5 % mehr Getötete bei Straßenverkehrsunfällen im August 2001

Wie DESTATIS, das Statistische Bundesamt, mitteilt, wurden im August 2001 in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen 706 Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr getötet; dies waren 5 % mehr als im August 2000. Weitere 46 600 (+ 3 %) Personen wurden verletzt.

Die Polizei nahm im August 2001 rund 189 600 Straßenverkehrsunfälle auf, 2 % mehr als im August 2000. Davon waren 35 900 (+ 3 %) Unfälle mit Personenschaden und 153 700 (+ 2 %) Unfälle, bei denen lediglich Sachschaden entstand.

In den Monaten Januar bis August 2001 wurden in Deutschland 4 567 Personen im Straßenverkehr getötet; das waren 393 oder 8 % weniger als in den ersten acht Monaten des Vorjahres. Bis August nahm die Polizei im Jahr 2001 1,52 Mill. Straßenverkehrsunfälle (- 0,8 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum) auf, darunter 246 000 (- 3 %) mit Personenschaden. 323 200 (- 3 %) Verkehrsteilnehmer wurden verletzt. Weiterhin registrierte die Polizei 1,27 Mill. (- 0,4 %) Unfälle mit nur Sachschaden.

Weitere Ergebnisse zeigen die nachfolgende Tabelle sowie die Grafik:

Bei Straßenverkehrsunfällen Verunglückte und Getötete
von Januar bis August 2001 *)

Land

Verunglückte

insgesamt

Veränderung
gegenüber
Vorjahres-
zeitraum

darunter: Getötete

insgesamt

Veränderung
gegenüber
Vorjahres-
zeitraum

Anzahl

%

Anzahl

Baden-Württemberg

39 080

– 2,1

545

– 5

Bayern

58 655

– 1,0

883

– 99

Berlin

11 850

– 8,1

43

– 17

Brandenburg

11 363

– 3,8

244

– 17

Bremen

2 592

– 3,6

11

– 3

Hamburg

8 138

– 1,6

28

+ 1

Hessen

24 085

– 0,6

342

+ 16

Mecklenburg-Vorpommern

8 320

– 4,0

201

– 49

Niedersachsen

34 007

– 4,5

504

– 84

Nordrhein-Westfalen

60 365

– 4,8

674

– 43

Rheinland-Pfalz

16 786

– 1,0

196

– 64

Saarland

4 481

+ 9,5

49

+ 6

Sachsen

15 997

– 6,2

267

– 32

Sachsen-Anhalt

10 051

– 7,4

223

Schleswig-Holstein

11 991

– 4,8

156

+ 5

Thüringen

9 832

– 4,9

201

– 8

Deutschland1)

327 718

– 3,2

4 567

– 393

___________
*) Vorläufiges Ergebnis.
1) Einschl. derzeit nach Ländern noch nicht aufteilbarer Nachmeldungen.

Weitere Auskünfte erteilt: Sigrid Nicodemus,
Telefon: (0611) 75-2145,
E-Mail:
verkehrsunfaelle@destatis.de

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