lage ist, den wechselnden Belastungen von Sturm, Frost und Nässe zu widerstehen, ist dabei zwingend notwendig. Immer größere Windkraftanlagen stellen die Fachleute bei der Bemessung der Tragstrukturen vor neue Herausforderungen. Mit der anstehenden Einführung der neuen Eurocodes im Jahr 2012 wurde auch eine Aktualisierung der DIBt-Richtline für Windenergieanlagen (WEA) erforderlich.

Die große Bedeutung dieser Themen spiegelt die 6. Fachtagung „Türme und Gründungen bei Windenergieanlagen – Towers an Foundations for Wind Energy Converters“ am 6.–7. März 2013 im Haus der Technik in Essen wieder. Sie vermittelt Fachwissen in Bezug auf die unterschiedlichen Konstruktionen, Baugrunduntersuchungen und Fundamentberechnungen. Spezielle Themen dabei sind Schalenstabilität, Ermüdungsnachweise und konstruktive Details der Verbindungen. Sowohl Einwirkungen wie Nachweise für Türme und Gründungen von WEA werden durch die Aktualisierung der DIBt-Richtlinie WEA novelliert und im Rahmen diese Veranstaltung vorgestellt.

Die Praxis steht bei der Tagung im Vordergrund der Ausführungen. Zum Thema Offshore wird ergänzend auch über das Trag- und Ermüdungsverhalten von Grouted Joints berichtet.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Leibniz Universität Hannover statt. Geleitet wird die Tagung von Prof. Dr. Peter Schaumann vom Institut für Stahlbau der Leibniz Universität Hannover.

Aufgrund der hohen Nachfrage aus dem Ausland wird die Veranstaltung mit Simultanübersetzung angeboten. Ein begleitende Fachausstellung rundet das Angebot ab.

Nähere Informationen erhalten Sie von Sabine Gebauer, Haus der Technik e.V. unter Tel. 0201/1803-329, E-Mail: s.gebauer@hdt-essen.de oder im Internet unter http://www.hdt-essen.de/W-H010-02-301-3

Der allgemeine Windlink lautet http://www.hdt-essen.de/windenergie

Ansprechpartner für Medien

Bernd Hömberg Haus der Technik e.V.

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