Was hat die "Schlüsselloch-Chirurgie" gebracht?

Tagung am Heidelberger Universitätsklinikum: Internationale Experten diskutieren wissenschaftliche Grundlagen der Minimal Invasiven Chirurgie

Die Revolution der Chirurgie hat vor gut zehn Jahren begonnen: Erstmals wurden Operationen mit Hilfe der Minimal Invasiven Chirurgie vorgenommen. Bei einigen Eingriffen, etwa der Entfernung der Gallenblase, hat sich das schonende Verfahren mittlerweile durchgesetzt. Große Bauchschnitte sind nicht mehr erforderlich; die Operationen werden unter direkter Sichtkontrolle im Bauchraum mit feinen Instrumenten vorgenommen. Die Vorteile der „Schlüsselloch-Operationen“ sind offensichtlich: Der Patient hat weniger Schmerzen, er kann früher aufstehen und erholt sich schneller. Auch das kosmetische Ergebnis ist besser.

Doch welche Erfolge hat die „Minimal Invasive Chirurgie“ aus wissenschaftlicher Sicht im Vergleich zur herkömmlichen Bauchoperation gebracht? Was ist heute wissenschaftlich untermauerter Standard, was wird erprobt, welche Perspektiven gibt es? Bei der ersten gemeinsamen Tagung der Arbeitsgemeinschaften Minimal Invasive Chirurgie Deutschlands, der Schweiz und Österreich vom 21. bis 23. März in Heidelberg stellen internationale Experten Ergebnisse von Vergleichsstudien vor. In Live-Operationen werden neue Techniken demonstriert. Tagungs-Schwerpunkte sind die schonende chirurgische Behandlung des Dickdarmkrebs, des Sodbrennens (Reflux-Ösophagitis) sowie von Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse und der Leber.

Wir laden Sie herzlich zur Pressekonferenz am 21. März um 10.30 in die Chirurgische Universitätsklinik, Im Neuenheimer Feld 110, Besprechungsraum 3b (Erdgeschoss) ein.

Als Gesprächpartner stehen Ihnen unter anderem Prof. Markus Büchler, Direktor der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Universitätsklinikum Heidelberg, zur Verfügung sowie Prof. Reinhard Bittner, Chefarzt Allgemein und Viszeralchirurgie Marienhospital Stuttgart, Präsident der Chirurgischen Arbeitsgemeinschaft Minimal Invasive Chirurgie (CAMIC).

Ansprechpartner für Medien

Dr. Annette Tuffs idw

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