Kinder bei der Schmerztherapie vernachlässigt

„Dattelner Kinderschmerztage“ als erster bundesweiter Kongress am 8.-10. Februar 2001

Schmerzen bei Kindern werden immer noch selten wahrgenommen und inkonsequent behandelt. Die moderne Kinderheilkunde hilft vielen Kindern, bringt aber eine große Anzahl schmerzhafter Eingriffe mit sich. Die Zahl der Kinder mit chronischen Schmerzen (z.B. Kopfschmerzen) steigt aus bisher unerklärlichen Gründen ständig!

Die von der Vestischen Kinderklinik und der Universität Witten/Herdecke veranstalteten „Dattelner Kinderschmerztage“ sollen helfen, Schmerzen bei Kindern besser zu verstehen, richtig zu bewerten sowie risikoarm und wirksam zu behandeln. Weit über 500 Teilnehmer – Ärzte/innen, Kinderkrankenschwestern/-pfleger, Psychologen/innen, Apotheker/innen etc. – werden am 8.-10. Februar 2001 im Ruhrfestspielhaus Recklinghausen erwartet. Für akute und chronische Schmerzen werden in 20 Vorträgen wissenschaftlich fundierte, alltagsnahe Therapiestrategien sowie interdisziplinäre Behandlungskonzepte vorgestellt. Die Besonderheiten des kindlichen Schmerzgedächtnisses und die Probleme der Schmerzerkennung bei sehr kleinen, noch sprachunfähigen Kindern werden diskutiert. Die Themenpalette reicht von der Schmerztherapie bei Impfungen bis zur Besonderheit der Tumorschmerztherapie in der Lebensendphase. Acht Arbeitsforen, beispielsweise zu Heilkräutern in der Schmerztherapie, der Psychologie von Kopf- und Bauchschmerzen, der klinischen Forschung in der Kinderschmerztherapie bieten darüber hinaus viel Gelegenheit zum interdisziplinären Dialog. Ein buntes Rahmenprogramm rundet den Kongress ab.

Wir laden ein zur
Pressekonferenz am Donnerstag, 8. Februar 2001
um 18.00 Uhr im Ruhrfestspielhaus Recklinghausen
Otto-Burrmeister-Allee 1

Organisation: Dr. Boris Zernikow
Pressekontakt: Wilma Henkel, Vestische Kinderklinik-Universität Witten/Herdecke, Dr.-Friedrich-Steiner Straße 5, 45711 Datteln
Tel. 02363-975-180; Fax. 02363-64211, E-Mail: Pate_stop@yahoo.de
oder: Christiane Staunau, Pressereferentin UW/H, Tel. 02302-926-808

Ansprechpartner für Medien

Dr. Martin Reuter idw

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