Vorhersage der latenten Plazentainsuffizienz mit Risiko einer fetalen Hypoxie am Termin

Die antenatale Hypoxie ist in 63% mit dem strukturellen Bild der plazentaren Zottenun-reife korreliert. Bei einer in der Regel meh-rere Wochen symptomlos verminderter Transportleistung der „unreifen“ Plazenta genügen minimale oder normale Belas-tungsfaktoren (z.B. in Form von beginnen-den Wehentätigkeit), um klinisch unerwarte-te Dekompensation mit hypoxischen Episo-den oder rasch progredienter Hypoxie des Ungeborenes auszulösen.

Die Konsequenzen erscheinen meistens in Form von antepartaler Hypoxie, intrauteri-nem Fruchttod des reifen Kindes am Termin oder erhöhter neonataler Mortalität und Morbilität. Um das Krankheitsbild rechtzeitig zu erken-nen wurden neuartige Marker entwickelt, die einfach aus Körperflüssigkeiten der Mutter identifiziert werden sollen. Die Früherkennung der gefährdeten Schwangerschaften mit noch latenter Funk-tionseinschränkung der Plazenta mit an-schließendem risikoadaptierten perinatalen Management könnten zu einer Senkung von perinatalen Mortalität und Morbilität führen.

Weitere Informationen: PDF

IMG Innovations-Management GmbH
Tel.: +49 (0)631/31668-50

Ansprechpartner
Dr. Klaus Kobek

Media Contact

info@technologieallianz.de TechnologieAllianz e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Technologieangebote

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Feuerwehr-Augen im Orbit

Waldbrandmonitoring: Start-up OroraTech schickt ersten Kleinsatelliten ins All. Das an der Technischen Universität München (TUM) gegründete Start-up OroraTech plant, eine Flotte von Kleinsatelliten ins All zu bringen. Diese sollen mit…

Millionenfach geklickt: Fraunhofer IWU entwickelt Akustikprüfung für Produktionsprozesse

An die Hardware von Computern, Notebooks oder Tablets stellen Nutzerinnen und Nutzer hohe Ansprüche. Beispielsweise muss das Anschlagen der Tastatur mit einem bestimmten, immer wiederkehrenden Geräusch verbunden sein. Um bei…

»eHarsh« – Workshop zu Sensorsystemen für extrem raue Umgebungen

Acht Fraunhofer-Institute haben sich zusammengeschlossen, um Sensortechnik für extrem raue Umgebungen zu entwickeln. Den aktuellen Stand präsentieren sie in einem online-Seminar vom 29. November bis zum 3. Dezember 2021. Dabei…

Partner & Förderer