Europäischer Kongress zu mobilen Diensten auf der SYSTEMS 2002

Bayerische Staatskanzlei, Messe München und gotoBavaria veranstalten Europäischen Kongress zu mobilen Diensten auf der SYSTEMS 2002

„Gipfeltreffen“ zeigt die Vielfalt des multimedialen Mobilfunks und die wirtschaftlichen Potenziale für Europa auf

Unter dem Motto „Europe goes UMTS – Communication is mobile“ findet am 15. Oktober auf der SYSTEMS 2002 ein europäischer UMTS-Kongress statt, der die Vielfalt der neuen Mobilfunk-Anwendungen ebenso beleuchtet wie das wirtschaftliche Potenzial, das der multimediale Mobilfunk für Unternehmen in Europa beinhaltet. Veranstalter des „mobilen Gipfeltreffens“ sind die Bayerische Staatskanzlei, die Messe München GmbH und die Standortmarketing-Agentur des Freistaates, gotoBavaria.

Die wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Dimension der neuen Mobilfunk-Generation wird vielfach unterschätzt. So soll nach Berechnungen des amerikanischen Marktforschungsunternehmens Telecompetition allein bis zum Jahr 2010 weltweit ein neuer Markt von über 320 Milliarden Dollar entstehen – über 100 Milliarden davon in Europa. Der mobile Markt erreicht damit in weniger als zehn Jahren eine Größe, die dem heutigen Medienmarkt entspricht.

Die Dynamik und die generelle wirtschaftliche Bedeutung, die im Markt für mobile Dienste steckt, beleuchtet der europaweite UMTS-Kongress, der in München im Rahmen der SYSTEMS 2002 stattfindet. Er soll zeigen, wie sich die Wirtschaft im Übergang von der Computer- in die mobile Informationsgesellschaft verändert und welche wirtschaftlichen Potenziale für deutsche und europäische Unternehmen in der neuen Technologie stecken.

Zu einem Forum der Politik hat der Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, Staatsminister Erwin Huber, den bei der EU-Kommission zuständigen Generaldirektor für die Informationsgesellschaft, Fabio Colasanti und den Präsidenten der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post, Matthias Kurth, eingeladen.

Die Vorstandsvorsitzenden aller großen Netzbetreiber geben einen Einblick in die neue multimediale Mobilfunkwelt. Themen sind unter anderem der Ausbau der Netze, neue Anwendungsmöglichkeiten wie „Mobile Communities“ sowie die neue Funktion der Carrier als Infodienstleister.

Die weitere Rolle von „Services, Content und Endgeräten als Motoren des multimedialen Mobilfunks“ beleuchten die Vorstände international tätiger Konzerne. Rudi Lamprecht, Vorstand der Siemens AG und Mads Winblad, Geschäftsführer der Nokia GmbH, beurteilen die Zukunft der mobilen Kommunikation aus Sicht der Endgerätehersteller. Der Geschäftsführer der SAP Deutschland, Michael Kleinemeier, schildert die neuen Möglichkeiten der mobilen Netze für die moderne Kundenbindung. Als Vertreter der Medien erläutert Prof. Dr. Hubert Burda die Chancen, die sich für Verlage aus dem neuen Kommunikationskanal ergeben, bei dem gut aufbereitete Inhalte eine entscheidende Rolle spielen.

Bayern hat in der dritten Generation des Mobilfunks europaweit die Nase vorn. Nirgendwo sonst sind Mobilfunkgesellschaften, Diensteanbieter und Zulieferer von Software- und Hardware in so konzentrierter Form präsent wie in München. Kurz nach der milliardenschweren Versteigerung der UMTS-Lizenzen im Jahr 2000 hatte der Freistaat Bayern bereits das Kompetenzzentrum UMTS/Mobile Dienste Bayern rund um die mobile Kommunikation koordiniert. Im „Forschungsverbund UMTS/Mobile Dienste“ fördert die Staatsregierung die Entwicklung von UMTS-Diensten in bayerischen Unternehmen und Hochschulen.

Der hochkarätige Kongress „Europe goes UMTS – Communication is mobile“ beginnt am 15. Oktober 2002 um 13.00 Uhr im ICM der Neuen Messe München.

„Die Mobilfunkbetreiber und die Endgerätehersteller haben bereits erhebliche Mittel in die neue UMTS-Technologie investiert. Im Moment wird viel über Lösungen und Anwendungen spekuliert, wie diese Investitionen rentabel gemacht werden können“, so Klaus Dittrich, Mitglied der Geschäftsleitung der Messe München. Dittrich weiter: „Auf dem UMTS-Kongress zur SYSTEMS 2002 treffen sich die Telcos, die IT-Industrie und die Gestalter der politischen Rahmenbedingungen zum Informations-austausch und zum Dialog. Ich bin überzeugt, dass dieser UMTS-Gipfel für mehr Klarheit in der Diskussion sorgt, welche Potenziale im Hinblick auf Anwendungs-möglichkeiten und Wirtschaftlichkeit in dieser neuen Technologie stecken.“

Ansprechpartner für Medien

Ellen Richter-Maierhofer ots

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