Zahl der Woche – Abnehmendes Interesse am Theologiestudium

Wie Destatis, das Statistische Bundesamt, mitteilt, ist die Zahl der Studienanfänger in den beiden Studienfächern Katholische und Evangelische Theologie seit Jahren tendenziell rückläufig. Sie lag im Studienjahr 2000/01 in der Katholischen Theologie bei rund 720 Erstsemestern, in der Evangelischen Theologie bei rund 840 und damit um 28 % bzw. 39 % unter dem Wert des Studienjahres 1993/94, dem ersten Jahr mit gesamtdeutschen Ergebnissen.

Bei insgesamt abnehmendem Interesse an einem Theologiestudium lag der Anteil der Frauen zuletzt mit 50 % bei der Katholischen bzw. 59 % bei der Evangelischen Theologie sowohl über den Vergleichswerten aus dem Jahr 1993/94 (48 %; 55 %) als auch über dem durchschnittlichen Frauenanteil an den Studienanfängern insgesamt (49%).

Die rückläufigen Ersteinschreibungen wirkten sich bisher nur auf die Absolventen der Evangelischen Theologie aus. Ihre Zahl sank von 1995 bis 2000 um 28%. In den kommenden Jahren ist auch in der Katholischen Theologie mit einer ähnlichen Entwicklung zu rechnen.

Weitere Auskünfte erteilt: Jörg Decker,
Telefon: (0611) 75- 4139,,
E-Mail: hochschulstatistik@destatis.de

Media Contact

Jörg Decker Pressemitteilung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

SKAO: Ein Mega-Wissenschaftsprojekt erreicht den nächsten Meilenstein

Bereits Ende der 1980er Jahre haben Astronomen und Astronominnen aus mehreren Ländern den Anstoß gegeben, ein Teleskop mit einer Sammelfläche von annähernd einem Quadratkilometer (eine Million Quadratmeter) zu bauen. Rund…

Konsortium entwickelt nachhaltige Flugtriebwerke

Durch eine neue Antriebstechnik sollen Flugreisen mit reinem Gewissen möglich werden. Angesichts des Klimawandels steigen viele Menschen heute mit schlechten Gewissen ins Flugzeug: Der Ausstoß an klimaschädlichem Kohlenstoffdioxid durch die…

Energie intelligent regeln

In Zeiten der Energiekrise ist intelligente Stromnutzung besonders wichtig. Ideal, wenn dies keine aktive Einsparung der Nutzer:innen erfordert, sondern lediglich auf Algorithmen basiert. Eine Forschungsgruppe um HM-Professorin Stephanie Uhrig zeigt,…

Partner & Förderer