Großhandelspreise Juni 2010: + 5,1% gegenüber Juni 2009

Insbesondere im Großhandel mit Erzen, Metallen und Metallhalbzeug erhöhten sich die Preise im Juni 2010 deutlich, und zwar um 24,5% gegenüber Juni 2009 und um 0,8% gegenüber Mai 2010. Im Großhandel mit festen Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen verteuerten sich im Juni 2010 die gehandelten Güter gegenüber Juni 2009 um 11,8%. Im Vergleich zum Vormonat Mai 2010 fielen die Preise dagegen um 2,2%.

In der Landwirtschaft und im Nahrungsmittelsektor waren im Juni 2010 auf Großhandelsebene Milch und Milcherzeugnisse, Eier, Speiseöle und Nahrungsfette im Vergleich zum Juni 2009 um 7,9% teurer. Auch gegenüber Mai 2010 stiegen die Preise hier wieder an (+ 2,6%). Obst, Gemüse und Kartoffeln verteuerten sich im Vergleich zum Juni 2009 um 6,7%. Hier war gegenüber Mai 2010 ein Preisanstieg um 1,0% zu verzeichnen. Dagegen waren Getreide, Saatgut und Futtermittel im Vergleich zum Vorjahresmonat Juni 2009 um 3,3% günstiger. Sie kosteten aber ebenfalls mehr als im Vormonat (+ 2,0%).

Hinweis zur Methode: Stichtag für die Berechnung der Großhandelspreisindizes ist jeweils der 5. eines Berichtsmonats.
Detaillierte Informationen und lange Zeitreihen zu den Großhandelspreisen können kostenfrei in der GENESIS-Online Datenbank über die Tabelle Großhandelsverkaufspreise (61281-0002) abgerufen werden.

Weitere Auskünfte gibt:
Marion Knauer,
Telefon: +49 611 75 2302

Media Contact

Marion Knauer Statistisches Bundesamt

Weitere Informationen:

http://www.destatis.de/kontakt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Multifunktionales Werkzeug für Antifouling-Beschichtungen

– niederenergetischer Elektronenstrahl. Mit der Elektronenstrahltechnologie können Oberflächen zuverlässig behandelt und funktionalisiert werden. Jetzt gelang am Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP die Erzeugung von Antihaftbeschichtungen auf Kunststofffolien…

Industrielle Produktion mit KI optimieren

Karlsruher Forschungsfabrik: Immer kürzere Produktlebenszyklen und volatile Märkte zwingen Unternehmen, qualitativ hochwertige Produkte schnell mit neuen, unreifen Prozessen herzustellen. Vergleichbar mit einer Software, die während der Anwendung durch Updates stetig…

Mechanismus für Internet-Sicherheit gebrochen

Das Team der ATHENE-Wissenschaftlerin Prof. Dr. Haya Shulman hat einen Weg gefunden, wie einer der grundlegenden Mechanismen zur Absicherung des Internet-Verkehrs ausgehebelt werden kann. Der Mechanismus, genannt RPKI, soll eigentlich…

Partner & Förderer