Interdisziplinäre Tagung zum Thema "Entscheiden"

Was haben Psychologie, Ökonomie, Rechts- und Neurowissenschaften gemeinsam? Nicht viel, denkt man, doch ein Thema ist für sie alle interessant: Entscheiden. Insbesondere die Funktionsweise unbewusster, automatischer Einflüsse beim Entscheiden hat in jüngster Zeit großes Forschungsinteresse geweckt. „Entscheidungen sind nicht nur das Resultat sorgfältigen Nachdenkens, sondern können auch automatisch, intuitiv und schnell getroffen werden“, so Tilmann Betsch, Professor für Sozial-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie an der Universität Erfurt. Eine internationale Tagung „Automaticity in Judgment and Decision Making“ befasst sich vom 28. Februar bis 1. März 2008 aus interdisziplinärer Perspektive mit automatischen Prozessen bei Entscheidungen. „Grundlagentheorien, die die zugrundeliegenden psychologischen Prozesse beleuchten, sowie die Implikationen von automatischen Entscheidungen in einem ökonomischen oder juristischen Kontext werden bei dieser Tagung Gegenstand sein“, so Betsch, der das Meeting am Zentrum für empirische Wirtschafts- und Sozialforschung (CEREB) der Universität Erfurt zusammen mit Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts und der Universität Bonn organisiert hat. Hochrangige Wissenschaftler aus den Bereichen der Psychologie, Neurokognition, Rechtswissenschaft und Ökonomie kommen aus Spanien, Deutschland, den USA, Großbritannien und Schweden in die thüringische Landeshauptstadt. Die Tagung findet im Internationalen Begegnungszentrum (IBZ) der Universität Erfurt in der Michaelisstraße 38 statt. Finanziert wird sie gemeinsam von der Universität Erfurt und der European Association of Decision Making (EADM).

Weitere Informationen/ Kontakt:
Kontakt: Prof. Dr. Tilmann Betsch Tel.: 0361-737-1178

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Jens Panse idw

Weitere Informationen:

http://www.cereb.eu

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