International Symposium on End User Development, 6. – 7. Oktober bei Fraunhofer FIT, Sankt Augustin

Wie können Benutzer ’ihre’ IT-Lösungen selbst zusammenbauen und anpassen? Das Symposium über End User Development stellt die international führenden Forschungsarbeiten dazu vor und diskutiert die Konzepte und Lösungsansätze vor dem Hintergrund der Anforderungen von Unternehmen an erweiterte Kooperation bei Anpassung und Weiterentwicklung von Software.

Organisationen und Arbeitspraxis sind typischerweise differenziert und verändern sich rasch. Auch in mehrstufigen Software Engineering-Prozessen können nicht mehr alle Anforderungen an IT-Unterstützung antizipiert, im Design berücksichtigt und implementiert werden.

Ein Lösungsansatz könnte sein, dass die Benutzer ’ihre’ Anwendungen selbst bedarfsgerecht zusammenbauen, anpassen und weiterentwickeln. Spreadsheets sind ein Beispiel für eine Anwendung, die schon seit langem auf genau diese Rolle der Benutzer setzt. Die aktuellen F&E-Arbeiten zu End User Development beschäftigen sich mit weiterreichenden Ansätzen dafür,
* in neuen Formen der Kooperation von Benutzern und Software-Ingenieuren,
* mit neuartigen Software-Architekturen, Techniken und Tools
Benutzer zu befähigen, ihre Anwendungen im Nutzungskontext zu modifizieren.

Das Symposium über End User Development stellt die Arbeiten der international führenden Forschungsgruppen aus den USA und Europa vor. Zu den Vortragenden gehören Henry Lieberman (MIT Media Lab) und Gerhard Fischer (University of Boulder), Volker Wulf (Fraunhofer FIT) und Fabio Paternò (ISTI-CNR). Vertreter von SAP, Siemens, Philips, Telekom Italia und weiteren Unternehmen beschreiben ihre Erfahrungen mit und ihre Anforderungen an End User Development.

Das Symposium über End User Development ist eine Aktivität des europäischen ’Network of Excellence on End User Development’

Ansprechpartner für Medien

Alex Deeg idw

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