Klang und Bewegung

Internationale interdisziplinäre Tagung vom 16. bis 19. Dezember 2001

Der Sonderforschungsbereich „Kulturen des Performativen“ und das Musikwissenschaftliche Seminar der Freien Universität Berlin laden vom 16. bis 19. Dezember 2001 zu einer internationalen, interdisziplinären Tagung mit dem Thema „Klang und Bewegung“ ein.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlichster Gebiete, von den Kunst- und Kulturwissenschaften einschließlich Musik, Ballett, Theater und Film über Philosophie und Soziologie bis zu naturwissenschaftlichen Disziplinen wie Astronomie und Biologie sowie Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Kunstrichtungen, nehmen mit Vorträgen und an Diskussionsrunden teil, u. a. David Moss/Voice Performance/Institute for Living Voice, Berlin, Jan Verbeek/Videokünstler, Bonn, Dr. Gisela von Wysocki/Schriftstellerin, Theater- und Hörspielautorin, Berlin, Prof. Werner Nothdurft/Sprachwissenschaft, FH Fulda, Prof. Matthias Schaefer/Zoologie und Anthropologie, Uni Göttingen, Prof. Ivanka Stoianova/Musikwissenschaft, Universität Paris VIII, Prof. Gunter Gebauer/Philosophie, Sportwisssenschaft, Prof. Gertrud Koch/Filmwissenschaft, Prof. Sybille Krämer/Philosophie (die letzten drei von der FU).

Am Montag, den 17.12.2001, steht um 20.00 Uhr eine Performance der AUDIO GRUPPE des amerikanischen Klangkünstlers Benoît Maubrey auf dem Programm: Sie bespielt das Gebäude Grunewaldstrasse 35 mit lebenden Klangskulpturen. Maubrey ist Gründer und Leiter der Gruppe, die Electroacoustic Clothes herstellt und Performances entwickelt, international gezeigte Shows mit AUDIO BALLERINAS, AUDIO GEISHAS, AUDIO STEELWORKERS. Die Performances variieren das Thema der Verbindung von Kleidung und Sound-Equipment, electroacoustic clothes interagieren mit Sounds aus ihrer direkten Umgebung. Die Kleidung ist mit Lautsprechern, Verstärkern und Mini-Computern (die Sounds und Stimmen aus der Umgebung aufnehmen) sowie mit Licht- und Wärmesensoren (die die Aufnahme verändern) bestückt. Solarzellen oder Batterien machen eine freie Bewegung im Raum möglich. „Im Grunde creiert DIE AUDIO GRUPPE ortsspezifische mobile und multiakustische Skulpturen für den öffentlichen Raum“, beschreibt Benoît Maubrey die Arbeit der Gruppe. Maubrey und Lotta Melin, seine Choreographin aus Stockholm, nehmen an der anschließenden Podiumsdiskussion teil.

Ort und Zeit: Hörsaal des Gebäudes Grunewaldstraße 35, 12165 Berlin-Steglitz; mit der BVG: ab Rathaus Steglitz mit der Buslinie 183 oder X83, Haltestelle Schmidt-Ott-Straße. Am 16. Dezember um 18.30 Uhr mit einer Begrüßung und Empfang. Tagungsbeginn ist am Montag, 17. Dezember, um 10.00 Uhr.

Informationen: Dr. Christa Brüstle, Freie Universität Berlin, Sonderforschungsbereich „Kulturen des Performativen“, Musikwissenschaftliches Seminar, Grunewaldstr. 35, 12165 Berlin; Tel. 030/838-53090 und 782 3508, Fax 838-53006, E-Mail: chbru@zedat.fu-berlin.de oder chrbru@compuserve.com oder: Prof. Dr. Albrecht Riethmüller, Freie Universität Berlin, Musikwissenschaftliches Seminar, Grunewaldstr. 35, 12165 Berlin, Tel: 838-56610, 838-53006, E-Mail: writer@zedat.fu-berlin.de.

Media Contact

Hedwig Görgen idw

Weitere Informationen:

http://www.audioballerinas.com/

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Globale Erwärmung aktiviert inaktive Bakterien im Boden

Neue Erkenntnisse ermöglichen genauere Vorhersage des Kohlenstoffkreislaufs. Wärmere Böden beherbergen eine größere Vielfalt an aktiven Mikroben: Zu diesem Schluss kommen Forscher*innen des Zentrums für Mikrobiologie und Umweltsystemforschung (CeMESS) der Universität…

Neues Klimamodell

Mehr Extremregen durch Wolkenansammlungen in Tropen bei erhöhten Temperaturen. Wolkenformationen zu verstehen ist in unserem sich wandelnden Klima entscheidend, um genaue Vorhersagen über deren Auswirkungen auf Natur und Gesellschaft zu…

Kriebelmücken: Zunahme der Blutsauger in Deutschland erwartet

Forschende der Goethe-Universität und des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums in Frankfurt haben erstmalig die räumlichen Verbreitungsmuster von Kriebelmücken in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen modelliert. In der im renommierten…

Partner & Förderer