Kapsel-Endoskopie: Solide Daten & neue Einsatzmöglichkeiten auf dem größten Us-Kongress in der Gastroenterolgie

Mehr als 45 wissenschaftliche Beiträge auf der Digestive Disease Week 2002, San Francisco, 19. – 22. Mai –

Das Given(r) Diagnostic System ist ein grundlegend neues Verfahren, das mit Hilfe der M2A(r) Kapsel erstmals den gesamten Dünndarm endoskopisch untersuchen kann. Die M2A(r) Kapsel enthält eine winzige Videokamera und wird vom Patienten eingenommen. Die M2A(r) Kapsel-Endoskopie hat eine sehr hohe Auffindungsrate von bislang unentdeckten Krankheiten und ist eine patientenfreundliche Untersuchung, schmerzfrei und ohne Strahlenbelastung. Sie hat den zusätzlichen Vorteil, dass Areale untersucht werden können, in denen herkömmliche radiologische und endoskopische Verfahren nur unzureichende Ergebnisse erzielen. Die M2A(r) Kapsel-Endoskopie zeigt eine überlegene diagnostische Ausbeute im Vergleich zu anderen Untersuchungsmethoden und stellt bei zunehmendem Indikationsspektrum ein effektives diagnostisches Verfahren dar. Derzeit ist das System in 33 Ländern der Welt verfügbar.

Auf der Digestive Disease Week (DDW), dem international wichtigsten Kongress für Gastroenterologie und Hepatologie, der vom 19.-22. Mai in San Francisco stattfindet, ist die M2A(r) Kapsel-Endoskopie mit mehr als 45 wissenschaftlichen Studienresultaten und Vorträgen vertreten. Zusätzlich wird das Unternehmen Given Imaging ein Symposium zur Kapsel-Endoskopie ausrichten, das am Montag, dem 20. Mai, von 18 bis 20 Uhr im Nikko Hotel stattfindet.

Zu den wichtigsten Studienergebnissen auf der DDW 2002, die zur M2A(r) Kapsel-Endoskopie vorgestellt werden, zählen folgende Ergebnisse:

  • Überlegene diagnostische Ausbeute im Vergleich zu
    • dem Dünndarm-Röntgen
    • der Push-Enteroskopie
  • Effektive diagnostische Methode bei
    • Morbus Crohn
    • Zöliakie
    • durch NSAID (nichtsteroidale Antiphlogistika) bedingten Dünndarmschäden
    • Kindern
    • Anämie bzw. Blutungen
    • Polyposis (FAP und Peutz-Jeghers-Syndrom)
  • Patienten mit einem transplantierten Dünndarm
  • Die Lokalisierung von Läsionen ist möglich und validiert.
  • Kosteneinsparungen sind möglich.

Ansprechpartner für Medien

Dr. Orm Proske ots

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